Kartoffeln: Regionale Frühkartoffeln haben noch keine große Bedeutung
Regionale Frühkartoffeln haben noch keine große Bedeutung
LWK Hannover (04.06.10) - Importierte Frühkartoffeln aus den Ländern des Mittelmeerraumes dominieren das Marktgeschehen. Das Angebot bleibt aber auch weiterhin recht überschaubar. Die Marktversorgung erfolgt zum Teil aus Beständen, die bereits im Vorfeld in den Kühllägern der Empfangshäfen angelegt wurden. Dabei handelt es sich vorrangig um Ware aus Ägypten.
Kurzfristig ergänzen noch regionale Lagerkartoffeln aus der Ernte des Vorjahres, die jetzt ausschließlich aus Kühllägern stammen, das Angebot. Hierfür liegen die Forderungen der Erzeuger schwerpunktmäßig bei 18 – 19 €/dt.
Zufuhren aus Frankreich haben ebenfalls noch einen gewissen Marktanteil. Damit ergänzen sich die verschiedenen Herkünfte in idealer Weise, ohne dass Druck am Markt entsteht.
Die regionalen Frühkartoffeln aus dem Anbau unter Folie werden weiter überwiegend für den Direktabsatz sowie die Belieferung der städtischen Großmärkte gerodet.
Generell wird der Markt in diesem Jahr deutlich positiver eingeschätzt. Deutsche Frühkartoffeln werden früher als im Vorjahr Einzug in die Regale des Lebensmittelhandels halten. Das wird zu einer zügigen Flächenräumung beitragen.
(Quelle: http://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/6/nav/206/article/8351.html)
Frühe Ware ist ausgesprochen knapp; einige Erzeuger müssen die Rodetätigkeiten unterbrechen, weil die Anschlussware noch viel zu klein ist.
Im Speisebereich wird es bis in den August hinein sicherlich stark unterdurchschnittliche Erträge geben, weil alles, was rodefähig ist, vermarktet werden kann oder hat HD dazu eine andere Meinung ?