Landtausch: Zeit und Geld sparen und Konflikte entschärfen
Landtausch: Freiwillig zu besseren Strukturen - Dank Neuordnung Zeit und Geld sparen und Konflikte entschärfen
LWK Niedersachsen, Hannover (26.10.11) - Zergliederte und klein strukturierte Nutzflächen erschweren die Arbeit vieler landwirtschaftlicher Unternehmen. Mit Hilfe eines freiwilligen Landtausches können Landwirte ihre Betriebsstrukturen verbessern. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen ist bei diesem schnellen und kostengünstigen Verfahren behilflich. Eine Flurneuordnung kann Maschinenkosten senken und Arbeitszeit einsparen. Beides verbessert die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe.
Der freiwillige Landtausch kostet wenig, denn er wird aus den Zuwendungen zur Integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE) des Landes Niedersachsen gefördert. Ein großer Teil der Kosten wird vollständig oder anteilig erstattet. Die zuständige Fachbehörde in Niedersachsen ist das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGLN). Hier wird die Förderfähigkeit eines Landtausches geprüft und die finanzielle Abwicklung geregelt.
Neben Landwirten und privaten Grundstückseigentümern nutzen auch Kommunal- und Fachverwaltungen die Vorteile des einfachen Tauschverfahrens. Dabei kann es sich um Maßnahmen des Umweltschutzes, der Gewässerrenaturierung oder der Infrastrukturentwicklung handeln. Hier kann der freiwillige Landtausch dazu beitragen, Konflikte zu entschärfen.
Anerkannte Helfer wie die Landwirtschaftskammer Niedersachsen informieren, beraten und übernehmen Behördengänge für die Tauschwilligen. Rechtlich geregelt ist der freiwillige Landtausch im Flurbereinigungsgesetz. Die praktische Durchführung in den Ländern regeln Rechts- und Verwaltungsvorschriften.
(Quelle und Ansprechpartner: http://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/7/nav/1095/article/17861/rss/0.html )
Ich versuche schon seit Jahren Flächen zu tauschen und es ist leider erst 2 mal gelungen!
Bei den großen Maßnahmen sind ja die Wartezeiten enorm und die Eigentümer scheuen oft die Kosten!
Im kleinen Rahmen mit Begradigungen und evtl. kleiner Prämie für den Verpächter (100-150 Eur je ha) könnte man evtl etwas erreichen.
Was machen andere Regionen ?
MfG
Saubauer