Richard Ebert
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12 Jahre 6 Monate

Mais: 15 Mio. Tonnen müssen auf den US Feldern überwintern

Mais in Paris teurer als Weizen

Topagrar.com (06.01.10) - Die internationalen Maismärkte haben das Jahr 2009 mit Kursgewinnen beendet. An der Welt-Leitbörse von Chicago hat der Frontmonat in den letzten Handelstagen um 1,8 % auf 4,14 $/bu (114 Euro/t) zugelegt. Mittlerweile pendeln die Maisnotierungen in der US-Handelsmetropole seit Mitte Oktober in einem schmalen Band zwischen 3,80 $/bu (105 Euro/t) und 4,20 $/bu (116 Euro/t).

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.topagrar.com/?option=com_content&task=view&id=15679&Itemid=519)

Bild entfernt.

Geschrieben von Richard Ebert am
Saubauer
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Der Mais der jetzt noch auf den Feldern steht wird wohl kaum mehr eine Vernünftige Quallität erreichen um ihn als Futtermittel zu verkaufen!! Oder ??

MfG Saubauer

Graintrader
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@ Saubauer2 [#2]

Der geht auch nicht in Futtermittel sondern in die Ethanolproduktion.Das ist es relativ egal, wie der überwintert hat.

hfx0
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Ins unserer Region (Niederbayern) haben wir schon öfters im Januar Mais gedroschen und getrocknet. Dieser wurde für die Treibjagden stehengelassen. Es war überhaupt kein Prolbem. Allerdings mussten wir ins Heizöl ein Frostschutzadditiv geben, damit es nicht "sulzig" wird.

Richard Ebert
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Geringere US-Weizenexporte im Vormonat

Financial.de (08.01.10) - Die US-Agrarexporte scheinen bereits die Auswirkungen des stärkeren USD zu spüren: Die US-Maisexporte sanken in der Woche zum 31. Dezember auf 364 Tsd. to, die US-Weizenexporte auf 93,4 Tsd.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.financial.de/rohstoffe/rohstoffmarkt-aktuell/2010/01/08/geringere-us-weizenexporte-im-vormonat/)

peterg
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@ Graintrader [#3]

"Der geht auch nicht in Futtermittel sondern in die Ethanolproduktion. Das ist es relativ egal, wie der überwintert hat."
Ist das wirklich so ?

Aufgrund der bekannten Ernteprobleme mit Feuchtigkeit und Pilzbefall von Mais
stellte der hohe Anteil an Vomitoxin Probleme für die Futtermittelverwertung dar.
Mais wird in den USA gegenwärtig ab einem Gehalt von 3ppm Vomitoxin nur mit Abschlägen an die Äthanolfabriken verkauft
und ab 7ppm zurückgewiesen. Es ist wichtig zu berücksichtigen, dass die Dry distillers grains (DDG),
also die Maisabfälle nach Äthanolgewinnung als Futtermittel verkauft werden.
Im DDG wird das Mycotoxin dreifach konzentriert.
siehe hierzu:
http://corn.osu.edu/
Hohe Vomitoxinkonzentrationen werden sicher auch in den kommenden Monaten noch eine Rolle im US-Exportmais spielen.

@ Saubauer2 [#2]
@ Graintrader [#3]
@ hfx0 [#4]
Ich hatte in einem anderen Thread bereits vor ein paar Wochen einmal gefragt,
mit welchen Einbußen grundsätzlich zu rechnen ist, wenn Mais auf dem Feld überwintert.
(http://www.terminmarktwelt.de/cgi-bin/nforum.pl?ST=156632&CP=0&F=47)
Diese Frage ist sicher gerade jetzt vor dem anstehenden USDA-Bericht interessant,
da die USDA hier eventuell eine deutlicher als vom Markt erwartete Produktionsreduzierung angeben könnte.
Also diese Frage nochmals an alle Landwirte:
Wenn Sie Mais auf dem Feld überwintern lassen, mit welchen Ertragseinbußen (aufgrund Mycotoxinen, Aussprossung, etc.)
ist zu rechnen ?
Kann man dazu eine Einschätzung geben ?

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@ Graintrader [#3]

Wie schauts den da mit dem Stärkeanteil aus?

peterg
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@ pullPUSH [#7]

Der Stärkeanteil und Proteinanteil ändert sich beim überwintern auf dem Feld nicht mehr.

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@ peterg [#8]

Meine Frage zielt darauf das die "Qualität" nicht besser werden kann - im zeitlichen Verlauf wird die Qualität zwangsläufig schlechter. In kurzen Worten: Warum soll Mais aus/über die Wintermonaten auf Feldbestand (Lagerhaltung unberücksichtigt) besser - wie aus frischer Ernte sein?

