Richard Ebert
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Schweine: Angebot an Kassamarkt wird als 'ausverkauft' geschildert

Schweinehalter aufgepasst – sofortige Gewerblichkeit droht

Topagrar.com (22.01.10) - Bislang konnte ein Schweinehalter gut steuern, ob seine Tierhaltung vom Finanzamt als gewerblich oder landwirtschaftlich eingestuft wurde. Es gab zwei Eckpunkte:

Wird die Vieheinheiten-Grenze in 3 aufeinander folgenden Jahren überschritten, so wird der betroffene Tierhaltungszweig gewerblich;

Wird die Produktion durch einen Stallneubau über das Vieheinheiten-Limit hinaus ausgedehnt, gilt der Betrieb mit sofortiger Wirkung als gewerblich.

„Doch aufgrund der aktuellen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs unterstellt das Finanzamt neuerdings einen sofortigen Strukturwandel, wenn die Vieheinheiten-Grenze um mehr als 10 % überschritten wird und zugleich 10 % mehr landwirtschaftliche Fläche benötigt wird“, warnte Steuerberater Walter Stalbold von der Alfred-Haupt-KG beim Workshop Betriebsteilung, den die Kreisstellen Coesfeld und Borken der Landwirtschaftskammer NRW für die Mitglieder ihrer Unternehmerkreise angeboten haben.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.topagrar.com/?option=com_content&task=blogcategory&id=25&Itemid=520)

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Europäische Schlachtschweinepreise kaum verändert

Agrarheute.com / AgE, Brüssel (25.01.10) - An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben die Notierungen für Schlachtschweine während der Woche zum 17. Januar 2010 ihre Seitwärtsbewegung fortgesetzt. Einziger Gewinner sind die Niederlande.

Das von der EU-Kommission ermittelte durchschnittliche Preisniveau je 100 Kilo Schlachtgewicht (SG) verminderte sich im Vergleich zur Vorwoche um 3 Cent auf 130,65 Euro. Das Vorjahresniveau wurde damit um 4,4 Prozent unterschritten. Zu den Verlierern gehörten die Mäster in Spanien, wo die Notierungen um 1,3 Prozent nachgaben. Schweden und Slowenien meldeten ein Minus von 1,4 Prozent beziehungsweise 2,2 Prozent.

Preissteigerungen in den Niederlanden

In den meisten großen Erzeugerstaaten blieben die Preise weitgehend unverändert, so in Deutschland, Dänemark, Frankreich und Polen. Auch in Österreich tendierten die Schlachtschweinepreise seitwärts. Eine Ausnahme bildeten die Niederlande, wo die Preise um 2,3 Prozent kletterten. Großbritannien registrierte umgerechnet in Euro ein Plus von 0,5 Prozent, das in der Landeswährung Sterling allerdings nur minimalen Aufschlägen von 0,1 Prozent entwprach.

(Quelle: http://www.agrarheute.com/schwein/schwein/schlachtschweinepreise_kaum_ver%E4ndert_.html?redid=326596)

Bild entfernt.Kassamarkt: Ruhige Nachfrage an der Ladentheke

Der deutsche Markt zeigt sich stabil bis leicht freundlich. Der Lebendabsatz verläuft zügig und vollständig. Der heutige Fleischverkauf kann an das Wochenendgeschäft bisher nicht anknüpfen. Sowohl das Geschäft an der Ladentheke als auch die Nachfrage der Industrie ist ruhig.

(Quelle: VR Agrarberatung)

Bild entfernt.Ferkel: Lebhafte Nachfrage lässt Preise steigen

Die rege Nachfrage der Mäster trifft auf ein nicht ausreichendes Angebot. Die Folge sind steigende Preise, in dieser Woche um ein bis zwei Euro.

Bild entfernt.Terminmarkt: Kursanstieg in der letzten Stunde / September plus 4 Cent

Die Aufwärtsbewegung der Kurse setzte sich auch heute fort. Am Schweine Terminmarkt wurden 10 Kontrakte der Monats März, Mai, Juni und August mit Kursanstiegen zwischen 0,8 und 1,5 Cent gehandelt.

September Schweine wurden um 4 Cent höher mit 1,46 Euro getaxt, nachdem die Gebote der Käufer von 1,41 auf 1,45 Euro erhöht wurden.

Von 10 bis 15 Uhr wurden keine Kontrakte gehandelt, dann kamen in der letzten Börsenstunde die Kaufaufträge zu steigenden Kursen in den Markt.

Der M 12 Index für Schweine stieg um 1,39 Cent auf 1,4069 Euro (siehe Grafik unten).

Die gehandelten 7 Ferkel Futures der Monate März (plus 20 Cent) und Mai (unverändert) hatten im Gegensatz zum Schweine Terminmarkt keine feste Tendenz. Index plus 13 Cent auf 44,69 Euro.

Bild entfernt.Aussichten für Freitag: Plus 1 Cent auf 1,31 Euro

Aus dem Markt war von einem komplett geräumten Angebot an Schweinen zu erfahren, unter anderem durch die eisigen Temperaturen im Norden und Osten des Landes. Daher sollte in dieser Woche mindestens ein unveränderter Preis, möglicherweise ein Anstieg von 2 Cent zu erwarten sein.

Bild entfernt.

Geschrieben von Richard Ebert am
Richard Ebert
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Wie sieht die aktuelle Situation am Markt aus ?

