Ölsaaten-Cockpit, 24.04.2014 - Diskussion
ZMP-Meinung:
Der mehrfach angesetzte Abschwung der Ölsaatenpreise nimmt einen neuen Anlauf. Hemmend wird die enge US-Versorgungslage in den vorderen Terminen bis in den Sommer hinein. Allerdings scheint der nachlassende Nachfragesog aus China erste ausreichende Wirkungen zu zeigen. Der schrumpfende chinesische Geflügelfleischsektor verbraucht deutlich weniger an Sojaschrot.
Für die weitere Preisentwicklung spielen die zunehmenden Verladungen aus Südamerika, das kanadische Rapsangebot aus alter Ernte sowie die Perspektiven der Anbauflächen für US-Soja eine Rolle. Die Ölsaatenernten in der EU zeigen sowohl Sonnen- wie Schattenseiten je nach regionalen Niederschlagsverhältnissen.
Die Herbstterminkurse liegen bei Raps um 65 €/t niedriger als die Maikurse und im Falle von Sojaschrot notieren die Herbst/Wintertermine 2014 um 80 € je t niedriger.
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