Schweine: Deutscher Schweinebestand nach oben korrigiert
Schweinebestand nach oben korrigiert
ZMP (10.02.09) - Der deutsche Schweinebestand im November 2008 ist höher als bisher angenommen: 26,7 Millionen Tiere standen in den Ställen. Das waren 1,5 Prozent weniger als 2007. Das Statistische Bundesamt korrigierte insbesondere die Schätzungen für Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen nach oben, so dass der Gesamtbestand in den Produktionshochburgen fast so hoch ausfällt wie ein Jahr zuvor.
Die Zahl der Sauen wurde jedoch auch dort überdurchschnittlich stark reduziert. Im gesamten Bundesgebiet schrumpfte der Sauenbestand um 122.000 Tiere beziehungsweise 5 Prozent. Die Marktexperten der ZMP gehen davon aus, dass die deutsche Schweineproduktion 2009 leicht unter dem Vorjahresniveau liegen wird.
Lesen Sie dazu auch die korrigierte ZMP-Analyse zur Viehzählung:
http://www.zmp.de/agrarmarkt/vieh_fleisch/2009_02_03_Viehzaehlung_Schwein.asp
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An der RMX Hannover trat heute eine deutliche Beruhigung an. Dennoch gaben die Kurse bei unverändert hohen Umsätzen bis zu 1,6 Cent nach. Die Schlussquotes von 16 Uhr deuten auf erneut fallende Kurse zu Beginn des Mittwochhandels hin.
Die Schlachtzahlen im Nordwest-Raum wurden mit 722.000 um 80.000 Stück höher als in der gleichen Vorjahreswoche gehandelt.
Die RMX erhöht als Folge der erhöhten Volatilität mit Wirkung vom Donnerstag die Mindesthinterlegung für Schweine von 624 auf 672 Euro und für Ferkel von 432 auf 600 Euro.
Ferkel Futures gaben weiter nach, in der Spitze der März mit zeitweise minus 1,60 auf 51,40 Euro. Hier deutet sich für den morgigen Handelstag eine eher unveränderte Eröffnung an.
In Handelskreisen werden die Fleischgeschäfte weiterhin als schwierig bezeichnet, die Lagerbestände nicht exportierter Ware nehmen zu.
Nachdem Februar Schweine mit 1,32 Euro schlossen und der erste Kurs morgen eher in der Nähe von 1,31 Euro liegen könnte, das sind 5 Cent unter dem V-Preis der vergangenen Woche, wäre es schon verwunderlich, wenn der V-Preis in dieser Woche nicht deutlich nachgibt.