Richard Ebert
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12 Jahre 9 Monate

Kommt der KRIEG um Nahrungsmittel ?

Die Weltbank schlägt Alarm: Teure Nahrung wird zum globalen Sprengsatz

Von Jan Dirk Herbermann

Südwest-Presse (12.04.08) - Proteste von Vietnam bis Bolivien, tödliche Schlägereien um Brot in Ägypten: Die Lebensmittelpreise ziehen immer stärker an. Das hat jetzt die Weltbank auf den Plan gerufen. Sie will den Ärmsten helfen.

Schwerbewaffnete Bauern bewachen in Thailand rund um die Uhr ihre Reisfelder, Banditen kidnappen im Sudan ganze Lebensmittelkonvois, Tausende Slumbewohner stürmen in Haiti die Supermärkte. In Dutzenden Ländern entladen sich die Proteste gegen die explodierenden Lebensmittelpreise in Orgien der Gewalt. Erst kommt der Hunger, dann kommt der Aufruhr. Die Welt, so scheint es, kriegt ihre Bewohner nicht mehr satt. In vielen Regionen machen die Preissteigerungen die mühsam erzielten wirtschaftlichen Fortschritte zunichte. Im Jemen etwa drohen alle Erfolge der Elendsbekämpfung von 1998 bis 2005 zu verschwinden.

Jetzt erkennt auch die Weltbank den Ernst der Lage. Auf ihrer Tagung, die sie am Wochenende zusammen mit dem Internationalen Währungsfonds veranstaltet, steht die Krise auf der Agenda. Weltbank-Präsident Robert Zoellick will mit einem "New Deal" gegensteuern.

Nötig wäre das schon. Denn die Preise für Grundnahrungsmittel wie Getreide, Reis und Mais steigen, steigen und steigen. Weizen etwa verteuerte sich in den vergangenen drei Jahren um 181 Prozent. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Das Riesenheer der Hungernden, heute rund 900 Millionen Menschen, wird weiter anschwellen. Gerade die Ärmsten, jene Personen die mit weniger als einem US-Dollar täglich ihr Dasein fristen, leiden besonders unter den galoppierenden Preisen. Denn sie müssen oft bis zu vier Fünftel ihres schmalen Budgets für Brot, Reis und Wasser aufbringen. Minimale Preissteigerungen provozieren da schon eine persönliche Katastrophe.

Kann sich die Welt aus der Hungerschlinge befreien? Kurzfristig nein. Langfristig vielleicht.

Die Ursachen für den Preisaufstieg sind komplex: Der Appetit der Milliardenvölker in Indien und China wird größer und größer, die aufgeblähte Nachfrage aus Asien treibt die Preise. Die Erderwärmung wird weiter Dürren und Überschwemmungen bringen. Australien etwa wurde von einer Jahrhunderttrockenheit heimgesucht. Die massiv steigenden Ölpreise verlocken immer mehr Bauern ihre Erträge in die Produktion von Biosprit zu lenken. Allein in den USA könnte die Ethanolherstellung dieses Jahr schon ein Drittel der Maisernte verschlingen.

Andererseits droht auch der "New Deal" der Weltbank ins Leere zu laufen. Das Bündel von Maßnahmen soll vor allem den Habenichtsen in Afrika helfen. Zoellick plant, die Zahlungen für Agrarprojekte massiv auf 800 Millionen US-Dollar aufzustocken: Bauern sollen Kredite und Zuschüsse erhalten; bessere Anbaumethoden sollen größere Ernten bringen; effiziente Lebensmittelmärkte könnten entstehen und moderne Transportmittel sollen das tägliche Brot in die entlegensten Winkel bringen. Anders ausgedrückt: Gestern ernährten sich die Armen noch von der Hand in den Mund, morgen soll die grüne Revolution in Afrika ausbrechen.

Bis jedoch die grundlegende Modernisierung der Landwirtschaft in den armen Regionen der Welt gelungen ist, bis moderne Technik die Hacke ersetzt, werden Jahre, wenn nicht Jahrzehnte verstreichen. Zudem behindert die verlotterte oder die überhaupt nicht existierende Infrastruktur die Entwicklung.

In vielen Ländern Afrikas vergammeln Teile der Ernte in Lagerhäusern, weil niemand in der Lage ist, sie zu den Konsumenten zu schaffen. Und die massive Korruption von Kairo bis ans Kap der Guten Hoffnung bremst die Umsetzung aller ehrgeizigen Pläne. Gleichzeitig müssen immer mehr hungernde Mäuler gestopft werden. In Tansania etwa, einem der ärmsten Länder der Welt, leben heute rund 40 Millionen Menschen. Bis zur Jahrhundertmitte droht sich die Bevölkerung dort auf 80 Millionen zu verdoppeln.