Stimmt das mit der weitgehend ausverkauften Situation oder gab es gezielte Falschinformationen der Grünen Seite, um den Verkauf zu unterstützen ?

Brontosaurus
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@ Richard Ebert [#2]
Auf beiden Seiten ausgeglichen, soll heißen: Gesamtangebot nicht zu reichlich, bezogen auf die mögliche Schlachtkapazität, aber für den
lustlosen Verkauf noch ausreichend. Tendenz: rot unverändert,
grün:wünscht sich + 2-3 Cent hoch.
Gruß Bronto

paul
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Hallo Bronto,
meine Sicht der Dinge:
Schweine werden stark nachgefragt, Schlachtkapazitäten sind nicht mehr ausgelastet,Schlachtgewichte wieder fast im normalen Bereich.
Tendenz: +3 Cent, rot "wünscht" sich unverändert.

Gruß Paul

Topschwein
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Meine Sicht der Dinge;

Geschäft bei der Industrie und im LEH seit heute mehr wie ruhig. Es gibt eher Abbestellungen wie Nachbestellungen - daher dürfte der Preis aus Sicht heute nicht rauf gehen.

Angebot an Schlachtschweinen nicht zu hoch, gesehen für 100 % Auslastung, einige Schlachtbetriebe schlachten weiter hin volle Kanne, wofür weiß ich leider nicht - daher muß der Preis am Freitag hoch. Das alte Gesetz; Angebot & Nachfrage.

Fleisch gibt es draußen genug. Meiner Meinung nach, egal was kommen sollte, wenn der Preis hoch gehen sollte? wird es schwer im Verkauf mehr zu bekommen. Aber heute ist erst Dienstag.

M f G

Schubi
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Halli Hallo,

ich denke, dass am Freitag der Preis unverändert oder 1 ct steigen wird.
Zum einen werden aufgrund des kalten Wetters viele Mäster keine oder weniger Schweine verkaufen, damit die Klimatik in den Ställen nicht abstürtzt.

Zum anderen wollen die Schlachthöfe weiterhin Ihre Kapazitäten auf dem bisherigen Niveau aufrecht erahteln.

Vergleicht man die Situation mit letztes Jahr, so deutet vieles auf einen unveränderten Preis hin.

VG Schubi

henrydunnink
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Die erste Erhöhung von die Schweinepreis macht immer ein bischen weh bei die Slachthofen. Läst mann die Schweinemarkt von die Rote Seite abhängen, dann sind wir in Juni noch bei € 1.30.

henry

Spekulatius_Maximus
Mitglied seit
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Richtig, henry! Der erste schritt muss gemacht werden: + 2 Cent (ist mein Tipp) sind dann ein Anfang.

Saubauer
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Die 2-3 ct sind ja schon für das zusätzlich verbrauchte Gas notwendig das in den letzten 4 Wochen verheizt wurde!!

PorkyPig
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Saubauer

Normalerweise wird in meinem Betrieb nur zur Ferkeleinstallung bis max. 2-3Wochen danach geheizt. Danach sollten die Schweine die Wärme selber halten können. Aber bei -10 Grad und darunter geht natürlich ne Menge mehr durch.
2-3 Cent sind berechtigt.

Brontosaurus
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Saubauer2 [#9]

@ PorkyPig [#10]
Dann will ich mal zu meinem Chef gehen und nach einer Gehaltserhöhung
fragen, schließlich ist ja mein Gasverbrauch gestiegen!
Gruß Bronto

Lukas
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Mein Gasverbrauch hat sich auch verdoppelt. Ich möchte auch einen deutlich höheren Ferkelpreis.

Gruß
Lukas

P.S. Schade das wir nicht bei Gazprom arbeiten.

paul
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Brontosaurus [#11]

Es ist schon ein Unterschied ob man in einer Mastanlage mehrere tausend Tieren mit Wärme gesund halten muss oder ein Metzgermeister abends bei ner Flasche Bier nicht frieren will.

Gruß Paul

sapa
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ paul [#13]

Mit Sicherheit ist das was anderes, aber wir können auch nicht -5 Cent im Sommer verlangen weil wir die Kühlhäuser betreiben müssen und die im Sommer mehr Energie brauchen. Da müssen wir auch mehrere tausend Tiere "gesund" halten.

Also bitte am Markt bleiben.

Mein Tipp für Freitag: unverändert bis + 2

Allerdings muss ich dazu sagen das, dass Geschäft nicht flächendeckend wiedergibt.

Aber trotz alledem finde ich es gut wenn in den Preise wieder eine Bewegung statt findet. Wir leiden jetzt schon unter einer "schleichenden Inflation" jede Woche werden uns bei irgendwelchen Teilen irgendwo ein paar cent abgezogen.
Das drückt gewaltig auf die Kalkulation auf die Dauer.

Deswegen ist mein "Wunsch" eine kleine Bewegung. Um wieder ein paar Emotionen in den Handel zu bringen.

sapa

Saubauer
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Brontosaurus [#11]

Du wirst doch keine 1000 oder mehr Schweine im Haus haben die frieren!?
Achtung "Ironie"
MfG
Saubauer

Saubauer
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Lukas [#12]

Sei mir bitte nicht böse aber 65 - 68 Eur für ein gutes Ferkel (32 Kg in der 300 Partie) ist für die Zeit ein guter Preis!!

MfG Saubauer

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