Richard Ebert
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Milch: Steigender Dollar lässt Magermilchpulverpreis leicht fallen

Milchanlieferung sank in Ostdeutschland am stärksten

Agrarheute.com / ZMB, Kempten/Hannover - auszugsweise - (28.07.10) - Die Milchanlieferung ist witterungsbedingt in der 28. Woche erneut gesunken. Im Vergleich zur Vorwoche wurden nochmals 2,4 % weniger angeliefert. In Ostdeutschland waren die Rückgänge überdurchschnittlich.

Die Vorjahreslinie sei lediglich um 0,7 % übertroffen worden, meldet die Süddeutsche Butter- und Käsebörse in Kempten (ZMB). In Frankreich hat sich der Vorsprung im Vergleich zum Vorjahr auf ein Plus von 0,9 % ebenfalls deutlich verringert.

Das rückläufige Rohstoffaufkommen hat sich auf die Rohstoffmärkte ausgewirkt. Besonders die Preise für Rohmilch haben bei höherem Bedarf in Südeuropa angezogen. Auch bei Magermilchkonzentrat waren Steigerungen festzustellen. Etwas nachgegeben hat hingegen Industriesahne.

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Butter: Preise bleiben stabil

Auf dem Buttermarkt herrscht derzeit sommerliche Ruhe. Sowohl die amtlichen Preisnotierungen der Butter- und Käsebörse als auch die Notierungskommissionen für Butter und Käse in Hannover melden nach wie vor unveränderte Preise. Geformte Markenbutter kostet im Süden zwischen 3,84 und 3,90 Euro pro Kilo. Die Börse Hannover meldet Preise zwischen 3,85 und 3,90 Euro je Kilo.

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Magermilchpulver: Angebot ist rückläufig

Der Markt für Magermilchpulver befindet sich im ferienbedingten Ruhe-Zustand. Viele Einkäufer sind in den Sommerferien, so dass derzeit nur wenig Aktivitäten zu beobachten sind. Gleichzeitig ist das Angebot rückläufig, da in den letzten Wochen bei der stärker rückläufigen Milchaufkommen und höherem Zukaufsbedarf an Rohmilch in Europa weniger Milch und Magermilch zur Trocknung zur Verfügung stand. Am Weltmarkt geben sich die Käufer weiter abwartend, wohl in der Hoffnung auf ein steigendes Angebot. Der Dollar hat sich in den letzten Wochen bei ohnehin etwas schwächeren Preisen am Weltmarkt zu Ungunsten der Anbieter aus der EU entwickelt. Die Preise für Magermilchpulver in Lebensmittelqualität liegen zwischen 2.180 und 2.380 Euro je Tonne.

(Quelle und Beitrag komplett lesen: http://www.agrarheute.com/milchanlieferung-sank-ostdeutschland-staerksten)

Terminmarkt: Juli Kontrakte wurden abgerechnet

Erstmalig seit der Aufnahme des Handels wurden heute die Abrechnungspreise für die offenen Kontrakte bekannt gegeben: Butter, basierend auf dem wöchentlichen Index der Eurex, wurde unverändert mit 3.737 Euro veröffentlicht, während sich der Wochenpreis für Milchpulver um 17 auf 2.193 Euro ermäßigte.

Ab heute 12 Uhr werden die Oktober Kontrakte als "Frontmonate" bezeichnet. Oktober Butter schloss unverändert 3.625 und damit 112 Euro (!) unterhalb des aktuellen Butter Index (siehe Grafik), Oktober Milchpulver ebenfalls unverändert 2.195 Euro, 2 Euro mehr als der heutige Kassa Index.

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Während der Kassapreis für Butter (rot) ein neues Jahreshoch erreichte, notiert der Terminkurs per Oktober (schwarz) um 112 Euro (blau) unter dem Kassapreis.

Geschrieben von Richard Ebert am
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