Zunächst, so lautet die bittere Erkenntnis für viele der Elenden, müssen humanitäre Organisationen die Näpfe füllen. Doch auch sie können die steigenden Rechnungen für die Lebensmittel kaum noch bezahlen. Das Welternährungsprogramm klagt über ein Loch von einer halben Milliarde US-Dollar. Die Preissteigerungen führen dazu, dass mehr Menschen als jemals zuvor hungern müssen, sagt Josette Sheeran, Direktorin des Welternährungsprogramms. In Äthiopien haben sich allein die Kosten für Nahrungsmittel in den vergangenen acht, neun Monaten verdoppelt. Die Knappheit betreffe neuerdings eine weitere Gruppe von Menschen: Bewohner der Städte. "Wir sehen ein neues Gesicht des Hungers", sagt Sheeran. "Wir sehen mehr städtischen Hunger als jemals zuvor. Oft sehen wir Nahrungsmittel in den Regalen, aber die Leute können sie sich nicht leisten." Auf den Mangel folgt der Aufstand: Im Februar kam es in Burkina Fasso, Mauretanien, Mosambik und dem Senegal zu Unruhen und Protestaktionen.

Doch der Preisauftrieb schafft auch Gewinner: Da gibt es Spekulanten, die Rohstoffe längst als gewinnbringende Anlage entdeckt haben. Auch die Kassen vieler etablierter Landwirte des Nordens füllen sich, ihre Agrarfabriken laufen auf Hochtouren. Und: Ein großer Teil dieser Bauern kassiert weiter öffentliche Zuschüsse. Nach den Berechnungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung freuten sich die Landwirte der reichen Länder 2006 über direkte und indirekte Hilfen in Höhe von 214 Milliarden Euro. Trotz eingeleiteter Agrarreformen - etwa in der EU - sollen viele der Quellen weiter sprudeln.

Die Lebensmittelkrise bietet somit zumindest die Chance, die Subventionen für eine Minderheit endlich zu kappen, wobei die großen Geldbeträge vor allem an die großen Erzeuger gehen. Mit dem Subventionsabbau würden die Politiker der Europäischen Union und der USA nicht nur ihre Steuerzahler entlasten und bäuerliche Familienbetriebe vom weitgehend ungerechtfertigten Vorwurf des Abkassierens befreien. Sie würden langfristig auch die Landwirte der Entwicklungsländer stärken. Denn diese Bauern könnten viele ihrer Erzeugnisse auch im Norden unter Wettbewerbsbedingungen anbieten. Und mit den Erlösen ließe sich eine effiziente Agrarproduktion in der Heimat aufbauen, bei der auch Wasser gespart werden kann.

(Quelle: http://www.suedwest-aktiv.de/landundwelt/im_brennpunkt/3511707/artikel.php?SWAID=0d79ca9b3704a2de3bc56e9721957c3b)

Bild entfernt.

Geschrieben von Richard Ebert am
OS
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Ob und wann ein Krieg um Nahrungsmittel beginnt ist schwer zu sagen, denn
die Millionen von hungernden /verhungernden Menschen sind zu schwach zum Krieg führen, sie machen sich aber auf den Weg zu den Fleischtöpfen der Reichen (siehe die Flüchtlingswellen nach Italien/Spanien etc) das wird weltweit sicher zunehmen.

Der größte Faktor bei diesem Problem sind die USA:

In den 80-ziger Jahren machten sie Politik nach dem Motto: "We feed the world!" Millionen von Tonnen Getreide wurde mittels sehr sehr günstiger Kredite an die armen Länder verschenkt: um die politischen Systeme dort zu stabilisieren und parallel wurden die Agrarüberschüsse so elegant aus den USA transferiert, zum Wohl der Farmer die oft auf 1-3 Ernten saßen, ohne sie los zu werden.

Heute denkt die "Administration" in Washington genau andersherum: "We eat the world"!! Aus Panik wurde mit dem Ethanolprogramm das größte Nahrungsmittelvernichtungsprogramm der Welt in Gang geschoben.Das immer mehr Menschen in der Welt verhungern, damit die Autos in den USA weiterhin 15 l Benzin und mehr auf 100 km billig fressen können, wurde dabei übersehen. Hier sieht man deutlich wie kurzsichtig Politik ist. Würden die ca. 100 Mio Ethanolmais wieder auf den Futter-/Nahrungsmittelmarkt kommen, würden sich die Preise für Mais oder Weizen wieder halbieren. Es bleibt abzuwarten was die neue Adminsistration in den USA nach den Wahlen tun wird. Stellt sie das Programm ein, wird innerhalb von 10 Tagen weltweit ein ganz neues Szenario sein!

peterg
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Grüß Gott,

vor einigen Wochen hatte ich über eine Rede (bzw. Interview) von Präsident Bush gelesen, dass dieser meinte, gegen die hohen Maispreise müsse "etwas" getan werden.
Eine Erhöhung der Future-Margins und der Limits kanns nicht gewesen sein.
Mittlerweile hat sich hier Handlungsbedarf weiter verschärft.

