Schweine. Auf- und Abschläge verhindern Transparenz im Markt
Was ich mich jeden Tag frage:
Was ist der Unterschied von zum Beispiel
1,68 + 6 Ct. Aufschlag
1,70 + 4 Ct. Aufschlag
1,72 + 2 Ct. Aufschlag und
1,74 ohne Aufschlag
a) für den Verkäufer (Mäster) und
b) für den Käufer (Händler oder Rote) ?
MZI hat es schon vor einigen Tagen geschrieben, die vielen Auf- und Abschläge sollen nur zur Verwirrung beitragen und die Markttransparenz verhindern.
Andere Meinungen dazu ?
Schöne Grüsse, Richard Ebert
Was ich mich frage:
Warum soll oder muss der Markt transparent sein?
Soll doch jeder bieten oder zahlen was er im Stande ist, will oder kann.
Ob er zuviel/zuwenig bezahlt oder bekommen hat kann er dann ja anhand der amtlichen Notierung vergleichen, wobei auch in dieser Vorkosten, Zu- und Abschläge berücksichtigt werden müssten.
Jede Woche wird ein Riesenzirkus veranstaltet und übereinstimmen tut sowieso nichts.
Für was also die Arbeit und die Nerven?
Die einzigen die davon profitieren sind die Fleischabnehmer.
Geht der Preis hoch und die brauchen nicht viel Ware dann bezahlen sie nicht mehr.
Geht der Preis hoch und die brauchen die Ware dann gibts max. das was die Schweine teurer sind, denn ansonsten ist man ja kein fairer Partner oder Verbrecher und droht mit Auslistung.
Geht der Preis runter und die brauchen die Ware dann bezahlen die weniger da ja die Schweine billiger sind.
Geht der Preis runter und die brauchen nicht viel Ware, dann am besten gleich doppelt runter mit dem Preis, denn Schweine sind billiger und der Bedarf ist auch gering.
Normal sollten die Fleischabnehmer mal eine Woche vorher sagen was sie denn haben wollen und dafür bezahlen wollen. Und wenns zuwenig ist dann wird ganz einfach weniger geschlachtet und die bekommen nix, dann möcht ich mal sehen was die machen, denn letztendlich sind es ja die die diese Ware brauchen um die Kunden in die Läden zu bekommen und es sind auch die einzigen die Jahr für Jahr. Woche für Woche, Tag für Tag daran auch was verdienen, Beamten natürlich ausgenommen.
Möcht mal wissen ob die ihr Gedankengut nicht mal gründlich ändern wenn nichts produziert wird, die keine Ware haben, deren Kosten weiterlaufen und dadurch die Verluste einfahren
Zum Vergleich hierzu mal ein Bericht von letzter Woche meines Ackerfreundes, der mit den Polen aufm Acker, unter anderem Vorstand einer Genossenschaft.
Nachdem die letzten Wochen was weiss ich wieviele Pflanzen auf den Äckern abgesoffen sind,
"BIETEN" sämtliche LEH's für Salat z.B. den 3-fachen Preis !!!!!!!!!!
Die brauchen Ware, die wollen was verkaufen, die wollen Leute im Laden haben und die bezahlen fast alles um überhaupt was zu bekommen. Auch der Verbraucher wird mit Sicherheit fast alles bezahlen um nicht zu verhungern. Hungertod ist glaub ich der grausamste Tod.
Noch eine Aussage von Vorstand Ackerfreund bezüglich der durch die Medien gehende oder geforderte Entschädigung wegen der Wasserschäden:
Er plädiert für keine Entschädigung der Landwirte, obwohl er selbst davon profitieren würde, denn er hat wegen der höheren Preise mit weniger Arbeit und trotz Ernteausfall mehr verdient als sonst. Wenn das so weitergeht wirds eins der wirtschaftlich besten Jahre werden.
Also weg mit Transparenz im Markt, die kommen und bieten schon von alleine.
@ Gelber [#3]
Also lass doch die Schweinepest kommen,dann wird es wirtschaftlich ein gutes Jahr,auf jeden falls für den Handel.
@Gelber
Endlich mal einer der das Gleiche denkt wie ich! Weg mit der öffentlichen Notierung und dem Tam Tam jede Woche! Genau so wie du es sagst müsste es laufen!!!
