Richard Ebert
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Schweine: Die Folgen der Grippe für die Wirtschaft !

H1N1 - Unsere Einschätzung der Lage !

Von Marc Nitzsche - 04.05.2009

Rohstoff-Trader.de (04.05.09) - Seit einigen Tagen berichten die Medien ohne Unterlass über die Auswirkungen der Schweinegrippe. Nachdem nun auch die ersten Fälle in Österreich, Deutschland und einigen anderen benachbarten Ländern aufgetreten sind, scheint die Panik unter einigen Teilen der Bevölkerung zu steigen.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.rohstoff-trader.de)

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H1N1 - Die Folgen für die Wirtschaft !

Von Marc Nitzsche

Rohstoff-Trader.de (11.05.09) - Nachdem wir in unserer letzten Kolumne über die Vogelgrippe und deren historische Verwandten in Form von SARS und der spanischen Grippe gesprochen hatten, wollen wir nun in dieser Ausgabe auf die wirtschaftlichen Folgen näher eingehen. Doch zuvor ein kurzer Statusbericht, wie sich die Grippe aktuell verhält, da die Berichterstattung in den Medien langsam wieder abklingt. Momentan breitet sich die Grippe weiterhin aus und die Zahl an Infizierten nähert sich in den USA aktuell der Marke von 1.000 Personen.
Dabei ist festzuhalten, dass die Mehrzahl der Erkrankten sehr jung ist und Wissenschaftler als auch Virologen darüber rätseln, weswegen die Grippe junge Menschen derart hart trifft. Eine mögliche Erklärung hierfür könnte sein, dass die älteren Generationen schon einer Reihe an ähnlichen Erregern ausgesetzt waren und es die Schweinegrippe in der ein oder anderen Form bereits seit den Siebzigern gibt, wobei in den USA bereits damals ein Ausbruch gemeldet wurde. Möglicherweise wurden dadurch Antikörper im Blut der älteren Mitbürger gebildet. Die WHO schätzt sogar, dass sich global zwei Milliarden Menschen mit der Grippe infizieren könnten, was für die Wirtschaft verheerende Folgen hätte!

Wirtschaftsleistung beeinträchtigt!

Laut einer Studie der Weltbank zum Thema „H1N5“, der Grippe die 2003 in Hongkong ausgebrochen ist, wird der größte Schaden an einer Volkswirtschaft nicht durch Todesfälle oder Personen, die der Arbeit aufgrund ihrer Krankheit fern bleiben müssen angerichtet, sondern durch Maßnahmen die ergriffen werden um die Grippe zu vermeiden. Die Weltbank schätzt, dass dieser Teil etwa 60 Prozent des Wachstumseinbruchs hervorrufen wird während die anderen beiden Faktoren einen Anteil von 12 und 28 Prozent beitragen. Eine milde Pandemie mit der die WHO aktuell rechnet könnte in den USA zu einem Wachstumseinbruch von einem Prozent führen. Sollte die Grippe mutieren und deutlich mehr Opfer fordern wäre mit Wachstumsrückgängen im Bereich der vier bis fünf Prozent zu rechnen. Global gesehen dürften vor allem Länder mit einem hohen Anteil an Reise und Touristik am Bruttoinlandsprodukt sehr hart getroffen werden. Dies sind vor allem einige Staaten in Asien.

Der Teufel an der Wand?

Bisher ist von diesen Schreckenszenarien noch sehr wenig eingetroffen und wir müssen den aktuellen Schätzungen zudem entgegen halten, dass viele erstellt wurden, nachdem SARS ausgebrochen war und nun einfach auf die Schweinegrippe übertragen würden. Da jedoch sehr viele Unternehmen aus SARS gelernt haben und bereits frühzeitig Maßnahmen getroffen haben, wie Desinfektionsspray am Arbeitsplatz, Möglichkeiten für Arbeiter zu Hause zu arbeiten sowie Schutzmasken denken wir, dass es nicht so schlimm kommen wird wie befürchtet. Wir halten Sie jedoch auf dem Laufenden und werden unseren Lesern Updates liefern für den Fall, dass die Börsen ebenfalls betroffen sind und welche Strategien man einsetzen sollte!

(Quelle: http://www.rohstoff-trader.de)

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Geschrieben von Richard Ebert am
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