Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Milch: Wo bitte bleibt der Kampfgeist ?

Die Redaktion des Elite-Magazins hat einen Beitrag veröffentlicht, der mir aus dem Herzen spricht. Die Zeit des "ablieferns" sollte endgültig der Vergangenheit angehören. Professionelle Marktteilnehmer sind gefragt, nicht nur in der Milchbranche, sondern auch in der Ferkelerzeugung und Schweinemast.

Schöne Grüsse, Richard Ebert

----------

Gut gebrüllt Löwe

Elite-Magazin.de (30.11.12) - auszugsweise - 15.000 Liter Milch in Brüssel vor dem EU-Parlament ausgeschüttet, die City mit Schleppern blockiert ... mittlerweile haben sich derartige Aktionen schon fast zu einem Ritual entwickelt. Bis auf ein paar Schlagzeilen in den Boulevardgazetten bringen solche Aktionen nichts – hingegen herrscht leider dort Ruhe, wo Aktionismus gefragt wäre.

[...]

Mengensteuerung selbst in die Hand nehmen

Aktionen sind nötig – aber bitte dort wo sich wirklich etwas zu Gunsten der Milcherzeuger bewegen lässt ... z.B. bei den anstehenden Winterversammlungen der Molkereien. Kritische Fragen werden dort in der Regel kaum gestellt. Abnicken ist angesagt! Wo bitte bleibt hier der Kampfgeist?

Grundsatzentscheidungen wie z.B. die Möglichkeit einer aktiven Mengensteuerung nach 2015, dürfen nicht kommentarlos Vorstand und Aufsichtsrat überlassen werden. Statt die City von Brüssel mit Schleppern lahm zu legen (und damit letztlich nicht mehr als ein kurzfristiges Verkehrschaos auszulösen) und sinnlos Milch zu verschütten, sollten Milcherzeuger dafür kämpfen, die Strukturen der Vorstands- und Aufsichtsratsgremien zu „entfilzen“. Mehr Milchgeld wäre sicherlich drin, wenn die Erzeuger dafür sorgen würden, dass mehr unabhängige Profis in die Führungsetagen der MEG’s und Genossenschaften gelangen. Viele ehrenamtlich agierende Vorstände und Aufsichtsräte in den Molkereien sind den Führungs- und Überwachungsaufgaben, welche moderne Molkereikonzerne mit sich bringen, nicht gewachsen. Hierfür gilt es zu kämpfen!

Einfach nur Milch produzieren, abliefern und dann von der Politik einen kostendeckenden Milchpreis (dessen Höhe unternehmensspezifisch sehr unterschiedlich ausfällt) zu verlangen, das ist keine nachhaltige Strategie – so wird man letztlich wirklich zum "Restgeldempfänger" degradiert!

(Quelle und Beitrag komplett lesen: http://www.elite-magazin.de/blogs/redaktionsblog/Gut-gebruellt-Loewe-1006792.html )

Bild entfernt.

Die Preise für Milch und Milchprodukte werden künftig noch mehr schwanken als in den letzten Jahren

Geschrieben von Richard Ebert am
Rückrufservice
Beschreiben Sie bitte Ihr Anliegen, damit wir uns auf den Rückruf vorbereiten können.
Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und willige ein, dass die von mir angegebenen Daten inklusive der Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen elektronisch erhoben und gespeichert werden. Meine Daten werden dabei nur streng zweckgebunden zur Bearbeitung meiner Anfrage genutzt und nicht ohne Einwilligung weitergegeben. Diese Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

Register now

Jetzt registrieren und ZMP Live+ 14 Tage kostenlos testen!
  • Dauerhaft kostenfrei
  • Keine Zahlungsinformationen erforderlich
Hilfe?