BIGPIG
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12 Jahre 9 Monate

Rabobank: Weltmarkt für Schweinefleisch bleibt vorerst schwach

Hallo,

hier eine Einschätzung der Rabobank zu Lage am Schweinemarkt:

Ich zitiere: "Nach dem Preisanstieg zu Beginn dieses Jahres wird sich die Lage in den nächsten Wochen wieder verschlechtern. Verantwortlich dafür ist unter anderem da Ende der privaten Lagerhaltung von Schweinefleisch. Erst die Wiederaufnahme der Beihilfen dürfte den Markt stützen" Zitat Ende. Ohne Beihilfen sind ein normaler Markt und auskömmliche Preise wohl nicht mehr möglich. Da hilft auch nicht, dass Deutschland gut aufgestellt ist!!!!.

Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: http://www.topagrar.com/news/Schwein-News-Schwein-Rabobank-Weltmarkt-fuer-Schweinefleisch-bleibt-vorerst-schwach-2744985.html

Bitte auch lesen: http://www.topagrar.com/news/Schwein-News-Schwein-Schweinebestaende-Deu…

Geschrieben von BIGPIG am
BIGPIG
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Hallo,

ich habe den Eindruck, dass unsere Forumsteilnehmer und Berufskollegen für pessimistische Nachrichten und Einschätzungen, die aber der Realität entsprechen, kein Interesse haben oder sie nicht hören und lesen wollen. Leute wacht auf. Der Zug fährt immer schneller auf dem Weg in den Abgrund. Schaut  Euch doch mal die Entwicklung der letzten Jahre an. Es wurde doch immer weniger je Schwein/Mastplatz verdient. Dafür immer mehr zu produzieren ist der falsche Weg!!!.

mfg

Bigpig 

PorkyPig
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12 Jahre 9 Monate

Ist echt traurig zu sagen, aber die <30€ Phase bei den Ferkeln war nicht lang genug! Erst wenn hier bedeutend weniger Stückzahlen kommen, dann gibt es in 3 Monaten auch weniger Schweine. Das zieht sich alles über Jahre, es muss ein schneller Umbruch her. Dementsprechend muss die Ferkelnotierung auch nächste Woche wieder runternotiert werden. Das Fundament muss neu gelegt werden, anders funktioniert das nicht! 

paul
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

 Ab sofort Keine Baugenehmigungen für Mastställe und Sauenanlagen,  Mastplatzbelegung mindestens 1 qm /Tier, kontrolliert, gültig ab sofort für alle. ,  Für Schlachthöfe die Auflage die Tierzahlen aus Importen um 10 % zu senken.

Bagira
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@Paul

Top! Wo darf ich unterschreiben???

paul
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Und wer sich nicht daran hält wird ausgelistet.

Schweinehirte
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Willkommen im Sozialismus

Wir wollen alle in die LPG

Ackerspezi
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Antwort auf von paul

Besitzstandsdenken????Sozialismus war eine wahrhaft schlechte Alternative!!!! Die Pestkrise Ende der neunziger war bedeutend schlimmer !!!

georg2
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

zu paul

du warst doch immer von der Fraktion die den Markt alles regeln lassen wollte? Was ist denn aus deiner Überzeugung geworden?

gruß

georg2

J.F.k
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12 Jahre 9 Monate

Wir brauchen neue Ställe wenn wir unsere Spitzenposition als wichtigster Schweineerzeuger der EU  behalten wollen.

Durchhalten!! 2026 wird es aufwärts gehen

Gruss

Cross-Flow
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12 Jahre 9 Monate

Alle Ställe die älter als 20 Jahre sind dicht machen , diese entsprechen nicht mehr den Stand der Technik !

Abrissprämie von 150 € pro genehmigten Platz !  

Franz
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Cross-Flow, Du hast ja nen "Knall"!!!

J.F.k. schöne 10 Jahre wünsche ich Dir!!!

Gruß

Luebbe
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Nach 20 Jahren haben einige die Ställe erst abbezahlt und wollen dann Geld verdienen!

Übigens laufen alte Ställ oft besser wie neue!

PorkyPig
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Es ist doch wie so oft, die Schlachtbranche diktiert den Preis wie sie will. Mit Angebot und Nachfrage hat der Hauspreis rein gar nichts zu tun! Den Roten passt es einfach nicht, dass die PLH so schnell gestoppt wurde! Die EU Kommission beschließt im März über eine Fortführung der PLH in einigen Bereichen. Da wollen die Schlachthöfe nun Druck machen, dass dieses auch im Bereich Schweinefleisch passiert und zwar am besten ohne zeitliche und mengenmäßige Begrenzung.

paul
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Antwort auf von georg2

Georg, der Markt hat geregelt bis die Technik riesige Einheiten ermöglichte (ist ja nichts schlimmes) und gleichzeitig die riesigen Förderungen 35 % und mehr) für viele  Mutigen diese Einheiten ermöglichte. Die Berater und auch unsere Abnehmerkonzerne haben dazu aufgefordert , viele haben nicht einmal gefragt ob sie ihre Produkte überhaupt loswerden, sie haben einfach gebaut weil sie ja eine Genehmigung hatten. Das hat nichts mehr mit Markt zu tun. Tönnies macht den Preis und lässt alle gerade mal am ka----.  Das hat nichts mit Sozialismus zu tun wenn Förderungsfehler nachgebessert werden.   Wenn eingegriffen wird durch Verbesserung der Haltungsbedingungen, Reduzierung der Mastplätze, Neubau nur noch als Ersatzgenehmigung, dann wäre das sinnvoll im Interesse der am Markt zu erzielenden höheren Preise. Im übrigen ist Schweinefleisch nicht mehr so gefragt wie vor einigen Jahren.

Ackerspezi
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Antwort auf von paul

Die Dänen würde es riesig freuen..... Du hast Recht, dass die Förderung nicht mehr zeitgemäß ist, wird ja auch nicht mehr praktiziert. Aber mit Deinem Vorschlag nimmst Du endgültig allen "kleineren" Sauenbetrieben die Möglichkeit, zu überleben!!

Für die wird in nächster zeit die einzige Möglichkeit sein, ins geschlossene System zu wechseln, damit sie ihre Ferkel "loswerden". Gibt noch tausen andere Argumete, aber , nur nebenbei, Tönnies ist nicht vorgeprescht bei der Hauspreisrbekanntgabe. 

dagobert
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Antwort auf von paul

"gültig ab sofort für alle": wer sollen denn alle sein?

Alle Schweinehalter, deren Tiere irgendwo auf der Welt auf den Markt kommen und somit letztlich auch hier das Angebot beeinflussen? Oder wieder einmal Auflagen speziell für deutsche Schweinehalter? Nach Abschaffung der Milchquote jetzt die Einführung einer Schweinequote?

Freie Marktwirtschaft sieht anders aus. In der ehemaligen DDR hat man seinerzeit die Zeichen der Zeit erkannt und den Laden dicht gemacht. Als Unternehmer sollte man sich nicht auf eine staatliche Marktregulierung bauen.

abendliche Grüße

Dagobert

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