Schweine: Bisher keine Belebung / Ferkel nachgebend
An der Marksituation hat sich zuletzt nichts Wesentliches geändert. Das Angebot ist klein und die Nachfrage ruhig.
Trotz des Beginns der Ferien- und Reisezeit könnte sommerliches Wetter die Nachfrage etwas beleben.
Nur dann müssen die Schweinemäster nicht noch länger auf anziehende Preise warten. Hoffen können sie derzeit andererseits aber auf sinkende Futterkosten.
Auch die Ferkelnotierungen geben nun bei schwacher Nachfrage leicht nach.
Keine Belebung ist sehr vornehm ausgedrückt.
Ich würde mal sagen die Fleischgeschäfte sind besch.....
Und vorallem die GROßEN der roten Zunft bringen es sogar fertig billiger zu verkaufen. In meinen Augen Idi....
Wie und wann soll da der Preis steigen ?
Die Mäster werden zur Zeit vollkommen verarscht. Ferkelnotierungen werden einfach stehen gelassen, obwohl am Markt Ferkel ab 30 € angeboten werden.
Schlachtschweine werden zu Festpreisen von bis zu 1,64 € gekauft und die Notierung wird ebenfalls stehen gelassen.
Erzeugergemeinschaften und Preismelder sind anscheinend schon im Sommer Urlaub. Ich hoffe nur sie haben diesen privat bezahlt und sind nicht von einem "großzügigem" Schlachtbetrieb eingeladen worden.
MfG
agriculus
@ agriculus [#3]
wer bitte kauft Schweine für 1,64 € und wie viele sind es?
M f G
-Topschwein-
@ Topschwein [#4]
wer bitte kauft Schweine für 1,64 € und wie viele sind es?
ISN Auktion von letzten Mittwoch Schweine zwischen 1,62-1,64 € Median 1,63 € wenn ich mich recht erinnere. Ausserdem waren auf dem Marktplatz Schweinegesuche für 1,62 € für AutoFOM Klassifizierung zu sehen.
Große Händler und EZGs bieten mir 1,61 € wenn ich heute oder morgen noch lade!
MfG
agriculus
Wer bitte nimmt denn diese ISN Auktion als Maßstab?
1100 Schweine verkauft und 900 konnten nicht verkauft werden, das sagt doch schon alles. Diese Leute wollen doch alle nur verrückt machen. Wer sagt das diese Schweine jemals geschlachtet wurden?
So ein Spiel können wir hier auch veranstalten.
A kauft von B 200 Schweine für 2 Euro und B verkauft wieder 200 Schweine für 2 Euro an A. Alle Schweine bleiben dort wo sie schon immer waren, aber wir haben 400 Schweine gehandelt für 2 Euro.
@ Gelber
900 Schweine wurden nicht gehandelt, weil die Mindestpreisforderung zu hoch angesetzt war. Die anderen Schweine wurden verkauft und auch zu genannten Bedingungen geschlachtet.
Das oben von dir geschilderte Szenario betreibt die Schlachtbranche genau anders herum zu Lasten der Landwirte und um der Notierungs- kommission Sand in die Augen zu streuen.
In welcher Form fließen denn wohl Stückzahlprovisionen und / oder Rückvergütungen oder sonstige Vereinbarungen in die Notierungspreise ein?
MfG
Und wie hoch waren da die Forderungen ?
Der Markt dreht sich langsam; weil einer Partei auch der Hals abgedreht wird.
Deshalb kommen nun alle aus ihren Löchern gekrochen; die man die vergangenen vier Wochen nicht "gesehen" hat.
Dazu noch die "Hauspreisdrohung" usw.usv.
Dazu die alten Leiern über den Markt.
Nennen wir es künftig "Sommerloch".
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
@ Gelber
Nach meinem Kenntnisstand 1,65 €
MfG
@ Glücksritter [#10]
Man kann den Mindestpreis im vorhinein und nachhinein meines Wissens nicht sehen. Man kann nur während der Auktion sehen ob der Mindestpreis der jeweiligen Position erreicht worden ist.
MfG
agriculus
@ agriculus
dann nimm doch die 30 Euro Ferkel, wo ist das Problem?
pigtrader
Hallo,
Schweinepreise bleiben unverändert? Hier (k)eine Erklärung:
http://www.raiffeisen.com/news/artikel/30219004
lasst Euch nicht verar......
mfg
Bigpig
Wäre mal interessant zu wissen bei welchen Teilstücken die Exportmenge gestiegen ist. Diese Aussagen sind für mich alle relativ, denn wenn 10% mehr Schweine geschlachtet werden, dann werden mit Sicherheit auch 10% mehr Pfoten und sonstiger Abfall exportiert.