Kurzfristig wird (neben Wetter, Erträge, Pflanzenkrankheiten, etc.) sehr interessant sein:
a. welche Ergebnisse die CFTC-Sitzung zu den Verwerfungen am Agrarfuturemarkt am 22. 4. bringt.
b. Woher die Anbauflächen in den USA kommen (Reduzierung der Flächenstillegungsprogramme, Weideland, etc. ?)

Mittelfristig wird interessant sein:
a. ob China zum dauerhaften Importeur von Agrarprodukten wird
b. wie sich die neue US-Regierung nach den Wahlen verhält. Ein demokratischer Präsident dürfte wohl zukünftig die Agrarindustrie (Äthanol, Flächenstillegungsprogramme, etc.) weniger protegieren.
Gegenwärtig ist die Agrarindustrie ja wohl noch der letzte Zweig, der in den USA floriert.

Welche konkreten Vorschläge gibt es denn im Forum ?
Was sollte z. B. die amerikanische Regierung unternehmen ?

Gruß
Peter

gautama2
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12 Jahre 9 Monate

@ peterg [#3]

gegen die hohen Maispreise müsse "etwas" getan werden.

Bestimmt hilft Monsanto weiter:
http://www.terminmarktwelt.de/cgi-bin/nforum.pl?ST=78296&CP=0&F=47

bbw
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Vielleicht kommt alles anders als man denkt.

Gerade in den armen Ländern lag die Nahrungsmittelproduktion in den letzten Jahren darnieder, weil sie einfach nicht rentabel war.

Wenn jetzt auf einmal die doppelten oder dreifachen Preise gezahlt werden, dann werden Flächen anbauwürdig über die sich in der letzten 30 Jahren keiner Gedanken gemacht hat. Plötzlich können Farmer in Afrika mit ihrer Arbeit Geld verdienen ( wenn sie die Muße dazu haben ) .

Es kommt sicherlich noch dazu, dass auch weite Flächen in den Industienationen wieder in die Produktion aufgenommen werden.

All in all ist die Vertreuerung der Nahrungsmittel als positiv zu sehen, da die Wertschätzung derselben dadurch wieder den richtigen Stellenwert erfährt.

Noch vor 3 Jahren hat man von Entsorgung und dergleichen gesprochen mit all den negativen Begleiterscheinungen.

Thomas

Sebastian
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ bbw [#5]

Ich bin in diesem Fall auch Deiner Meinung. Durch die hohen Preise können viele neue Flächen erschlossen werden. Beispielsweise gibt es in Brasilien ein Gebiet mit einer Fläche von 100 Millionen Acres das kaum genutzt wird, weil die Infrastruktur nicht entsprechend ist.

Außerdem wäre das aktuelle Problem, dass die Menschheit nicht ernährt werden kann ohnehin über kurz oder lang auf den Tisch gekommen, da die Erde schätzungsweise nur neun Milliarden Menschen ernähren kann und das auch nur, wenn das Plankton aus den Meeren gefischt wird.

Gruss Sebastian

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Sebastian [#6]

Allein Rumänien kann z.B. ohne Probleme ihre Anbauflächen umd das dreifache steigern. Bei den Preisen wird das wohl auch kommen.

Ansonsten wird bei Produkten die sich relativ leicht erzeugen lassen (im Gegensatz zu Strom , Wasser usw.) der sogenannte Schweinezyklus greifen.

Höhere Preise, mehr Produktion, dadurch wieder sinkende Preise.

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

aus #1:

"Die Ursachen für den Preisaufstieg sind komplex: Der Appetit der Milliardenvölker in Indien und China wird größer und größer, die aufgeblähte Nachfrage aus Asien treibt die Preise. Die Erderwärmung wird weiter Dürren und Überschwemmungen bringen. Australien etwa wurde von einer Jahrhunderttrockenheit heimgesucht. Die massiv steigenden Ölpreise verlocken immer mehr Bauern ihre Erträge in die Produktion von Biosprit zu lenken. Allein in den USA könnte die Ethanolherstellung dieses Jahr schon ein Drittel der Maisernte verschlingen."