Aber da werden die Einkäufer des LEH alles dran setzen das es nicht so kommt...
@fritz44
wenn das so weiter geht wird schon ein böser Bube mit vollem Gefrierhaus dafür sorgen das die Pest irgendwie eingeschleppt wird!
@ Gelber [#3]
was ist mit denen, die kompletten Ernteausfall haben? Gestern abend noch im TV, ein Gemüsebauer in Sachsen-Anhalt. Lässt man den dann unverschuldet pleite gehen? Alles Stammtischgerede, was ihr da los lasst.
Wenn die Notierung weg ist, wird davon nur der Handel und die Schlachter profitieren sowie einige wenige Mäster mit der entsprechenden Stückzahl Schweine. Z.B. Aldi oder Lidl im LEH, CT oder Westfleisch können aufgrund ihrer Marktanteile sehr gut abschätzen, wie der Markt läuft und ihr Einkaufsverhalten samt Preis- und Mengengestaltung danach ausrichten. Der Landwirt, der jede Woche 1 Zug Schweine verlädt, kann das nicht. Tut doch nicht so, als würde das dann anders. Statt desser wird es noch schlimmer, weil ihr dann euer Scheinargument, dass der Fleischverkauf nicht läuft, noch stärker auf den Lebendmarkt abwälzen werdet, damit ihr auch ja eure Spanne behaltet.
Warum denn die vielen Maskenänderungen die letzten Jahre? Nur um Vergleichbarkeit der Schlachthöfe untereinander zu verhindern und damit dafür sorgen, dass der Bauer auch felißig weiter liefert. Denn er weiß ja gar nicht, wieviel er unterm Strich woanders bekommen hätte.
Für mich hört sich das so an: ihr fresst den Kuchen und schmeißt uns ab und an mal ein paar Krümel hin. Das ist wirklich die dämlichste Argumentation, die ich je gehört habe. Ich kann sogar verstehen, dass Leute aus eurer Branche so denken, aber ihr müsst uns grünen nicht für dumm verkaufen. Die meisten von uns können 2 und 2 zusammen zählen, auch wenn euch das offensichtlich nicht passt.
Gruß Pigeldy
@ Pigeldy [#6]
dann sein glücklich und zufrieden damit wie es ist und sag nie wieder ein schlechtes Wort über die Notierung, sondern danke dem Herrn dass es dieses kluge Instrument gibt, denn dadurch kommen ja auch anscheinend die zu Geld die 2 und 2 nicht zusammen zählen können.
Meine Frage
Was ist der Unterschied von zum Beispiel
1,68 + 6 Ct. Aufschlag
1,70 + 4 Ct. Aufschlag
1,72 + 2 Ct. Aufschlag und
1,74 ohne Aufschlag
a) für den Verkäufer (Mäster) und
b) für den Käufer (Händler oder Rote) ?
ist bisher nicht beantwortet worden. Vielleicht erbarmt sich jemand und antwortet mir.
Schöne Grüsse, Richard Ebert
Hallo,
dann stelle ich mal die Frage: warum liegt der AMI Preis z. Zt. ca. 7-8 Cents unterhalb der ISN Internetbörse?. Können sich die Bieter (Käufer) das leisten? oder ist der Ami Preis unterbewertet?. Warum verkaufen wir noch unsere Schweine unter Wert?. Vor einigen Wochen lag die Differenz immer bei den normalen Aufschlägen von 3-4 Cents.
mfg
Bigpig
@ Richard Ebert [#8]
Schon mal ein langfristiges Wirtschaftgut ( sagen wir Auto) gekauft; und bei verschiedenen Händlern ein Preis für dasselbe Produkt eingeholt?
Wenn ja; dann erübrigt sich wohl die Antwort.
@ BIGPIG [#9]
Das sollte doch nun hinlänglich bekannt sein.
Egal; die VEZG hat doch schon verloren.
Weil wenn die genauso hoch wie der VD(TL-)V Preis notiert ist die Glaubwürdigkeit dahin.
Wird er anders notiert; dann ist die (Un-)Transparenz vollkommen hinfällig; vor allen Dingen; wenn man "Produzent" für einen der VD(TL-)V Mitglieder ist.
Die VEZG kann sich nur noch "retten"; indem man vorprescht; sprich die Preisfindung auf einen Montag oder Dienstag für die kommende Woche legt.