Kann mir nicht vorstellen das deswegen werttragendes Fleisch in enormen Mengen exportiert wurde. Ausserdem kann für einen steigenden Export auch eine schwache Inlandsnachfrage daran schuld sein. Das einzige was in meinen Augen zählt sind die Schlachtzahlen, wo das Fleisch dann hinverkauft wird ist doch völlig egal. Oder glaubt Ihr nur weil der Export steigt haben die roten eine höhere Spanne? Meistens ist es doch genau anders rum, wie z.B. mit Schinken. Geht der Inlandsmarkt schlecht dann fährt man mit billigen Preisen nach Italien um sich die Preise vor Ort nicht kaputt zu machen. Ich denke je mehr Export (Nebenprodukte ausgenommen) desto schlechter ist es für die roten.
Hallo Gelber,
Mir ist ein "Roter", der im Export powert und versucht vom Weltmarktpreis etwas abzubekommen dreimal lieber,
als ein "Gelber" der zugunsten seiner eigenen Spanne lieber auf Export verzichtet und damit dem LEH in den Hintern kriecht.
Gruß Paul
Ob das eine Teilstück besser oder schlechter läuft, oder sonstige Argumente immer wieder von den Roten kommen, ist mir ziemlich egal. Tatsache ist, das einige Händler zusätzlich Schweine haben wollen. Also so schlecht kann es nicht laufen.
@ alle
05.07.2011
Das Fleischgeschäft lahmt
fleischwirtschaft.de – BONN. Der Fleischabsatz im bisherigen Jahresverlauf verläuft eher bescheiden. Kumuliert über die ersten fünf Monate lag die Verkaufsmenge (ohne Geflügel und Wurst) an Privathaushalte gut fünf Prozent unter dem Vorjahresniveau. Das teilt die AMI auf Basis ihrer Verbraucherforschung mit.
Weil gleichzeitig aufgrund gestiegener Rohstoffkosten das Preisniveau im Verkauf um rund fünf Prozent anstieg, blieben die Umsätze in etwa auf Vorjahresniveau.
Die verschiedenen Einkaufsstätten waren sehr unterschiedlich von der eher schwachen Nachfrage betroffen. Die Fleischer verzeichnen zwar mengenmäßig einen Rückgang, dieser fiel im Vergleich zur Gesamtbranche aber unterdurchschnittlich aus.
Aldi und Lidl verkauften in den ersten fünf Monaten dagegen etwas mehr Frischfleisch, während die Verkaufsmengen im restlichen LEH deutlich sanken. Grund dürften die moderaten Preissteigerungen im Discount sein.
Quelle: afz – allgemeine fleischer zeitung 27/2011; AMI
Schlussfolgerung
Stimmen diese Zahlen, ist doch die Zwickmühle in der sich Rot und Grün befinden klar !
mfg
S.D.
@ Gelber [#14]
Der Anstieg der Exportmengen erstreckte sich auch auf wertbestimmende Teilstücke. Ohne auf die Einzelheiten einzugehen, kann man der Außenhandelsstatistik entnehmen, dass die EU-Exporte von frischem Schweinefleisch von Jan. bis April um 12 % über dem Vorjahresvolumen lagen, bei gefrorerener Ware waren es 22 % und "Fats and Offals" legten um 20 % zu.
Ach ja, der mengenmäßige Anstieg um 20 % wurde von einem Anstieg der Exporterlöse um 28 % begleitet!
Dass die Preise im Export nicht immer der Heilsbringer ist, ist schon klar. Die Äußerung,
"je mehr Export (Nebenprodukte ausgenommen) desto schlechter ist es für die roten." ist nach meiner Auffassung allerdings Humbuk. Die Einzigen, denen Exporte (bzw. EU-Ausfuhren) nicht passen ist der LEH, denn dann bestehen Vermarktungsalternativen und sie müssen tiefer in die Tasche greifen. Bestes Beispiel waren die Exporte von Schweinen und Fleisch Richtung Osten im Jahre 2009 und zuletzt die Rindfleischausfuhren in die Türkei.
Gruss
MissPiggy
@ pigtrader [#12]
Wo gibt es Ferkel für 30.- Eur ?
Basis + Übergewicht +Transp. + Impf+ Dekk.= 45-50 Eur oder
MfG
Saubauer