Schweine: Belebte Fleischgeschäfte
Baden-Württemberg: Schweinebestand bleibt konstant bei gut 2,1 Millionen
Agrarheute.com / isn, Stuttgart (10.12.09) - Der Bestand an Schweinen im Land ist nach Feststellung des Statistischen Landesamt in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt nahezu unverändert geblieben.
Nach den Ergebnissen der repräsentativen Schweinebestandserhebung vom 3. November 2009 ergibt sich lediglich ein Minus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (zum Vergleich 2008: -3,3 Prozent).
Damit standen zum Zeitpunkt der Erhebung insgesamt 2.143.400 Schweine in den Ställen der heimischen Landwirte, das sind lediglich 2.600 Tiere weniger als vor einem Jahr. Dabei sind jedoch unterschiedliche Entwicklungstendenzen in den Nutzungskategorien zu erkennen: Die Mastschweine (ab 50 Kilo Lebendgewicht), auf die mit 756.500 Tieren über ein Drittel des Schweinebestandes entfällt, erholten sich gegenüber dem letzten Jahr um 25.100 Tiere (3,4 Prozent). Die Zahl der Zuchtsauen hat dagegen erneut deutlich abgenommen (-4,8 Prozent) und liegt damit auf einem Niveau, das zuletzt zu Beginn der 1970er Jahre registriert wurde.
Auch der Trend zum Rückgang der Schweine haltenden Betriebe setzt sich unverändert fort. So nahm die Zahl der Schweinehalter seit November 2008 wiederum deutlich, diesmal um gut 700 oder -7,2 Prozent, auf nur noch 9.400 Betriebe ab. Die Abnahmerate hat sich damit im Vergleich zum Zwölfmonatszeitraum davor (November 2007 bis November 2008: -17,6 Prozent) sichtlich abgeschwächt.
Kassamarkt: Fleischgeschäfte belebt
Am Schlachtschweinemarkt treffen die umfangreichen Stückzahlen auf eine stetige Aufnahme durch die Schlachtbetriebe.
Die Fleischgeschäfte haben sich belebt, insbesondere die Nachfrage nach Schinken und Kotelett konnte sich verbessern.
Eine Preisänderung ist bei der morgigen Notierung nicht zu erwarten.
(Quelle: VR Agrarberatung)
Terminmarkt: Nahe Monate geringfügig leichter
Der Terminhandel für Schweine blieb heute ruhig. Es wurden lediglich Taxkurse festgestellt, die sich aufgrund neuer Orders zwischen plus 0,3 für April und minus 1,2 Cent für Februar im engen Rahmen hielten.
Der M 12 Index für Schweine gab um 0,15 Cent auf 1,3404 Euro nach.
Ein Kontrakt Januar Ferkel wurde mit einem Rückgang von 90 Cent bei 40,10 Euro gehandelt. Index minus 3 Cent auf 43,34 Euro.
V-Preis morgen: 1,30 Euro
Wie die obige Grafik zeigt, schlossen Dezember Schweine erneut auf exakt gleicher Höhe wie der V-Preis der vergangenen Woche. An dieser Situation dürfte sich morgen nichts ändern.