Richard Ebert
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Raps: Preisabschlag am Kassamarkt

Rapspreise mit zuletzt uneinheitlicher Tendenz im deutschen Großhandel

Agrarheute.com / AgE, Bonn (28.09.09) - Der Markt für Rapssaat hat sich im deutschen Großhandel vergangene Woche uneinheitlich entwickelt.

An der Hamburger Getreidebörse kostete die Tonne zur Lieferung im Oktober am Dienstag letzter Woche 255 Euro; das bedeutete gegenüber der prompten Notierung der Vorwoche ein Plus von fünf Euro. In München bewertete der Handel die Ölfrucht am Tag darauf hingegen mit 241 Euro/t bis 247 Euro/t deutlich niedriger als sieben Tage zuvor. An der Gemeinschaftsbörse Braunschweig-Hannover-Magdeburg zogen die Kaufgebote für Oktober-Ware am Mittwoch um drei Euro auf 255 Euro/t an. Der Markt für Rapsschrot tendierte generell schwach. So gab der Kurs für eine Tonne dieses Futtermittels an der Elbe um zwei Euro auf 126 Euro nach; das Minus an der Isar fiel mit vier Euro auf 125 Euro/t bis 126 Euro/t doppelt so hoch aus.

Sehr unterschiedlich entwickelten sich an den heimischen Börsen die Sojaschrotpreise: Während die betreffende Notierung gegenüber der Vorwoche in Mannheim am Montag kräftig stieg, nämlich auf 331 Euro/t bis 332 Euro/t und in Hamburg am Dienstag unverändert bei 297 Euro/t lag, sackte sie in München am Mittwoch am oberen Ende der Spanne um neun Euro auf 319 Euro/t ab.

Preisabschlag auf internationalen Märkten

An den internationalen Terminmärkten zeigte die Richtung in der Berichtsperiode ebenfalls nach unten. An der Matif in Paris gab die vordere Rapsnotierung zur Abrechnung im November um gut ein Prozent auf 255,75 Euro/t am Mittwoch nach. In Winnipeg verbilligte sich November-Ware um mehr als vier Prozent auf 381 can-$/t (254 Euro). In Chicago gewannen die Baissiers angesichts abnehmender Gefahr von Frostschäden wieder die Oberhand: Der Novemberkontrakt für Sojabohnen verbilligte sich im Berichtszeitraum um gut drei Prozent und schloss am Mittwoch mit 9,2 $/bu (231 Euro/t). Auch Sojaschrot verlor deutlich an Wert, während sich die Abschläge beim Sojaöl in engen Grenzen hielten.

Preis für Biodiesel legt leicht zu

Trotz der Schwäche am Rohölmarkt konnte sich der deutsche Biodieselmarkt zuletzt behaupten: Der Verkaufspreis ab Werk für 100 l des Biosprits legte laut Angaben der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) in der Woche zum 25. September bundesweit leicht zu, und zwar im Norden um 0,05 Euro auf 78,10 Euro, im Osten um 0,14 Euro auf 78,93 Euro, im Westen um 0,44 Euro auf 77,81 Euro und im Süden um 0,20 Euro auf 78,49 Euro.

(Quelle: http://www.agrarheute.com/pflanze/mais_und_%D6lsaaten/rapspreise_mit_zuletzt_uneinheitlicher_tendenz_im_deutschen_gro%DFhandel_.html?redid=312413)

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Geschrieben von Richard Ebert am
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