Und Ihr regt Euch über Genmais auf. Seid lieber froh daß es Monsanto, K+S und Co gibt, denn sonst sähe es schon jetzt schon viel schlimmer aus.

Gast

Ich habe meine Meinung schon in diesem Thread kund getan:
http://www.terminmarktwelt.de/cgi-bin/nforum.pl?ST=58397&CP=0&F=47
Und das wäre für mich ein erster, wichtiger Schritt, die Spekulation mit Grundnahrungsmitteln zu verbieten, oder zumindest massiv zu erschweren.
Davon ausnehmen sollte man die Commercials.
Wirklich ärgerlich finde ich, dass die Emittenten sich jetzt mit Produkten überschlagen, die es jedem Idioten ermöglichen, hier mit kleinem Geld mitzumischen. Es wäre auch denkbar, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und so Druck auf die Emis auszuüben. Hedgefonds, die sich hier engagieren, wären dann auch Tabu. Es gibt Trillionen Anlagemöglichkeiten, keinem würde es weh tun, diese Handvoll Assets zu meiden.
In allen mir bekannten Artikeln zum Thema wird immer ominös von "Spekulanten" gesprochen. Mich würde interessieren, wie groß der spekulative Anteil an den Preisen wirklich ist.
Delikat, dass das eine Art Tabu zu sein scheint und die Kosten, die ein paar Menschenfresser verursachen, via Entwicklungshilfe, wieder der Allgemeinheit aufgebürdet werden.

Ob ein KRIEG kommt, ist eine Frage der Definition... Menschen auf Haiti werden die aktuelle Situation schon kriegsähnlich empfinden.

Die Sichtweise, der Markt wird alles regeln, kann ich hier nicht gelten lassen. Wer mal beispielsweise in Afrika war, weiss, dass es nicht an der Muße der Bauern liegt, was sie produzieren, sondern dass es schier unmöglich ist einfachste wirtschaftliche Unternehmungen zu starten, in Rahmenbedingungen die extrem unsicher sind, in einer desolaten Infrastruktur.

Sebastian
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ redsnapper [#9]

Es liegt sicherlich nicht an den Spekulanten, dass der Preis steigt (zumindest langfristig nicht, kurzfristig gebe ich Dir Recht). Ein Preis kann nicht künstlich gedrückt werden durch Obergrenzen, da dann die Produktion sofort abnehmen wird oder sich ein reger Schwarzmarkt bildet mit realistischen Preisen.

Ganz im Gegenteil machen die Spekulaten sogar etwas Gutes, da die beste Kur für hohe Preise noch höhere Preise sind. Dadurch wird die Produktion angeregt, neue Flächen werden erschlossen, neue Wege werden gesucht um Nahrung herzustellen und so weiter.

Gruss Sebastian

Von Klopfenstein
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ redsnapper [#9]

Wenn man bedenkt, dass sich hierzulande "jeder" einen neuen Fernseher kauft und einen neuen Recorder, um auf die neuen "Blue-Ray-Discs" umzusteigen, so würde ich die Verteuerung der Lebensmittel eigentlich begrüssen. (Wäre nicht das Problem der Armut).

Die Tatsache, dass Lebensmittel und Energiepreise steigen ist für mich auch eine gewisse Rückkehr zur Normalität. Die Menschen werden sich bewusst, was eigentlich wichtig ist. Mal ehrlich - den Schrott den wir heute kaufen!

Problematisch aber natürlich für ärmere Länder. Aber auch dieses Problem könnte man lösen. Sparsamere Autos und anstelle von Ethanol Nahrungsmittel produzieren.

IngoM
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

hinsichtlich der zunehmenden Meldungen über Steigerungen bei den Softcommodities werden Dumme gesucht, die da JETZT in diesem Bereich anlegen sollen.

Der Boom soll weiterlaufen, damit die frühzeitig eingestiegenen Hedge Funds ihre Gewinne auch wirklich einfahren können.

Natürlich sind auch bei den Softcommodities Preissteigerungen drin. Allerdings lange nicht so stark, wie bei im Vergleich dazu begrenzten Rohstoffvorkommen.

Aber wenn die Sache zu einem Abbau von Subventionen führt, dann hat sie auch was Gutes.

