Mais: Nachfrage der Ethanol Industrie
Mais erholt sich von Tiefstständen
Agrarheute.com, Chicago (10.09.09) - Ein schwacher US-Dollar konnte den Markt von Mais stärken. Preisentwicklung weiterhin von der Nachfrage der Ethanolindustrie abhängig.
Die Maisnotierungen konnten sich während des Handelsverlauf etwas von den Tiefstständen erholen. Der Dezemberkontrakt schloss 2 ct/bu höher bei 3,09 $/bu. Dabei bezog der Markt seine Stärke primär von einem schwachen US-Dollar und den stabilen Rohölnotierungen.
Betrachtet man die Angebotsseite, sind die Vorgaben eher negativ. Entscheidend für die weitere Preisentwicklung wird aber die Nachfragekomponente bleiben. Sollte die Ethanolindustrie aufgrund der Preiswürdigkeit des Maisproduktes gegenüber konventionellem Treibstoff die Produktion ausweiten und der Export weiter stabil laufen, würde dies den Notierungen zumindest etwas Stabilität verleihen.
Ernte-Ausblick: Das United States Department of Agriculture (USDA) wird nach Einschätzung der Analysten die Erntemenge nach oben in Richtung der 330 Millionen Tonnen korrigieren. Der durchschnittliche Ertrag würde dabei über 10 Tonnen pro Hektar liegen.
Ausblick: Tendenz zur Seitwärtsbewegung. Dabei sollte klar sein, dass ein Trend zu steigenden Preisen aus heutiger Sicht erst einmal auszuschließen ist.
Zu beachten:
Hier könnte eine Rationierung einsetzen.
Mal abwarten. Es hat immer wieder einzelne stark abweichende Punkte auf dem Chart gegeben. Wenn der Benzinpreis weiterhin hoch bleibt und der Maispreis nicht weiter steigt, wird meines Erachtens wieder mehr Äthanol produziert werden.
Myrrdin
Die aktuelle Situation: