Richard Ebert
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Milch: Globaler Michsektor mit überdurchschnittlichem Wachstum

FAO: Globaler Milchsektor wird in den nächsten zehn Jahren stark wachsen - Der globale Milchsektor wird laut FAO in den nächsten zehn Jahren einer der am schnellsten wachsenden Sektoren der Lebensmittelbranche sein.

Landwirt.com / aiz (13.08.10) - Im Jahr 2019 dürfte demnach die weltweite Milchproduktion um 170 Mio. t höher ausfallen als im Durchschnitt der Jahre 2007 bis 2009. Das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 2,1%. Dies geht laut AMA aus dem vor Kurzem publizierten "OECD-FAO Agricultural Outlook 2010 " hervor. 80% dieses Zuwachses werden der Prognose zufolge außerhalb der OECD-Länder stattfinden. China, Indien, Pakistan, Argentinien und Brasilien werden für die Hälfte der Steigerung der Milchproduktion verantwortlich sein. Insbesondere die Schwellenländer werden sich in den kommenden Jahren besonders bemühen, ihre Erzeugung zu steigern.

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Preise tendieren nach oben

Aus der Prognose von OECD-FAO geht weiters hervor, dass die Preise in nominalen als auch in realen Werten steigen werden. In realen Preisen dürfte der Anstieg bis zum Jahr 2019 zwischen 15 und 40% über dem Niveau der Dekade vor der Preisexplosion 2007/2008 liegen. Hohe Erlöse für pflanzliche Öle und die Energiekosten bei der Erzeugung dürften vor allem die Butterpreise in die Höhe schnellen lassen. Die kurzfristigen Preisaussichten sind noch wegen der bestehenden hohen Lagerbestände in der EU und in den USA gedämpft. Ab 2012 soll es dann mit den Notierungen, mit einer Jahresrate von 2 bis 3 %, aufwärts gehen. Die treibenden Kräfte für die Nachfragesteigerung und die Preiserhöhung der Milchprodukte werden das globale Bevölkerungswachstum, die Belebung der Weltwirtschaft und noch dazu die höheren Produktionskosten in den nächsten zehn Jahren sein. Einschränkend stellt die FAO fest, dass seit den Jahren 2006 bis 2008 die kurzfristige Volatilität erheblich zugenommen hat. Die in diesem "Outlook " unterstellten Preise beruhen überdies auf der Annahme "normaler " Bedingungen. "Unsicherheiten im Hinblick auf Witterungsbedingungen, makroökonomische Faktoren, Politik-Interventionen und insbesondere auf die Energiepreise bedeuten, dass die Agrarpreise unvorhersehbar bleiben werden ", geben die Experten zu bedenken. Die staatlichen Stellen könnten daher die Risikomanagement-Strategien der Landwirte unterstützen.

(Quelle und Beitrag komplett lesen: -> http://www.landwirt.com/FAO-Globaler-Milchsektor-wird-in-den-naechsten-zehn-Jahren-stark-wachsen,,8965,,Bericht.html)

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Terminmarkt: Milchpulver plus 13 Euro

An der "Milchbörse" der Eurex Frankfurt wurde heute der Butter Terminkontrakt bei unverändert 3.550 Euro notiert. Milchpulver Oktober 2010 zog um 13 auf 2.138 Euro an.

Geschrieben von Richard Ebert am
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