Graintrader
Mitglied seit
12 Jahre 5 Monate

@ redsnapper [#9]

Ich glaube kaum, dass es möglich ist, die Ursachen des Preisanstieges so einfach zu beschreiben.
Es ist nicht damit getan, der logischerweise steigenden Nachfrage der Dritte Welt Länder die Verantwortung für steigende Preise zu geben. Vielmehr ist daran schuld ein Konglomerat aus wetterbedingten schlechten Ernten während der letzten drei Jahre, eine Verdoppelung / Verdreifachung sowohl der Dünger - als auch der Pflanzenschutzpreise, eine massive Erhöhung der Rohölpreise im Hinblick auf Transportkosten ( für Traktoren - / LKW - Schifffracht ), Erhöhung der Pachtpreise, Erhöhung staatlicher Abgaben, Lohnerhöhungen etc.
Zu verlangen, dass diese erhöhten Aufwendungen getragen werden, ohne dass dies auf die Rohware durchsclägt, ist unbillig.
Ob durch die teilweise völlig unorthodoxen Positiosnahmen der Hedgefonds, also der wshren "Spekulanten" etwas Gutes hinsichtlich hoher Preise bewirkt wird, darf bezweifelt werden, da ebenso schnell auch alles nach Bedarf nach unten gedreht wird.
Merkwürdig ist auch das Geschrei wegen der Nutzung nachwachsender Rohstoffe zur
Treibstoffgewinnung. Auch hier wird mit zweierlei Mass gemessen.
Aus lauter Angst, Lidl, Aldi und Co nicht mehr billigste Produkte aus billigsten Rohstoffen (wie man es jahrzehntelang gewohnt war) zu liefern, muss jetzt ein Buhmann aufgebaut werden, dem man alle Schuld bequem zuweisen kann- den Bio- Kraftstoffproduzenten. In Deutschland erledigt sich dies ohnehin von alleine, da mittlerweile schon drei Biodiesel Anlagen insolvent sind, abgebaut werden und in Kanada und den USA wiederaufgebaut werden. Dank unseres gierigen Kassenwartes, wird es der Biosprit Industrie genauso gehen, denn es ist wichtiger, einige Cent Steuern zu sparen und lieber etwas mehr über Sozialleistungen an die dann hunderte von Arbeitlosen aus eben dieser Industrie
wieder auszugeben. (Heilige Einfalt !!!)
Bevor man nicht alle Fakten kennt, ist es schwierig, sachgerecht eine Nahrungsmitteldiskussion loszutreten und dieses auf Bild - Zeitungs Niveau.
(Damit ist nicht Redsnapper gemeint)

Von Klopfenstein
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Graintrader [#13]

"Bevor man nicht alle Fakten kennt, ist es schwierig, sachgerecht eine Nahrungsmitteldiskussion loszutreten und dieses auf Bild - Zeitungs Niveau."

Doch - genau so einfach ist es. Es ist eine Diskussion, die man genau auf "Bild - Zeitungs Niveau" führen kann. Es ist die alte Frage, wofür man Geld ausgibt. Gibt man Geld für unnötige Konsumgüter aus (20-Liter-Auto mit 500 PS, 20'000 Megapixel-Kamera (wer sieht den Unterschied) usw... Oder ist (wäre) man bereit, etwas vom "Wohlstand" (worin besteht der Wohlstand bei einem 20-Liter-Auto und einer 10'000 Megapixelkamera?) abzugeben bzw. umzuverteilen.

Unter folgendem Link wird ein neues Elektroauto angepriesen: http://en.think.no/

Die Autos, die man dort findet, sind teuer - sehr teuer. Und trotzdem - wenn alle solche Autos kaufen (müssen), wird das die Wirtschaft in keiner Weise bremsen. Es ist (wäre) eine Rückkehr zur Normalität. Man braucht keinen Hummer um bei Aldi einzukaufen.

It's that simple.

Graintrader
Mitglied seit
12 Jahre 5 Monate

@ Von Klopfenstein [#14]

Man braucht doch einen Hummer, weil man dann so schön drei Behinderten -Parkplätze zuparken kann !
Das Argument, dass die Anschaffung von E - Autos die Wirtschaft nicht bremsen würde, stimmt nach spätestens 50 km nicht mehr, weil dann dies und andere Autos stehengeblieben sind, die Strassen verstopfen und nichts mehr ankommt.
Verlässlicher und Rückkehr zur Normalität, wäre Pferd und Wagen. ( Nicht der Super- Traktor mit Bose Sound Anlage und Fernseher)

Gast

@ Graintrader [#13]
"(Damit ist nicht Redsnapper gemeint)"

Nein, wie die meisten BILD Leser, fühlte ich mich auch nicht angesprochen...
Das die fundamentale Situation schwierig ist und höhere, oder bedeutend höhere Preise rechtfertigt, wollte ich nicht in Frage stellen, denn, ich habe absolut keine Ahnung! Mir ging es nur darum, etwas Werbung zu machen, für ein paar Gedanken, in was man investiert und welche Auswirkungen das hat. Denn dass long CFDs, OS, mini-Futures, Global-Starvation-Turbos die Situation nicht entschärfen, weiss ich wohl...
Dass die Positíonen der "wahren" Spekulanten die Preise irgendwann so drehen können, dass der Anbau unrentabel wird ist eine Sache, wie man an den Zwiebel Futures gesehen hat, aber wie viele Menschen sind bis dahin auf der long Seite verhungert?

