Milch: Erfolg mit Wachstum ? / Eurex. Milchpulver fällt um 7 Prozent
Ripke lobt Milchbetriebe und ruft zum Wachstum auf
Topagrar.com (22.10.10) - auszugsweise - „Die Zukunft liegt in der Land- und Ernährungswirtschaft und nicht bei Konzernen wie VW.“ Diese klaren Worte fand der niedersächsische Agrarstaatssekretär Friedrich-Otto Ripke gestern beim Milchforum der Weser-Ems-Union (WEU) in Rodenkirchen.
Die Nordwest-Zeitung schreibt heute, dass etwa 450 Besucher in die Markthalle gekommen waren, um den Vortrag zu hören.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.topagrar.com/?option=com_content&task=view&id=21447&Itemid=519)
Milchpulver Futures geben um 7 % nach / 2 Kontrakte gehandelt
Am Milch Terminmarkt in Frankfurt gab der am Mittwoch kommender Woche abzurechnende Kontrakt auf Oktober Butter um 13 auf 3.700 Euro nach. Januar Butter ermässigte sich um 75 auf 3.500 Euro um liegt damit um 340 Euro oder 9 % unter dem aktuellen Kassapreis der Börse (siehe Grafik oben).
Noch schwächer zeigt sich Oktober Milchpulver mit einem Rückgang um 100 auf 2.138 Euro. Ein Kontakt Januar Milchpulver wurde mit einem Rückgang um 120 auf 2.110 Euro gehandelt, ein Kontrakt der Fälligkeit April sogar mit einem Rückgang um 150 Euro oder 7 % auf 1.950 Euro.
Nachdem einige Brokerfirmen die Trommel für den Milchpulver Terminmarkt in Paris rühren, ist zu erwarten, dass mehr professionelle Hedger aus der Milchbranche langsam in den Markt einsteigen werden, um sich vor unkalkulierbaren Risiken zu schützen. Dadurch wird vermutlich auch der Milchpulver Terminmarkt in Frankfurt belebt werden.
Noch nicht profitieren konnte der Handel in Paris, der in der ersten Handelswoche umsatzlos blieb. Der Spread für März und Mai Milchpulver verengte sich auf 75 Euro und wurde mit 1.875 zu 1.950 Euro veröffentlicht. Es macht den Eindruck, dass nur ein, maximal zwei Broker Aufträge für Milchpulver am Pariser Terminmarkt gegeben haben.