Denn erstens werden die Aufträge laut einigen roten hier schon Montags/Dienstags gemacht; desweiteren ist es gut; wenn es eh keinen Schlachttag vor der Notierung gibt; denn dann kann sich das ganze etwas "beruhigen".
Wichtig ist dann nur noch; einen exakten Preisrahmen zu haben; sprich von sagen wir Dienstag bis Montag der darauffolgenden Woche; und nicht wieder diesen Schmuh mit von Mittwochs bis andern Dienstag; andere haben ab Donnerstags bis Mittwochs; wiederum andere den regulären von Freitags bis Donnerstags; wenn Freitags der neue Preis kommt.
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
@ Richard Ebert [#8]
Ich kann gerade nur für das Getreide spechen: wenn man eine Forward vereinbart gibt es trotzdem meistens neben den Einheitsbedingungen für Getreidehandel auch die Einkaufsbedingungen der Händler vereinbart. Sollte das Getreide nicht den Kriteien entsprechen, hat jeder Händler seine eigenen Abzugstabellen - in DIN-A 4-Format. Wenn man sich die Mühe macht, und die Qulaität seines Getreides kennt -muss man sich einExcel-Sheet für jeden Händler anlegen - erst dann kann man eigentlich sagen, welcher Händler günstiger ist.
Übertragen auf den Schweinemarkt, hiesse das, dass sich jeder von 4 oder 5 Händlern Angebote machen liesse und die unterscheide mit einberechnet.
MfG Geno-Bauer
@ Muehlenbach [#10]
Schon mal ein langfristiges Wirtschaftgut ( sagen wir Auto) gekauft; und bei verschiedenen Händlern ein Preis für dasselbe Produkt eingeholt? Wenn ja; dann erübrigt sich wohl die Antwort.
Nein, ich habe noch kein langfristiges Wirtschaftsgut wie ein Auto gekauft. Meine Frage ist noch immer offen.
@ Geno-Bauer [#11]
Vielen Dank für die Antwort, aber meine Frage ist eine ganz andere. Wo wäre zum Beispiel für Sie der Unterschied wenn Sie nächste Woche von Händler A 1,68 + 6 Ct. Aufschlag bekommen und alternativ von Händler B 1,70 + 4 Ct. Aufschlag (siehe ausführlich oben) ? Welches Angebot ist für Sie besser ?
Schöne Grüsse, Richard Ebert
@ Richard Ebert [#12]
@ Geno-Bauer [#11]
Dann versuch ich es mal:
Das ist nicht ganz einfach.
Teilen wir das ganze in zwei Teilen auf:
Zum "Autokauf":
Da hat jeder Händler eine andere Philosophie:
Der eine gibt einem mehr Rabatt; als der Kollege.
Dafür bekommt man bei zweiterem den ersten Service umsonst.
Der dritte hat günstige Werkstattstunden;
der vierte eine verlängerte Gewährleistung;
der fünfte EU Importwagen; verkauft nur; keine Werkstatt; keine Versicherung; kein Lesing; 100 Euro Gewinn und 20 Autos am Tag; der ist Preislich der günstigste; Menge mal Umsatz.
Auf den Schweinemarkt übertragen heisst das folgendes:
Wieviel Schweine hat man?
Immer ganze Züge; oder einen Maschinenwagen und das noch aus drei Ladestellen.
Das wird einerseits in den Vorkosten versteckt; andererseits im Aufgeld.
Wenn ich in der Woche 1000 Tiere habe; dann können die auf ganz andere Mengen zurückgreifen als wenn die 10 Landwirte je 100 Schweine anrufen müssen.
Dann kommen die Zahlungsziele; und; das allerwichtigste; die Zusatzgeschäfte.
Sauenhalter bekommen immer weniger Geld; weil man an diese Klientel ja keine Ferkel verkaufen kann.
Denn wenn ich weiss; der nimmt immer meine "Qualitätsferkel" kann man Aufgelder der Schlachtschweine sehr gut in den Aufgeldern der Ferkel verstecken.
Sprich man weiss ja das der Kunde nicht anderswo anruft; ergo kosten die Ferkel 12 Euro anstatt 6.
Das ist ja noch nicht alles:
Dann kommen die Masken hinzu.
Bei Auto-FOM gibt es Schlachthofmasken; Händlermasken und wer weiss was noch.