Von Klopfenstein
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Graintrader [#15]

Bitte zuerst lesen bevor gleich ins Lächerliche ziehen. Heutige Elektroautos bringen es bereits auf 180 km, bevor sie an die Steckdose müssen. Klicken Sie mal auf obigen Link und schauen Sie sich das Angebot an. Ist doch erstaunlich, wenn man bedenkt, dass in diese Richtung noch gar nichts getan wurde (im Vergleich zu den herkömmlichen Autos).

Wenn hier plötzlich Konzerne vom Kaliber GM zu forschen beginnen, wird man sicher rasch noch andere Leistungen kommerzialisieren können.

Von Klopfenstein
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Inwiefern es realistisch ist, dass man mit Elektroautos täglich 400 km pendelt weiss ich auch nicht. (Neben dem I-Th!nk hab ich schon von einem Elektroauto gelesen, dass es auf 300 km bringt. - Etwa so gross wie ein Opel Corsa und etwa 30'000 Euro teuer :-)

In Europa nimmt man bei solchen Distanzen sowieso besser den Zug. Interessant wird es sein, wie die Amis das lösen, deren Städte nicht annähernd unser Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln aufweisen.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Von Klopfenstein [#18]

Der Hotzenblitz ist noch günstiger. Kann etwa 200 km.
Also der könnte es bei mir werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hotzenblitz#Weblinks

AAA
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ scorpion260 [#8]
"Und Ihr regt Euch über Genmais auf. Seid lieber froh daß es Monsanto, K+S und Co gibt, denn sonst sähe es schon jetzt schon viel schlimmer aus."

Das ist den Teufel mit dem Beelzebub austreiben und genau der Stil ,die Argumentationsrhetorik von Monsanto & Co.

Es gibt keine Koexistenz von (Genmais etc.) für Biosprit etc., sondern immer Kontamination mit dem (Bio)mais, den ich/wir *essen* wollen.

Es gibt nur eine Biosphäre... scorpion260 du hast da eine "kleine Bildungslücke" finde ich.

Ein paar Beispiele/Vergleiche:
- Monsanto ist zu vergleichen mit einem Zertifikate Emittent, NUR mit dem Unterschied, dass es um das "Leben" geht! Der Willkür über das Leben werden Tür und Tor geöffnet...
- Monsanto, ist Abmahnanwalt, NUR mit dem Unterschied, dass nicht nur um ein paar banale Websites geht, sondern um das "Leben"! Was bei dir morgen auf den Tisch kommt, wird ab übermorgen nicht mehr Selbst- sondern fremdbestimmt sein...
Wahlmöglichkeiten werden einfach ausgeschaltet, oder drastisch beschränkt. Die Höhe der Lizensgebühren auf Lebensmittel u. später "Leben", bestimmt allein eine Firma, weil es keinen echten Markt gibt! Es würde aber auch gar keinen Sinn machen einen zu schaffen, wäre genauso sinnlos, wie ein Markt für Abmahnanwälte!

- Monsanto ist eine "Mafia", die ohne ethische Skrupel, die Politik infiltriert (es findet "ständig" ein Wechsel von Monsantomitarbeitern US Abgeordenten statt. Von der Food and Drug Administration (FDA) ganz zu schweigen, der Konzern macht sich quasi die Gesetze und Studien selbst. Etwas überspitz ausgedrückt, aber leider keine Erfindung!
Es werden wissenschaftliche Studien gefälscht, kritischen unterdrückt. Es wird bestochen und gedroht...

Schau dir die Doku an:
http://www.terminmarktwelt.de/cgi-bin/nforum.pl?ST=78296&CP=0&F=47

PS: Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht leicht ist sein Weltbild so erheblich ändern zu müßen, es führt aber kein Weg dran vorbei. Leider.

