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Schweine Cockpit, 25.09.2014 - Diskussion

ZMP-Meinung:

Die niedrigen Schlachtzahlen um die 950.000 Stück je Woche während der Sommerperiode und die "bescheidene" Grillnachfrage haben zu Schweinepreisen geführt, die einen Selbstversorgungsgrad von 110 % und die russische Importsperre vorübergehend  vergessen machten. Schlachtzahlen um und über 1 Mio. Stück über mehrere Wochen hinweg überfordern schlicht den Inlandsabsatz. Jetzt wäre dringend der Drittlandexport gefordert. Aber wo und wie sind 650.000 t ausfallende Russlandausfuhren alternativ unterzubringen? Der gesamte Asienexport der EU kommt gerade mal auf die Hälfte. Da noch draufsatteln?

Ein wenig hilfreich ist der schwächelnde Eurokurs. Dauerhaft niedrige Preise sind da schon verlockender, aber für wen? Aus dem Stand heraus läßt sich ein neu aufzubauender vertraglich abgesicherter Drittlandsabsatz mit Liefer-,Transport-, Qualitäts- und Zahlungsgarantien  nicht realisieren. Schon gar nicht im internationalen Geschäft ohne ausreichende Rückendeckung durch Gerichtsbarkeit und Klagerecht.

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