Saubauer
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate
Schweine: Darlehen, Absicherung und Zinsbindung
Evtl wäre auch mal ein Thema zu Darlehen und deren Absicherungen interessant!!
Darlehen mit Zinsbindungen oder nicht ! Wie lange ! Warum! Warum nicht ! usw.
MfG Saubauer
Geschrieben von Saubauer
am
@ Saubauer2 [#1]
Ich denke wenn man 10 jährig unter 4% liegt ist das nicht schlecht und man kann ohne Probleme festmachen. Klar liegt man im kurzfristigen Bereich deutlich darunter, die Frage ist nur wie lange.
Auf 1 Jahr gesehen glaube ich daß nicht viel passieren wird.
Wenn der Ölpreis nicht nach oben schnellt und die Tarifrunden moderat ablaufen ist die Inflationsgefahr auf Sicht nicht sehr groß.
Die Grundschuld ist natürllich den Banken als Absicherung am liebsten.
Bei Rentenbankkonditionen ist mir aufgefallen, daß diese Ausgangs Winter immer sehr interessant sind. Wenn dann die Bautätigkeit beginnt und mehr Geld im Frühjahr und Sommer abgerufen wird ziehen die Herren in Frankfurt regelmässig ihre Konditionen hoch.
Mfg
BB
Die Rentenbankdarlehen sind von den Tilgungsmöglichkeiten recht starr und oft tatsächlich nicht viel besser als ein Hausbankdarlehen mit großzügiger Tilgungsmöglichkeit.
Ich selber habe die allermeisten Darlehen mit 10jähriger Zinsbindung gewählt.
Wie bei der Geldanlage habe ich auch bei Darlehen einen gewissen Mix. Bauspardarlehen, CHF-Kredit und Bankdarlehen mit langfristiger Zinsbindung.
Wie man sich bei den Darlehen aufstellt, ist bestimmt auch eine Typfrage. Für mich steht bei Darlehen allerdings die Sicherheit und Planbarkeit im Vordergrund.
@ Bauer Bernie [#2]
Na wenn man eine größere Summe benötigt ist ja die Zinsbelastung je Schwein sehr hoch!
Bei MPL Kosten von 400.- Eur und 60 % Kreditbedarf *4 % Zins = 9,60 Eur Zins je Tier und das in Zeiten von schwachen Schweinepreisen.
Sollte man noch mehr als 60 % benötigen sehe ich den Betrieb als finanziell überspannt!
Ich persönlich rechne zur Zeit mit 3 Darlehen
1.Rentenbank 10 J 5 jahre Zins fest ca 3,3 % unflexibel ohne Sondertilgung usw
2.Hausbankdarlehen mit festen Zins 5 oder 10 Jahre mit Sondertilgung ca 3,8 %
3. Hausbank variabel 2,5 %
Andere Meinungen gerne willkommen!!
MfG
Saubauer
@ Saubauer2 [#4]
Hallo Saubauer
Bei Kosten von 400 € beträgt die Zinsbelastung 9,6 € je Platz, nicht je Tier.
Also gut 3 € Anfangszinsbelastung je MS.
Ach ja, die 40 % Eigenkapital würde ich auch nicht für umsonst miteinberechnen
(Stichwort EK Rendite für eingesetztes Kapial, Fläche usw).
MfG
Laie
@ Laie [#5]
Hier liegt oft der Hase im Pfeffer, wir Bauern arbeiten gern umsonst und das Geld das man hat, hat man ja eh rumliegen.
Ganz nach dem Motto: Den Schlepper habe ich ja bezahlt, der kostet mich nix mehr.
Andererseits wenn es im Betrieb angelegt ist kann es einem wenigstens nicht kaputtgehen, wie einem Bekannten von mir der günstig Hypo Real estate Aktien gekauft hatte nachdem sie stark gefallen waren.
Der wurde enteignet.
Mfg
BB
@ Laie [#5]
Hallo
Da hatte ich doch mal ein Geistiges Luftloch!!
Du hast völlig Recht mit lauter Zahlen bin ich schon ganz GAGA!
Aber zu dem Eigenkapital zähle ich die 20 - 25 % Förderung!
MfG Saubauer
Hallo?
Welche Förderung?
Wenn ich einen 2000er Maststall brauche; dann habe ich bestimmt keine 400000 Euro rumliegen; denn wenn ich das hätte; würde ich bestimmt KEINEN Maststall damit bauen.
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
@ Muehlenbach [#8]
In meiner Region werden Schweineställe mit 20-25 % AFP gefördert! Aber meist Biogas gebaut! Oder jetzt zusätzlich.
Ich baue neu 1400 MPL um meinen Kundenstamm (5-6 Metzger) die auch größer werden und neue Filialen öffnen zu beliefern.
Die Förderung mit in die Finanzierung mit zu nehmen mache ich auch aus Kostengründen! Habe auch nicht zu viel übriges Geld.
MfG Schönen Schneetag + 15 cm heute