Graintrader
Mitglied seit
12 Jahre 5 Monate

@ Von Klopfenstein [#17]

Leider ist das gar nicht so lächerlich, wie ich geschrieben habe.
Einer meiner Kollegen war ein begeisteter E - Auto Fahrer, (wohlgemerkt - verschiedene E - Autos) mit dem Erfolg, dass die Autos häufug kaputt waren, nach einer begrenzten Anzahl von KM urplötzlich wieder an eine Steckdose mussten und abhängig von Beladung und Steigungen real max 200 km fuhren. Abgesehen von der Tatsache, dass eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h Neid auf jeden Radfahrer aufkommen lässt. Seit geraumer Zeit hat er ein konventionelles Auto und erscheint viel entspannter.
Konzerne wie GM / Daimler und Co sind tatsächlich schon seit Jahrzehnten intensiv mit der E - Forschung beschäftigt. Leider lässt sich Physik auch von der Grösse eines Konzerns nicht beeindrucken und kann núr das hergeben, was drin ist. Viel interessanter sind Ansätze mit Wasserstoff und Flex Fuel Autos,
die übrigens im Schwellenland Brasilien bereits den überwiegenden Teil der Fahrzeuge ausmachen und wo niemand sich über die Nutzung von Agarrohstoffen zu Treibstoffzwecken aufregt.

bbw
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Also eines verstehe ich nicht.
Wieso ist ein E-Auto besser für die Umwelt und wieso braucht es weniger Energie?

Es braucht nur ANDERE Energie. Woraus wird der Strom erzeugt? Entweder aus Öl, Kohle, Uran oder NaWaRo.

Kommt doch am Ende aufs Gleiche raus, wurde nur grün angestrichen.

Thomas

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ bbw [#22]

"Kommt doch am Ende aufs Gleiche raus, wurde nur grün angestrichen."
Nicht unbedingt. Solarzellen gibt es heute schon.

Graintrader
Mitglied seit
12 Jahre 5 Monate

@ gautama2 [#23]
Entschuldigung, wenn ich jetzt sarkasistisch klinge, aber bei solchen Provisorien ist es wirklich besser, mit Fahrrad und Anhänger zu fahren. Das ist nicht nur gesund, sondern auch umweltfreundlich (gut Freund mit allen Biosprit Gegnern !). So kommen wir auch wieder zurück zu den Wurzeln.

Gast

@ Alle
Ich vertehe Eure Diskussion durchaus, jedoch ist eigentlich die Frage eine ganz andere. Eigentlich geht es doch um die Effizienz der aus den NaWaRo entstandenen Energie. Also, was kommt eigentlich beim Verbraucher von der Primärenergie an? Die bisherige Energiewirtschaft produziert Strom... die allgegenwärtige Energie und so bequem: Schalter knipsen, Licht an oder Heizung an!!!
Also warum nicht Wasserstoff produzieren? Nein, nicht den teuren Wasserstoff aus Strom hergestellten. Ich meine den aus Biomasse hergestellten. Mittlerweile gibt es durch aus Verfahren (übrigens auch schon in der Vergangenheit beispielweise wurde bei der Kohlevergasung ein sehr wasserstoffreiches Gas hergestellt, das dan n Stadtgas genannt wurde),die durch eine thermophysikalische Produktion nahezu reinen wasserstoff herstellen kann. Die Idee dabei ist den Wasserstoff auf dem Lande herzustellen und dann durch vorhandene Erdgasleitungen zum verbraucher zubringen, welcher wiederum den Wasserstoff mittels Brennstoffzelle in Strom und Wärme, und als "Abfall" Wasser produziert. Damit würde nahezu 80% der Energie der Biomasse (=Primärenergieträger) beim Kunden landen und nicht auf den verschlungenen Wegen der Stromüberlandleitungen verloren gehen.
Die Verlustrechung ist verheerend:
Die 100% gespeicherte Energie z.B. in Wasser bei einem Wasserkraftwerk, wird nur zu ca. 40% in Strom gewandelt (Rest=Wärmeenergie).und beim Kunden kommt nur 10-20% nutzbare Energie an, wegen der geringen Wirkungsgrade der versch. Umwandlungsschritte (Trafo;Transport;Glühbirne; Motor)... Gruss

AAA
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Richard Ebert [#1]

Mal wieder ein Kommentar zur ursprünglichen Frage: "Gibt es zuwenig Nahrungsmittel, oder besteht aktuell "nur" ein "Verteilungsproblem"?

Jean Ziegler behauptete letzteres.

