Liquiditätshilfe
Das Zuschussprogramm für Liquiditätshilfedarlehen ist Klientelpolitik.
Es werden die ersten 3 Quartale 2013 mit denen von 2015 verglichen. Wer hier Einbußen von 19% und mehr hat (arithmetischer Mittelwert pro Tier bzw. pro l Milch) kann 10% der Schulden erlassen bekommen.
Nun ist es so, dass sich der Schweinepreis in diesem Zeitraum um ca. 17% verringert hat und der Milchpreis leicht über 20%.
Wenn es zum Beispiel bis zum aktuellen Datum ginge, wären die Zahlen anders.
Wer bekommt also die Kohle? Egal ob bei AFP, Kuhschwanzprämie, Zuschüssen für Hoftechnik immer dasselbe Muster.
Aber vielleicht gehört das ja noch zum "soft landing"
Keinem sollte man unter die Arme greifen! Weg mit diesen unsäglichen Subventionen bis hin zu den Flächenprämien.
Bei uns kommen nicht die Besten weiter, sondern diejenigen die am lautesten jammern und diejenigen, die es schaffen am meisten Beihilfen zu generieren.
Mfg
BB
Bernie ich kann Dir nur recht geben. Weg mit den ganzen Quatsch, insbesondere Flächenprämien. Das ist eh nur Grund und Boden Mindestzins. Wer viel hat, bekommt viel. Oder das Sprichwort "Der Teufel scheißt immer auf den höchsten Haufen"
Gruß
Bauer Berni, wer ist denn der "Beste" in deinen Augen?, Kannst du uns den mal beschreiben.
@paul
Gute Betriebsleiter kommen ohne Hilfszahlungen sehr gut zurecht. Wobei man sagen muss, wenn generell die Beihilfen abeschafft sind, verändert sich auch das Marktumfeld und vor allem werden Flächen exakt um die Subventionsbeträge günstiger.
Solange es aber Beihilfen gibt ist es natürlich sinnvoll diese so gut es geht abzugreifen. Töricht wer das nicht macht.
Als einen fähigen Bauern möchte ich denjenigen bezeichnen, der es schafft in seinem Wirtschaftsleben den Hof nicht nur zu erhalten, sondern auch auszubauen. Also das was er ererbt hat etwas zu mehren und dabei zufrieden und glücklich ist.
Mfg
BB
Dem, dass die Flächenprämien größtenteils den Pächtern weitergegeben werden stimme ich. Aber der Einzelne muss sie mitnehmen, sonst hat er einen unnötigen Wettbewerbsnachteil gegenüber seinem Konkurrenten.
Die sogenannte Liquiditätshilfe ist keine Hilfe, sondern verschlimmert die Situation in vielen Betrieben wenn in den nächsten Jahren verstärkte Tilgungen anfallen. Da nützen die paar tausend Euro Zuschuß überhaupt nichts. Im Gegenteil, die Enteignung der Betriebe nimmt zu (um nicht mißverstanden zu werden, es ist keine Zwangsenteignung, der Betriebsleiter stimmt zu)..
@holz
wenn es für keinen mehr (europaweit) Flächenprämien gibt, gibt es auch keinen Wettbewerbsnachteil. Ganz klar, solange es Subventionen gibt die auf meinen Betrieb passen:
alles mitnehmen rigoros.
Mfg
BB