Richard Ebert
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Rinder: Europa Bestände um 2 % unter Vorjahr / Feste Preise

LWK Niedersachsen, Hannover (25.03.11) - Im Vorfeld des näher rückenden Osterfestes zeigten die Vermarkter im Verlauf der zu Ende gehenden Woche durchaus Interesse an Schlachtrindern. Am hiesigen Schlachtschweinemarkt herrschten in der zu Ende gehenden Woche insgesamt ausgeglichene Angebots- und Nachfrageverhältnisse vor.

Schrumpfender Rindviehbestand

Innerhalb der EU geht die Zahl der gehaltenen Rinder weiter zurück. Im Dezember 2010 bezifferte sich der Bestand EU-weit auf nur noch rund 86,8 Mio. Rinder. Das waren 2 % weniger als im Dezember 2009. 2004 zählte man in der EU-27 dagegen noch fast 90 Mio. Tiere. Auch in den Milchviehherden machte sich eine Bestandsabstockung bemerkbar. Im Dezember 2010 wurden EU-weit rund 1,5 % weniger Kühe gezählt als im Vorjahr. In der letzten Zählung waren in 17 Staaten der EU leicht rückläufige Rinderbestände zu verzeichnen. Besonders deutlich reduzierte sich die Rinderherde in Italien (minus 9,5 %) und in Rumänien (minus 4,9 %). Die meisten Rinder werden nach wie vor in Frankreich gehalten. Es folgt Deutschland und dann das Vereinigte Königreich. Im Bereich der Milchkühe wurden in 20 Ländern verminderte Bestände ausgewiesen. In Deutschland war erstmals seit langem ein stabiler Milchkuhbestand registriert worden.

Feste Schlachtrinderpreise

Im Vorfeld des näher rückenden Osterfestes zeigten die Vermarkter im Verlauf der zu Ende gehenden Woche durchaus Interesse an Schlachtrindern. Der belebteren Nachfrage stand dabei ein weiterhin eher nur verhaltenes Angebot an Jungbullen und auch weiblichen Kategorien zur Verfügung. Insgesamt reichten die Stückzahlen nur knapp aus, den bestehenden Bedarf zu decken. Im Wochenverlauf weiter anziehende Auszahlungspreise waren sowohl bei männlichen als auch bei den weiblichen Kategorien die Folge. Am Donnerstag, 24. März 2011, nannte die VEZG für QS-Ware einen R3-Jungbullenpreis in Höhe von 3,55 €/kg SG. Das waren 3 Cent mehr als vor Wochenfrist. Für Kühe der Klasse O3 (310 kg) stieg der Preis um 3 Cent auf 2,75 €/kg SG an. Auch in der kommenden Woche rechnen die Marktbeteiligten mit einem weiterhin eher flott verlaufenden Absatzgeschäft mit zumindest stabil tendierenden Preisen.

(Quelle: http://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/6/nav/206/article/7177.html)

Geschrieben von Richard Ebert am
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