Richard Ebert
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Schweine: 160 tote Schweine im Stall des Grauens / Landwirt verurteilt

Wer glaubt die Diskussion um Wiesenhof betreffe nur die Hähnchenmast, sollte sich in der Presse umsehen. Beiträge wie der folgende, deutschlandweit verbreitet, könnte manch einen Verbraucher dazu bringen, neben Hähnchen künftig auch auf den Verzehr von Schweinen und Rindern zu verzichten.

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160 tote Schweine im "Stall des Grauens": Landwirt aus Forst wegen Tierquälerei verurteilt

Cochem/Forst - Wegen eklatanter Verstöße gegen das Tierschutzgesetz hat das Amtsgericht Cochem einen 44 Jahre alten Landwirt aus dem Hunsrückort Forst zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Die Bewährungszeit beträgt drei Jahre. Außerdem sprach das Gericht ein dreijähriges Tierhalteverbot aus. Zwischen dem 1. Januar und dem 16. Februar dieses Jahres hatte der Angeklagte in seinem Schweinemastbetrieb insgesamt 160 Tiere elendig an Hunger zugrunde gehen lassen. Auch die Rinder seines Betriebs befanden sich in einem schlechten Zustand. 60 Schweinekadaver hatte der Landwirt in einem nahe gelegenen Waldstück entsorgt. Eine massive Überforderung habe zu den verheerenden Verhältnissen geführt, sagte der geständige Angeklagte. Das Urteil ist rechtskräftig.

Richter Wilfried Johann fasste die Tat prägnant zusammen: Der Angeklagte "hat diesen Musterbetrieb in den Stall des Grauens verwandelt". Welche Umstände es genau waren, die zu der Verwahrlosung des großen Zuchtbetriebs mit im Schnitt 1500 Schweinen und 60 Rindern führte, blieb im Dunkeln. Es war auf alle Fälle ein schleichender Prozess, vor dem der Angeklagte krankhaft die Augen verschloss.

(Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/regionales/mittelmosel_artikel,-160-tote-Schweine-im-Stall-des-Grauens-Landwirt-aus-Forst-wegen-Tierquaelerei-verurteilt-_arid,301505.html )

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Video (1:27):

http://www.swr.de/landesschau-aktuell-rp/-/id=233240/did=8565468/pv=video/nid=233240/15lhr6g/index.html

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Bild entfernt.

Geschrieben von Richard Ebert am
paul
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12 Jahre 9 Monate

Zur Beurteilung des Falls bitte das Video ansehen.

Der typische Fall von Überforderung, Geldmangel mit anschließendem Burnout-Syndrom .

Burnout heißt: Ausgebrannt sein , ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Es kann als Endzustand einer Entwicklungslinie bezeichnet werden, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität führt.

Mir sind mehrere Fälle exakt nach gleichem Muster in den letzten Jahren in unserer Gegend bekanntgeworden. Oftmals Junggeselle über 40, Einzelgänger, Arbeiten bis zum Umfallen, "Geldmangel".

Das Leiden der Tiere wird von diesen Personen nicht mehr wahrgenommen.

Ein Vergleich mit den Vorwürfen gegen Wiesenhof halte ich für unzulässig.

Gruß Paul

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