Schweine: Aufwärtsbewegung in ganz Europa setzt sich fort
Kassamarkt: Aufwärtsbewegung in Europa setzt sich fort
In der aktuellen Woche bleibt die Aufwärtsbewegung der Notierungen am Schlachtschweinemarkt in Europa weiter erhalten. Aus den meisten Ländern werden steigende Schweinepreise von 3 bis 7 Cent gemeldet.
Der Preisanstieg wird in fast allen Euro Ländern mit der Euroschwäche und den damit verbundenen guten Exportmöglichkeiten begründet. Die Zölle von 40 %, die Russland zu Beginn des Jahres für Lebendimporte eingeführt hatte, können dadurch schon zur Hälfte kompensiert werden.
In Deutschland trug das gute Wetter am vergangenen Wochenende zu steigenden Grillaktivitäten bei uns sorgte so für einen guten Absatz bei den Grillfleischartikeln.
Die rege Nachfragen nach Schweinen von Seiten der hiesigen Schlachtunternehmen und das gut laufende Exportgeschäft könnten den Schweinepreis auch in der laufenden Woche weiter steigen lassen.
(Quelle: ISW Damme, auszugsweise)
Terminmarkt: Jahreshoch für Sommer Schweine
Am Terminmarkt in Frankfurt wurden 19 Kontrakte der Monate Juni bis September zu unveränderten bis 1,3 Cent höheren Kursen gehandelt. Der M 12 Index stieg um 0,11 Cent auf 1,4302 Euro. Besonders gesucht waren August Schwein die mit einem Anstieg von zeitweise 1,5 Cent auf 1,58 Euro ein neues Jahreshoch erreichten.
Ferkel blieben umsatzlos, jedoch konnte sich der M 12 Index aufgrund von Kaufaufträgen zu höheren Kursen um 19 Cent auf 45,97 Euro festigen.
Wie weit steigen die Preise am Freitag ?
Jede Menge gute Gründe gibt es für einen Preisanstig: Zunächst einmal der Euro, der gerade mit knapp über 1,19 Dollar auf einem Vierjahrestief notiert und das Exportgeschäft stimuliert. Dann treffen die weiterhin sommerliche Temperaturen mit dem Beginn der Weltmeisterschaft zusamen. Und schließlich fällt das Lebendangebot derzeit etwas kleiner aus als in der Vorwoche.
Es sieht ganz nach stark steigenden Preisen aus.
Die grüne Linie prognostiziert ab sofort für die kommenden 12 Monate Schweinekurse, die dauerhaft über denen des Vorjahres liegen. Noch ein Sommermärchen ?
Und es kommt noch schlimmer:Hitze.
Für jeden Tag heisses Wetter sind die Schweine einen Tag später erst schlachtreif.
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
An alle die hier von der roten Seite mitlesen:
Unternehmerisch richtig handelt der, der rechtzeitig die Signale erkennt.
Die Börse bietet aktuell die Sommerschweine zu sehr günstigen Konditionen an. Wer jetzt nicht zugreift soll bitte in den nächsten Wochen nicht klagen.
Gruß Paul