Genauso bei FOM.
Und hier liegen die Unterschiede in den Zuschlägen und noch viel mehr in den Abschlägen.
Dann die Gewichtsgrenzen; da wird auch saftig abgezogen.
Als "Bonus" noch die Berechnung von Teilschäden; Binnenebern; Kosten für Untaugliche.
Und jetzt kommen wir zur Ausgangsfrage zurück:
Welche Aufgelder ( oder nicht) sind besser?
Wenn man sich als Aussenstehender das ganze verinnerlicht hat; der wird sich auch nicht wundern; warum der Lebendexport eigentlich sehr beliebt ist.
Dort geht das Gewicht ab der Waage multipliziert mit der Ausnüchterungsverlustzahl; abzüglich Vorkosten.
Das ist "Transparent" und vor allen Dingen vergliechbar.
Alles andere dagegen ist pure "Effekthascherei"; und deshalb soll es einen auch nicht verwundern; wenn die Landwirte so sauer sind; wenn dann noch die Preisbasis; die Mutter des Beschiss; verwässert; verändert und Manipuliert wird.
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
@ Richard Ebert [#12]
@ Muehlenbach [#13]ist mir zuvorgekommen - ich wollte antworten:
So wie ich die Diskussion unter den Schweinehaltern hioer verstanden haben ist die Krux der Sache, dann noch die Wahl der Abrechnungsmasken, so dass was jetzt nach keinem Unterscheid aussieht, dann doch sehr unterscheidlich ausfallen kann.
Es bleibt dabei, richtig vergleichen kann man Preise nur wenn sie gleich ermittelt oder zumindest gleichnamig gemacht werden können. Ist von den Landwirten hier in der Lage, dieses im Tagesgeschäft zu leisten?
MfG und erstmal ein schönes Wochenende
Geno-Bauer
@ Gelber [#3]
Wow. Eine tolle Aussage. Vor allem wenn man weiß, das Intransparenz vor allem jenen hilft, die weder grün noch rot sind.
@ MZI [#15]
Transparenz kann sich jeder selber schaffen. Der Mäster muss nur 5-55 Vermarkter anrufen und seine Schweine anbieten.
Transparenz bei Fertigfutter gibt es auch nicht, dass versteht komischer Weise jeder Mäster.
MfG
agriculus
@ agriculus [#16]
das stimmt, aber keiner ist darüber glücklich. Und du weißt ja sicher auch, dass man beim Futter im eigenen Interesse besser nicht zuerst bzw. nur auf den Preis schaut, weil Futter nicht gleich Futter ist. Wer den billigsten Preis hat, der hat noch lange nicht das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Analog dazu bei den Schweinen, wer die höchsten Aufschläge bekommt, hat noch lange nicht den höchsten Auszahlungspreis pro kg. Da stellst du es einfacher dar als es tatsächlich ist.
Gruß Pigeldy
@ Pigeldy [#17]
Nein so einfach ist es. Schlachtgewicht x Preis. Oder aber wenn nach einer Maske abgerechnet wird dann wird der Auszahlungspreis durch die gelieferten KG dividiert.
Das wäre dann vergleichbar mit den Futterkosten je kg Zuwachs.
MfG
agriculus
@ agriculus
genau so sieht es aus: Durch Vergleich für sich ein Optimum herausholen. Und Lieferanten und Abnehmer auch kontrollieren. Ist vielleicht nicht der bequemste Weg aber der effektivste.
Noach wichtiger: Was nützen 2000 neue Mastplätze, wenn Ferkel und Futter von den "Marktpartnern" finanziert werden!
@ agriculus [#18]
In der Theorie einfach und logisch, in der Praxis in dieser Form kaum aussagekräftig. Dieser Vergleich zieht nur, wenn man einen Zeitraum mit mehreren Schlachtpartien pro Abnehmer gegenüberstellt, nicht aber bei einzelnen Partien.
Oder lieferst du immer mit dem gleichen Schlachtgewicht, der gleichen Sortierung, dem gleichen Verhältnis Börge-Sauen, der gleichen Nüchterungszeit ab? Nicht dass Vergleiche von Abnehmern und Konditionen nicht wichtig wären, aber nachweislich steckt auf vielen Betrieben in der Optimierung der Sortierung z.B. durch wiegen mehr Geld als diese 2 oder 3 Cent pro kg, die man durch geschicktes verhandeln rausholen kann.
