Richard Ebert
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Landwirtschaft: Der Bauer als Spekulant

Landwirtschaft: Der Bauer als Börsenspekulant

Von Andreas Kerschbaumer

Die Presse, Wien (15.08.08) - Zehn Prozent der heimischen Getreidebauern sichern sich mit Termingeschäften an der Börse ab. Seit Beginn der Ernte sind die Preise für Brotweizen von 170 auf 160 Euro pro Tonne gesunken.

Seit Beginn der Ernte sind die Preise für Brotweizen von 170 auf 160 Euro pro Tonne gesunken. Viele Bauern sehen ihre Einnahmen tagtäglich schrumpfen.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/406449/index.do)

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Geschrieben von Richard Ebert am
Marzell
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Hallo,

dass die Absicherung auch nach hinten losgehen kann, habe Farmer in den USA bei den stark gestiegenen Preise bei Grain erfahren müssen. Da viele die Ernte zu einem relativ niedrigen Preis auf Termin verkauft haben, hatten sie bei den anschliessenden stark ansteigen Preisen Schwierigkeiten mit der Finanzierung der Margin.

Und sie leben generell mit den Risiko, dass die Ernte geschädigt wird, und dass sie die Kontrakte nicht erfüllen können. Die mittlerweile sehr gestiegen sind.

Grüsse
Marzell

Richard Ebert
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@ Marzell [#2]

Die Absicherung geht immer nach hinten los, wenn der Hedger in seiner Marktmeinung falsch liegt, gleichgültig ob er auf der Long- oder Shortseite absichert.

Es gäbe die Alternative nie abzusichern. Das hat bis 2006 am europäischen Markt, zum Beispiel bei Weizen mit seinen Interventionsbeständen, die Preise nicht nach oben ausbrechen liessen und nach unten nicht etwa 100/110 Euro sinken liessen, prima funktioniert.

Eine andere Alternative wäre, sich mit

- fundamentaler Analyse
- technischer Analyse und der
- Psychologie der Marktteilnehmer (**) vertraut zu machen.

(**) Tipp: Auf http://www.TerminmarktWelt.de das Suchwort 'Psychologie' eingeben. Beiträge nicht überfliegen, sondern gar nicht oder sehr (!) sorgfältig lesen.

Bild entfernt.

Richard Ebert
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Hessens Landwirte leiden unter hohen Energiepreisen - Produktionskosten steigen

Frankfurter Rundschau (12.08.08) - Der Präsident des Hessischen Bauernverbandes, Friedhelm Schneider, hält Bauern nicht für Spekulanten.

Interview von Fritz Sprengart

Wie ist die Ernte in diesem Jahr ausgefallen?

Wir haben sehr gute Qualität geerntet, die Erträge waren durchschnittlich. Das Erntewetter war gut und es konnte schnell geerntet werden. Dadurch blieben uns Schäden erspart.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/?em_cnt=1471601)

[Hervorhebungen durch die Redaktion TerminmarktWelt.de / rmx-forum.de]

tantan
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@ Richard Ebert [#3]

Eine Absicherung kann nicht nach hinten los gehen. Es entspricht nicht der Philosophie einer Absicherung. Natürlich tauscht man ein Risiko gegen ein Anderes. Der Hedger balaciert die Risiken nur aus. Alles was darüber hinaus geht ist Spekulation. Und die geht dann, irgendwann, auch nach hinten los.

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