Rinder: US Rindfleisch so teuer wie noch nie
Rindfleisch so teuer wie nie
t-online.de (10.03.11) - Der nächste Restaurant-Besuch wird teuer: Die steigenden Lebensmittelpreise treffen nun die Liebhaber von Steaks. Der Preis für amerikanisches Rindfleisch hat an der US-Rohstoffbörse CME gerade einen neuen Rekordwert erreicht. Das Pfund Lebendrind kostete am Ende des Parketthandels am Mittwoch fast 1,18 Dollar und verteuerte sich zwischenzeitlich im elektronischen Handel weiter. Vor einem Jahr hatte ein Pfund - also rund ein halbes Kilogramm - noch 87 Cent gekostet. In den vergangenen Wochen haben mehrere Agrar-Rohstoffe neue Höchstpreise markiert.
Die bisherigen Spitzenpreise für Lebendrind waren im Jahr 2008 erreicht worden. An der Chicago Mercantile Exchange werden sogenannte Futures - oder zu deutsch: Warenterminkontrakte - auf Live Cattle gehandelt. Dabei verpflichtet sich der Verkäufer, zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Menge zu einem bestimmten Preis zu liefern. Die 1,18 Dollar pro Pfund Lebendrind beziehen sich auf diesen April. Sollen die Tiere erst im Jahr darauf geliefert werden, sind schon 1,22 Dollar fällig. Auch die Preise für Mastrind - Feeder Cattle - zogen gerade mit 1,32 Dollar auf einen neuen Rekordstand davon.
Fleischkonsum steigt weltweit In der Wirtschaftskrise waren die Preise nach Angaben des "Wall Street Journal" gefallen, um seit dem Sommer dieses Jahres erneut anzusteigen. Der stärkste Faktor für die Teuerung: Die Nachfrage nach US-Rindfleisch ist wegen der unaufhörlich steigenden Weltbevölkerung stark angestiegen.
(Quelle: http://boersenradar.t-online.de/Aktuell/Rohstoffe/Rindfleisch-so-teuer-wie-nie-24548880)