Richard Ebert
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Schweine: Bald Deutschland weite Schlachtzahlen von 1 Million ?

Die Schlachtungen im Nordwestraum pendeln weiter um die Marke von 700.000 Stück. Bis einschliesslich der 51. Kalenderwoche dürften sie weiter ansteigen, da in Vorausschau auf die Weihnachtswoche schlachtreife Schweine vorgezogen werden.

Wenn die Kapazitäten der deutschen Schlachtbetriebe es hergeben, sind in den nächsten Wochen für Gesamtdeutschland erstmals Schlachtungen von über 1 Million Stück zu erwarten.

Der Fleischverkauf läuft weiterhin zufrieden stellend. Insbesondere die gute Nachfrage der Industrie und der Export sorgen für einen guten Fleischabsatz.

(Quelle: VR Agrarberatung)

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An der RMX kam es heute bei erneut geringen Umsätzen für Schweine zu nur zufallsbedingten Veränderungen für Schweine zwischen plus 0,50 und minus 0,80 Cent. Juni Schweine legten bei einem gehandelten Kontrakt um 2,5 Cent auf 1,57 Euro zu.

Ferkel schlossen zwischen plus 0,60 und minus 0,50 Euro.

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Nach Meinungen von Marktkennern wird es in der laufenden Woche trotz guter Nachfrage zu keinem Anstieg des V-Preises kommen, da die zur Verfügung stehenden Fleischmengen noch immer auf den Markt drücken.

Schlachtungen im Nordwest Raum:

Bild entfernt.

Geschrieben von Richard Ebert am
Gast

Sehr geehrter Herr Ebert,

mich interessiert eigentlich nur der Übeltäter, der verursacht hat, die gigantischen Mengen in Deutschland zu produzieren. So wie ich hier beschimpft wurde, war ich es sicherlich nicht, oder doch? PLH + Exportsubventionen sind ein Bumerang. Wer verlangt denn so etwas?

mfg

Berrendorf05

Muehlenbach
Mitglied seit
12 Jahre 4 Monate

Wo ist denn der Lösungsansatz; Berrendorf05 ?

Sollen wir die Grenze an der A7 dichtmachen ? Die Löhne der Schlachter und Zerleger um 60 % anheben ?

Entschuldigen Sie uns Mäster; dass extra wegen unserer Ausbauaktivitäten die Aufnehmende Hand expandieren muss. Wir werden das irgendwann wiedergutmachen.

Was heisst eigentlich Exportsubventionen ?

In anderen Industriezweigen wird sowas ähnliches auch gemacht; nur haben diese bessere Lobbyisten; die dem Kind einen anderen Namen geben wie Absatzförderung; Investitionsbeihilfen "Exportvereinfachung" usw.

Ich kann ihren Unmut darüber durchaus verstehen; denn irgendwann fordern die Erzeuger auch ihren Teil des lukrativen Geschäftes. Aber dann ist Ostern; und wie bekanntlich gibt es dann weniger Schlachttage.

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

BIGPIG
Mitglied seit
12 Jahre 4 Monate

Hallo,

das in Deutschland so viel geschlachtet wird liegt nicht nur an der Inlandserzeugung sondern auch am Import an lebenden Schweinen aus NL und DK.

Solange die Mäster ihre Kapazitäten ausbauen, werden sie nicht den längeren Hebel in die Hand bekommen. Im Gegenteil: Der Hebel verkürzt sich und der Einfluss der roten Seite auf die Preisgestaltung nimmt zu. Das nennt man eine Überproduktion.

PS: Ich muss Mühlenbach Recht geben, denn in anderen Bereichen die vom Export abhängig sind, wird es genauso gemacht. Nur unter anderen Namen. Und dann heisst es: Trotz gestiegenen Eurokurs haben wir ein Plus von 20% bei Exporten in einem Jahr!!. Nur was dahinter steckt, dass sagt Dir keiner. Die Export-erstattung oder Exportbeihilfe oder oder oder - ist der richtige Weg in die richtige Richtung.

mfg

Bigpig

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