Milch: Butterpreise in Süddeutschland etwas schwächer
Butter wird auf niedrigem Niveau abgesetzt
Agrarheute.com, Kempten/Hannover - In den vergangenen zwei Wochen hat sich an der Marktlage nichts Grundlegendes verändert - das Stichwort heißt weiterhin 'uneinheitlich'.
Die uneinheitliche Marktlage liegt vermutlich an der unterschiedlichen Entwicklung der Milcherzeugung. Besonders Außenklimaställe verzeichnen bei den seit Wochen andauernden "sibirischen Verhältnissen" spürbare negative Einflüsse auf die Milchleistung. Die Wiederkäuer verwenden mehr Energie für die Erhaltung der Körpertemperatur.
Butter und Käse
Seit Ende letzter Woche hat der Markt für Versandrahm einen Schub nach oben erfahren. Nach den Preissenkungen im Lebensmitteleinzelhandel ist Butter für viele Verbraucher wieder eine attraktive Alternative zur Margarine, der Abverkauf läuft laut Verkäuferseite recht zufriedenstellend. Die Butterpreise für geformte Markenbutter haben sich lediglich bei der süddeutschen Butter- und Käsebörse in Kempten etwas nach unten bewegt und liegen in dieser Woche zwischen 2,75 und 3,10 Euro pro Kilo.
Ein klarer Trend ist bei den Preisen im Hartkäsebereich nicht erkennbar. So bewegen sich die von Kempten erfassten Statistiken im Zickzackkurs um das seit Jahresbeginn erfasste Niveau. Die Nachfrage ist jahreszeitlich bedingt als normal zu bezeichnen. Die Käsepreise haben sich seit letzter Woche sowohl in Kempten, als auch in Hannover nicht verändert.
Milchdauerwaren
Das Marktgeschehen bei Magermilchpulver ist weiterhin ruhig und die Erfüllung von bestehenden Kontrakten steht weiter im Vordergrund. Für kurzfristige Lieferungen stehen kaum Mengen zur Verfügung, da die Ware für die kommenden Wochen bereits vollständig verkauft ist. Einen Preisanstieg gab es in dieser Woche bei Magermilchpulver in Futterqualität und liegen zwischen 1.770 und 1.830 Euro pro Tonne.