Saubauer
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@ peterg [#6]

Wenn ich von der Standart - Erntetechnik mit dem Drescher ausgehe wird mit mindestens 20-25% Verlust zu rechnen sein (Mengenverlust).

Der Qualitätsverlust ist ja sicher nur durch eine Analyse des Ernteguts zu bestimmen!

MfG
Saubauer

Richard Ebert
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US-Bauern planen Ausweitung der Anbauflächen

Financial.de (14.01.10) - Wie das Ergebnis einer Umfrage zeigt, wollen die US-Bauern in 2010 die Anbaufläche für Mais um 6%, für Sojabohnen um 5% und für Baumwolle um 15% ausweiten, für Weizen aber um 2% verringern.

Der Wunsch nach mehr Anbaufläche für Baumwolle entspringt dem über 50%igen Preisanstieg im Vorjahr. Außerdem waren die Anbauflächen in den Vorjahren rückläufig.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.financial.de/rohstoffe/rohstoffmarkt-aktuell/2010/01/14/us-bauern-planen-ausweitung-der-anbauflachen/)

Bild entfernt.

Richard Ebert
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USA: Ausweitung der Anbauflächen für Mais erwartet

Financial.de (25.01.10) - Die Anbauflächen für Mais werden wohl steigen. Das Researchunternehmen Informa schätzt eine Gesamtfläche von 89,6 Mio. Morgen, das Beratungsunternehmen Allendale spricht von + 4,4 Mio.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.financial.de/rohstoffe/rohstoffmarkt-aktuell/2010/01/25/usa-ausweitung-der-anbauflachen-fur-mais-erwartet/)

Richard Ebert
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12 Jahre 6 Monate

Mais Nachfrage steigt

Financial.de (26.01.10) - Die Nachfrage nach Mais scheint aufgrund des niedrigen Preisniveaus zu steigen: Die US-Exporteure hatten in der Woche zum 14. Januar einen Absatz von 1,61 Mio. to zu verzeichnen.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.financial.de/rohstoffe/rohstoffmarkt-aktuell/2010/01/26/sojabohnenpreise-auf-3-monatstief/)

peterg
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12 Jahre 6 Monate

aus:
DJ LIVESTOCK HIGHLIGHTS: Top Stories Of The Day
vom 8.2.2010

Poor-Quality Corn Contributing To Hog Weight Declines

KANSAS CITY (Dow Jones)--Hog weights are on the decline, and poor-quality
corn could be a key reason. A number of factors, such as temperatures, feed
quality or palatability, and health issues, can affect daily weight gains in
swine. It isn't unusual to see average weights decline a bit from week to week
this time of year as marketings become more current a few weeks after the
Christmas and New Year's holidays. But the number of light-weight hogs reported
in the mix of some loads in the latest week and the degree of the decline
suggest something out of the ordinary may be happening, according to analysts
and livestock dealers. In many cases, the culprit appears to be poor-quality
corn. Corn makes up the majority of the swine-feed rations.

Und dazu kommt jetzt noch die Super-Ernte in Südamerika !

peterg
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Saubauer2 [#10]

Hallo,

Heute gab es den USDA-Bericht zu Crop production.

Im letzten Bericht konnte die Ernte in fünf Staaten nur beschränkt beurteilt werden. In drei wurde dies nun nachgeholt.

Nord- und Süddakota stehen noch aus, da hier noch eine dicke Schneedecke liegt und Mais nennenswert nicht weiter geerntet werden konnte.

Anbei ein interessantes Zitat:

"Corn harvested area declined 10,000 acres in Michigan, but was unchanged in Illinois, Minnesota, and Wisconsin from the Crop Production 2009 Summary. Yields in both Illinois and Minnesota decreased 1.0 bushel per acre, while yields in Michigan and Wisconsin were unchanged. As a result of these changes, corn production in the U.S. is estimated at 13.1 billion bushels, down fractionally from the previous estimate."

D. h. durch das Überwintern von Mais auf dem Feld wäre in einigen Staaten kaum eine nennenswerte Ertragsreduzierung eingetreten.

Das fand ich doch recht interessant: - Again what learned!

Gruß
Peter

tantan
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ peterg [#15]

Toll! Aber was bedeutet das für den Futures? Muß er jetzt fallen? Auch wenn die Quallität nicht umbedingt dem des Futures entspricht, werden die Futtermaisnachfrager doch den Futures verkaufen und in niedrigere Qualität wechseln.

peterg
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ tantan [#16]

"Aber was bedeutet das für den Futures? Muß er jetzt fallen?"
Wenn ich das wüsste - dann wär ich Millionär.

Aber bezüglich weiter fallender Kursen wäre ich jetzt vorsichtig.
Klar, nach dem USDA-Bericht ging es nochmals einen Schritt abwärts.
(Übrigens auch bei Hafer, den ich immer noch long behalte).
Saisonal müsste es ja jetzt irgendwann eigentlich aufwärts gehen, je näher die Pflanzzeit kommt.
Was außer der Saisonalität spricht noch gegen weiter fallende Kurse. Z. B.:
- Feuchte Böden im Cornbelt (Prämie - verzögerte Aussaat)
- Dürre in China, bei Ausbau der Mastbetriebe (Export)
- Mögliche Erhöhung des Äthanolanteiles im Benzin.
aber insbesondere:
-Immer noch nicht klare Supply-Daten !
Eigentlich hat doch der Bericht letzte Woche keine wesentlichen Aufschlüsse gegeben.
Die auffällig geringen Ertragseinbußen in den Staaten Il, Mi, Wi, könnten doch auch bedeuten,
dass man die Äcker mit den besten Erträgen abgeerntet hat und die anderen evtl. ungeerntet belässt, oder ?
Zur Erinnerung nochmal: Knapp 5% der US-Maisanbaufläche wurde vor dem Winter nicht abgeerntet.
Alles in allem schon eine ganze Reihe an Argumenten gegen weiter fallende Kurse bei US-Mais.

Ich werde Mais in den nächsten Wochen recht genau hinsichtlich einer Bodenbildung beobachten.

Richard Ebert
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12 Jahre 6 Monate

@ peterg [#17]

Saisonal müsste es ja jetzt irgendwann eigentlich aufwärts gehen, je näher die Pflanzzeit kommt.

Hier der saisonale Trend für Mais Futures aus den Tagesdaten der letzten 20 Jahre bis Ende dieses Jahres:

Bild entfernt.

Daraus kann ich nicht erkennen, dass es irgendwann mal aufwärts gehen muss.

@ alle Leser

Saisonale Charts können Sie auf http://www.chartbuch.de für nahezu alle Finanz- und Agrarterminmärkte und viele Kassamärkte in Kombinationen mit Ihren Zeitvorgaben (z.B. letzte 50 Jahre oder 1991 bis 2000) selbst erstellen.

Schöne Grüsse, Richard Ebert

peterg
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12 Jahre 6 Monate

@ Richard Ebert [#18]

"Daraus kann ich nicht erkennen, dass es irgendwann mal aufwärts gehen muss."

Müssen tut überhaupt nichts.

Sicher sind die Darstellungsformen unterschiedlich.
Hier mal ein Mais-Chart von Moore Research:
Bild entfernt.

Aber erkennen kann man auch an dem Chart in #18, dass in der Pflanzzeit im Frühjahr aufgrund Unwägbarkeiten der Bedingungen in dieser Zeit (z. B. Wetterprämien), die Kurse unterstützt werden und eine ansteigende Tendenz haben.

In Bull-Jahren ist der Preisanstieg natürlich kräftiger als in normalen Jahren (Siehe folgende Grafik).
Bild entfernt.

Und natürlich werden bei langfristiger Beurteilung die Durchschnittswerte geglättet, so dass hier keine Kursexplosion zu erwarten ist.

Abschließend hier noch ein Chart, der die Abhängigkeit des Kursverlaufes bei Mais zum Carryover zeigt.
Bild entfernt.

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ peterg [#19]

Sicher sind die Darstellungsformen unterschiedlich.

Ja, und die von Ihnen gezeigte Darstellung von Moore Research zeigt eine aneinander gestückelte Grafik der einzelnen Terminmonate, die in der Praxis nicht gehandelt werden kann. Ich sehe diese für mich als unbrauchbar an.

In Bull-Jahren ist der Preisanstieg natürlich kräftiger als in normalen Jahren

Stimmt, nur ist das eine Vergangenheitsbetrachtung und wir wissen erst am Ende des Jahres, ob es ein Bull-Jahr war.

Da Sie eine 40 Jahre Saisonality für Mais gezeigt haben, mache ich ein gleiches. Nur diesmal nicht mit aneinander gefügten nicht adjustierten Futures, sondern mit Kassapreisen Chicago ab heute für die kommenden 12 Monate:

Bild entfernt.

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pullPUSH
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12 Jahre 6 Monate

@ Richard Ebert [#20]

Herr Ebert,

handeln Sie aktuell nach diesen Saisonalitäten?

peterg
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Richard Ebert [#20]

Sehr schöner Chart der ausgezeichnet den Kursanstieg in der Pflanzzeit im (März)-Mai- (Juni) zeigt.

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ peterg [#22]

Sehr schöner Chart der ausgezeichnet den Kursanstieg in der Pflanzzeit im (März)-Mai- (Juni) zeigt.

Das sehe ich nicht so. Dargestellt wird der Kassamarkt, an dem wegen der Finanzierungs- und Lagerkosten, aber auch wegen der Gefahr des Verderbs mit zunehmendem Zeitverlauf ab dem Erntetermin die Bestände aus dem Vorjahr faööem und die Preise gleichzeitig tendenziell steigen.

