Milch: Molkereien sollen Preise an Börse absichern
IVM: Molkereien sollen Preise an Börse absichern
Topagrar.com / AgE (28.06.11) - Angesichts volatiler Preise am Milchmarkt sieht Christian Schmidt vom Interessenverband Milcherzeuger (IVM) die Molkereien in der Pflicht, börsenbasierte Instrumente zur Risikoabsicherung anzubieten. Als Milcherzeuger könne man an der Frankfurter Eurex bisher nicht selbst agieren, da keine Rohmilch, sondern nur Verarbeitungserzeugnisse wie Butter und Milchpulver gehandelt würden, sagte der IVM-Vorsitzende bei der diesjährigen IVM-Jahrestagung im brandenburgischen Seddin.
„Eine Molkerei ist nur dann eine gute Molkerei, wenn sie sich weitblickend und nachhaltig um ihre Milchlieferanten kümmert“, hob Schmidt hervor.
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Heute wurden an der Eurex in Frankfurt in 2 Geschäften insgesamt 4 Kontrakte Oktober Butter zu einem Kurs von 4.125 Euro, das sind 63 Euro unter dem Schlusskurs des Vortags gehandelt. Der Kontraktbestand hat soeben mit 10 Kontrakten ein neues Hoch erreicht, die Börse scheint langsam ins Sichtfeld professioneller Marktteilnehmer zu kommen