Raps: Vermarktung nicht aus den Augen verlieren
Die Rapsvermarktung nicht aus den Augen verlieren
Agrarheute, Berlin / age (05.07.07) - Die Vermarktung von Raps sollte nicht aus den Augen gelassen werden, denn der Rapsmarkt sei schneller geworden und die Preisausschläge stärker.
Das empfiehlt die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) in einem Hinweis auf die aktuelle Ausgabe der UFOP-Information zur Winterrapsaussaat. Darin wird die dominierende Rolle von Raps für die Ölsaatenmärkte Europas bestätigt. Als hochwertiges Speiseöl und vor allem als Rohstoff für Biodiesel und Pflanzenöltreibstoff verzeichnete Rapsöl in den letzten Jahren eine stetige Nachfragesteigerung mit teils sprunghaften Zuwächsen. Anerkannte Ölsaatenanalysten erwarten für die nächsten Monate eine weiter zunehmende Nachfrage nach Rapsöl, obwohl das Wachstum künftig flacher verlaufen dürfte. Aufgrund des außerhalb Europas nunmehr verstärkt einsetzenden Biokraftstoffbooms werden die weltweiten Rapssaatvorräte für 2007/08 als weiterhin sinkend prognostiziert.
Wie in der UFOP-Information weiter nachzulesen ist, gibt es trotz einer Rapsanbaufläche von mehr als 1,5 Millionen ha zur Ernte 2007 in weiten Regionen Deutschlands noch Potential für eine weitere Ausdehnung des Areals. Die aktuellen Notierungen an der Matif in Paris bieten nach Einschätzung der UFOP eine attraktive wirtschaftliche Kalkulationsgrundlage für die Planung der bevorstehenden Winterrapskampagne. Darüber hinaus beschäftigt sich die jüngste Information zur Winterrapsaussaat 2007 mit dem Optimierungspotential bei der Rapsvermarktung, dem Winterraps als Vorfrucht für Weizen, der Schneckenkontrolle in Rapsfruchtfolgen, der Landwirtschaft als Kundin für die Biodieselwirtschaft, der Biodieselabsatz-Prognose für 2007, einer gemeinsamen Broschüre von UFOP und Unilever zum nachhaltigen Winterrapsanbau und mit Praxisversuchen, die die Wertigkeit von Rapsextraktionsschrot in der Schweinemast belegen.
(Quelle: http://www.agrarheute.com/index.php?redid=170674)