Bei lagerfähigen Agrarprodukten wie Kartoffeln kommt noch der natürliche Gewichtsverlust dazu, weil die Kartoffeln "schwitzen", also regelmässig Wasser verlieren. So schlossen gestern an der Eurex November 2010 Kartoffeln mit 9,20 Euro und April 2011 Kartoffeln, also gleiches Erntejahr, mit 13,30 Euro, rund 45 % höher.

Bild entfernt.

@ pullPUSH [#21]

handeln Sie aktuell nach diesen Saisonalitäten?

Ich handle seit mehreren Jahren nur noch die Eurex Agrarfutures auf Kartoffeln, Schweine und Ferkel. Die Chancen sind aus meiner Sicht größer als die von US Futures, die Risiken kleiner.

Hier das Beispiel eines Vergleichs der prognostizierten Kassakurse für Schweine (saisonaler Verlauf) in rot mit dem aktuellen Kursen der kommenden 12 Handelsmonate für Schweine (blau). Die Grafik wird auf der Seite http://www.rmx-forum.de täglich aktualisiert.

In den nächsten Tagen ist die Seite für kurze Zeit zu Testzwecken für jedermann einsehbar einschliesslich der Realtimekurse und Grafiken.

Derzeit bin ich Short in August Schweinen zu 1,53 Euro, dem bisherigen Hoch, gestern bei 1,485 Euro geschlossen.

Schöne Grüsse, Richard Ebert

Bild entfernt.

peterg
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12 Jahre 6 Monate

@ Richard Ebert [#23]

Meine Aussage in #23 war, dass in der Pflanzzeit im Frühjahr Mais aufwärts tendiert und dass der Chart in #20 dies sehr schön zeigt.
Nicht mehr und nicht weniger !
Insofern kann ich Ihre Aussage: "Das sehe ich nicht so" nicht verstehen.
Entweder Sie haben einen Sehfehler oder einen Hang zur Rechthaberei.

MZI
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Richard Ebert [#23]

"Bei lagerfähigen Agrarprodukten wie Kartoffeln kommt noch der natürliche Gewichtsverlust dazu, weil die Kartoffeln "schwitzen", also regelmässig Wasser verlieren."

Zur Vollständigkeit (ohne Hang zur Rechthaberei) :-)

In wissenschaftlichen Schriften werden öfters die Bezeichnungen "verderbliche Waren", "halbverderbliche Waren", und "nichtverderbliche Waren" verwendet. Es ist davon auszugehen, dass sich die Unterscheidung auf die Geschwindikeit des relativen Wertverlustes bezieht. Es soll jedoch bedacht werden, dass auch lagerfähige Güter oder nichtverderbliche Waren, wie z.B. Getreide, Ölsaaten oder gefrorene Schweinbäuche nicht unbegrenzt lagerbar sind, bzw. einen Güte- und Wertverlust erfahren. Nicht-lagerbare Waren oder verderbliche Güter wie z.B. lebende Schweine oder Ferkel erfahren diesen Wertverlust sehr schnell, i.d.R. innerhalb von wenigen Tagen. In dieser Systematik dazwischen liegen die halbverderblichen Güter, wie z.B. Kartoffeln, deren Lagerfähigkeit bis zum signifikanten Wertverlust in Abhängigkeit von Qualität und Sorte einige Monate beträgt.

mfg
MZI

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ peterg [#24]

Ist nicht allzu weit her mit Meinungsfreiheit oder?

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ peterg [#24]

Entweder Sie haben einen Sehfehler oder einen Hang zur Rechthaberei.

Wenn Sie nicht verstehen was ich geschrieben oder gemeint habe fragen Sie einfach nochmal nach.

Die Aufwärtsbewegung betrifft nämlich nicht die Pflanzzeit, sondern fast das gesamte Jahr, beginnend mit dem Erntemonat (den Erntemonaten) und dem Druck auf die Märkte und endend kurz vor der nächsten Ernte.

Wenn Sie mich nicht verstehen wollen oder nicht lesen möchten können Sie gerne per Programm alle meine Beiträge ausblenden.

@ MZI [#25]

Prima Erklärung. Solche sind immer gerne willkommen.

Schöne Grüsse, Richard Ebert

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Aktuelle IGC-Prognosen für Mais

Financial.de (26.03.10) - Die globale Maisproduktion im Erntejahr 2009/10 soll steigen. Der International Grains Council (IGC) hat seine diesbezügliche Prognose um 3 Mio. auf 800 Mio.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.financial.de/rohstoffe/rohstoffmarkt-aktuell/2010/03/26/aktuelle-igc-prognosen-fur-mais-und-weizen/)

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