""We feed the world" - Essen global"
Als roter Faden der Dokumentation fungieren Statements von Jean Ziegler, dem UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. Sein Appell lautet: "Die Weltwirtschaft könnte ohne Probleme 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heißt, ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet."
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/5/0,3672,3927557,00.html

Trailer von "We feed the world"
http://www.youtube.com/watch?v=41mi9igl5Kk

Graintrader
Mitglied seit
12 Jahre 5 Monate

@ AAA [#26]

Ob nun ausgerechnet Herr Ziegler (den ich im übrigen sehr schätze) die richtige Institution ist, um die Interessen von Nahrungsmittelempfänger und dem Umfeld zu vertreten, wage ich zu bezweifeln. Niemanden ist damit geholfen,wenn in reisserischer Manier angebliche Fehler und Sachverhalte angeprangert werden, die bei näherer Betrachtung nicht unbedingt direkten Verantwortlichen, wie Agarkonzernen, Bio Sprit Herstellern, Regierungen oder Institutionen angelastet werden können.
Dieses Thema ist viel zu komplex als dass schnelle Lösungen gefunden werden können. Auch stellen sich politisch, ethische Fragen wie Gen Produktion usw.Simple Umvertreilungsmechanismen(auf wessen Kosten ???)können auch keine Probleme lösen.
Vorrangig wäre es aber, die immer mehr überbordenen wüsten Spekulationen der Hedgefonds einzudämmen. Schon so kann mindestens ein realer Bezugpreis gefunden werden.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Graintrader [#24]

Das erste Auto des Herrn Benz hat sicher auch solche Reaktionen hervor gerufen.
(Da fahr ich doch lieber Kutsche....)

Mein Schwager verkauft Dir sicher ein Pferd.

Graintrader
Mitglied seit
12 Jahre 5 Monate

@ gautama2 [#28]
Ich liebe Pferde Steaks

bbw
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Hallo zusammen,

neben der Frage, ob es bald Krieg um Nahrungsmittel gibt, scheinen viele zu vergessen wie lange wir noch genügend Energie haben.

Dass bei der Biospritproduktion und bei Strom aus Na Wa Ro am Ende die Effizienz noch nicht da ist, wo wir alle sie haben wollen ist jedem klar. Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Auch ist es meiner Meinung nach richtig, dass die Produktion von Biodiesel aus Raps zurückgefahren wird, da die Produktion von
Biogas aus Mais die 4-fache Energieausbeute je ja bringt.

Jedem ist klar, dass wir uns erst seit 4 Jahren richtig mit diesem Thema auseinandersetzen. Was vorher gemacht wurde war nicht wirklich nachhaltig.

Da ich im Bereich NaWaRo ( Biogas ) tätig bin kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass die Entwicklungsschritte bereits in diesen 4 Jahren gewaltig waren. Die Verbesserungen des Wirkungsgrads der Motoren liegen bei ca. 10 % .
Die Ertagssteigerungen je Flächeneinheit liegt im Bereich von 8 %. Die Effizienz bei der Wärmeauskopplung bringt Fortschritte beim Gesmatwirkungsgrad einer Anlage um mehr als 20 %. Und das schon nach 4 Jahren.

Das ist der Anfang. In Zukunft werden wir die Effizienz dieser Verfahren soweit gesteigert haben, dass sich Disskussionen über den positiven Effekt für das Klima erübrigen.

Ferner gibt es andere positive Begleiterscheinungen. Nehmen wir z.B. das typische Fett aus den Fritteusen. Es ist heute schon Stand der Technik, dass dieses nach Aufbereitung als Biosprit in Fahrzeugen verbraucht wird. Ebenso wird aus Schalchtabfällen Biomethan gemacht um den Strom ins Netz einzuspeisen.
Abfälle die sonst in der Landschaft verrotteten und das gespeicherte CO2 in die Umgebung abgaben werden heutzutage schon zu Biogas aufbereitet.

Sciherlich sind das alles nur kleine Schritte. Aber der Energiemix der Zukunft wird nicht mehr nur aus Öl, Gas und Atom bestehen sondern um Wind, Geothermie, Biogas, Wasserkraft, Fotovoltaik und und und erweitert werden.

Mein Fazit:

Wenn wir heute nicht für neue Technologien forschen, haben wir morgen keine Energie mehr und durch die Klimaerwärmung gehen zusätzlich landwirtschaftliche Flächen zur Produktion verloren. Dann werden die einen Krieg führen um an die restliche Energie zu kommen, die anderen um die restlichen Nahrungsmittel zu erhaschen.

Darüber sollten wir mal nachdenken.

Thomas

rodeonrwdeo
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

ich empfehle mal

Vaclav Klaus, Blauer Planet in grünen Fesseln

zu lesen.

Aber da sich hier wohl wenige Marktwirtschaftler tummeln wird dies auch nichts an den Diskussionen hier im Stil von gutmenschlichen Leuten ändern.

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