Zumindest wenn nach Maske abgerechnet wird, sind aussagefähige Vergleiche ohne entsprechende Auswertungsprogramme kaum möglich. Warum wohl rücken viele Schlachthöfe die Daten nur notgedrungen oder auch gar nicht raus? Weil ihnen hier wirklich Gefahr droht durch Transparenz und Vergleichbarkeit. Wenn ich einfach Euros durch Schlachtgewicht teile, habe ich keine verlässliche Aussage.
Gruß Pigeldy
@ Pigeldy [#20]
Wozu braucht man ein Auswertungsprogramm ?
In jeder Preismaske steht doch drin ,was gut und was schlecht bezahlt wird.Dann muss man die optimalen Schweine dazu liefern.Es gibt keine Preismaske die alle Schweine gut bewertet.
Es ist manchmal von Vorteil Schweine zu Festpreis zu verkaufen.
Es besteht auch die Möglichkeit die Maske auszuhandeln.
Euro Schlachtgewicht ist schon eine Aussage,was denn dann?
Gruß Fritz
@ fritz44 [#21]
Ein Auswertungsprogramm ist schon hilfreich beim Vergleich verscheidener Vermarktungswege. Die Unterschiede zwischen den Vermarktern/Schlachthöfen sind größer als man denkt und die Schweine werden nicht nur aufgrund unterscheidlicher Masken immer anders bewertet. Für mich ist entscheident wie hoch die Differnz €/kg SG zum Basispreis (VEZG-Preis) ist. Noch besser ist ein Vergeleich €/kg LG zum Basispreis, denn auch die Ausschlachtungen sind sehr unterscheidlich.
Ich nutze dazu AgroMast: http://www.agromast.de/
Die Onlineprogramme, die die Schlachtpartien mit unterscheidlichen Masken durchrechnen, berücksichtigen leider eine unterscheidliche Klassifizierung und Ausschlachtung nicht. Deshalb denke ich, dass man immer erstmal einen Vermarktungsweg testen (also wirklich Schweine an dem Vermarkter verkaufen) um ihn dann vernünftig zu vergleichen.
@Pigeldy
Man sollte natürlich nicht nur Einzelpartien zum Vergleich von Vermartungswegen heranziehen, sondern immer über einen längeren Zeitraum vergleichen. Aber am Ende zählt wieviel ich je kg LG bekomme im Vergleich zum Basispreis. Maskenvergleiche sind nur Theorie.
MfG
Timo
@ Timo [#22]
Ein Auswertungsprogramm Ist nur dann hilfreich ,wenn es mir sagt,Sauen fahren mit dieser besser .Börge mit dieser Maske.Das gleiche mit unterschiedlichen Ferkelherkünften. Müsste aber vor dem Verkauf geschehen.Ist aber schlecht möglich.
Ein guter Viehhändler macht das mit dem Auge.Ist also erlehrnbar
Gruß Fritz
Wie sind Eure Erfahrungen in Sachen Ausschlachtung zwischen den einzelnen Schlachtbetrieben? Es gibt doch tatsächlich Leute, die einem weismachen wollen, dass die Ausschlachtung in Rheda bei weitem besser ist, als bei der Konkurrenz in Südoldenburg oder anderswo!
MfG
@24
Stimmt.
Bei mir im Schnitt 1,2% in Kalenderjahr 2013.
MfG
agriculus
@ agriculus [#25]
Zwischen welchen Schlachtbetrieben hast Du denn verglichen und über welchem Zeitraum?? Gab es bei den FOM bzw. AutoFOM Werten denn auch gravierende Unterschiede?
MfG
Blackbox auch bei Westfleisch
Die Blackbox sammelt Daten direkt aus dem Eichbereich.
Bei Tönnies wird die Blackbox seit drei Jahren eingesetzt, jetzt zieht auch Westfleisch nach. Am Schlachthof in Coesfeld soll die Blackbox voraussichtlich ab Anfang September laufen.
http://www.wochenblatt.com/rubriken/aktuelles/meldung/m-id/blackbox-auch-bei-westfleisch/1/?no_cache=1
Was bringts: "Nur" schnellere Datenverfügbarkeit - oder auch mehr Transparenz ????
Viele Grüße
Ihre ZMP GmbH