Richard Ebert
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12 Jahre 9 Monate

Schweine: Druck durch anhaltend hohe Liefermengen

Es wird unverändert von einem sehr umfangreichen Angebot an schlachtreifen Schweinen gesprochen. Teilweise sind die Schweine nicht vollständig zu vermarkten, so dass einzelne Partien geschoben werden.

In der vergangenen Woche zogen die Schlachtungen wieder leicht an und liegen mit 714.000 im Nordwestraum deutlich um 32.000 Stück oder fast 5 % über Vorjahr.

Die vorhergesagte Reduzierung der Schlachtmenge für das vierte Quartal ist immer noch nicht zu erkennen, so dass der Schweinemarkt unter Druck bleibt.

(Quelle: VR Agrarberatung)

Bei nachgebenden Umsätzen schlossen die gehandelten Terminmonate um durchschnittlich etwa einen Cent über den Kursen vom Freitag. November Schweine zogen um 1 Cent auf 1,50 an, liegen damit jedoch noch immer um 5 Cent unter dem Terminpreis zur Lieferung in der dritten Woche November 2008.

Bild entfernt.

Geschrieben von Richard Ebert am
Gast

Analog des Rohöl- Preises im Vergleich zum Heizöl- Preis pendeln sich die Fleischpreise nur langsam ein. Wer lange zögert, wird länger Schmerzen haben. Einige Partner haben hier schon reagiert.

MfG

Berrendorf05

heki24
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@ Berrendorf 05
wenn Sie sich äußern ist das immer ein äußerst schlechtes Zeichen.
Also Mäster:
Es kommen sieben dürre Jahre und danach wird Berrendorf05 erkennen daß DE Schweinefrei ist und nur noch ausländische Ware zu beziehen ist
mfg hekei 24

Richard Ebert
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12 Jahre 9 Monate

Es ist ja nicht nur so, dass anhaltend hohe Schlachtzahlen für den Nordwestraum gemeldet werden, auch die Schlachtgewichte liegen anhaltend bei 2 % über dem Vorjahr:

Bild entfernt.

ina
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Durchschnittsgewichte bei uns
KW 41 96,77 kg
KW 42 96,28 kg
KW 43 96,46 kg
KW 44 bisher 97,34 kg !!!!
man glaubt es nicht.
Das können doch auch keine Pokerschweine sein.
Die höchsten Gewichte hatten wir dieses Jahr bisher in KW 13 mit 96,92 kg.
Die niedrigsten in Woche 26 mit 94,22 kg.

Gruss

Gast

Hallo Heki 24,

wenn die Ware gesund + handelsüblich ist und unseren Qualitätsanforderungen entspricht, habe ich kein Problem mit der Herkunft, da bin ich zumindest Europäer.

Ina zeigt aber durch Ihre Zeitreihe hinsichtlich SG, was tatsächlich am Markt geschieht. Hat hier jemand eine andere Tendenz?

MfG

Berrendorf05

p.
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ ina

Die hohen Schlachtgewichte waren doch Ihr Wunsch!! Sie wurden von Seiten der Verbände mehrfach aufgefordert die neuen Masken wieder zurück zu nehmen!!
Und jetzt wundern Sie sich das die Schlachtgewichte steigen, schon komisch und nur mit Ironie zu genießen.

Da wird von der Schlachtindustrie ja zurzeit Weltuntergangsstimmung am Schweinemarkt verbreitet, und es soll uns glaubhaft gemacht werden das die Leute in den ehemaligen Ostblockstaaten keine Schnitzel mehr auf den Teller bekommen weil der Staat Pleite ist.

Den Schweinemästern wird seitens der Schlachtindustrie angeboten den Schweinepreis für 3 Monate auf 1,50 € einzufrieren. Das sind die von Ihnen so oft beschriebenen Marktgesetze!! Dann müßte allerdings die Ferkelnotierung auch für 3 Monate bei 30 € eingefroren werden da sich sonst jeder Mäster nur einen deftigen Verlust ausrechnen kann, und keine Ferkel mehr aufstallen wird.

Aber gleichzeitig gelingt es unserer gebeutelten Schlachtindustrie mal wieder von Oktober bis Dezember Kasse fürs ganze Jahr zu machen.

ina
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ p. [#7]
Ich beschwere mich nicht über die Schlachtgewichte , sondern ich stelle sie nur fest, mehr nicht.
Der Preis sollte für 4 Wochen festgeschrieben werden, und nicht für 3 Monate.
Und genauso wie es auf der Grünen Seite Leute gibt, denen das zu niedrig war, gibt es auf der roten Seite Teilnehmer, denen das in diesem Geschäft noch viel zu hoch ist. Und die froh sind, das es nicht so gekommen ist.
Wer da Recht hatte, wird sich jetzt zeigen.
Zu den Ferkelpreisen kann ich nichts sagen. Habe ich keine Ahnung von.

Das andere was Sie da schreiben, ist für mich nichts anderes als die immer noch bei einigen Leuten vorhandene "Bauernschläue" nach dem Motto
"Schweinepreise können vom Markt her gar nicht fallen, ist immer alles Politik".
Möchte ich auch nicht weiter kommentieren.

Gruss

Muehlenbach
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@Ina
Gratulation.
Selten so gelacht.
Ich hoffe; du hast den Bericht ( aber das solltest du ja eh wissen ) in der WiWo gelesen.
Aber der Artikel ist leider auch nicht zuende Gedacht ( es ging ja nur um das "Miteinander" ); denn was passiert; wenn der Rohstoff wirklich teurer wird; d.h. einen Vorgeschmack haben wir im vergangenen Jahr ja gesehen....

Aber egal; Fakt ist es gibt wieder erste Kreditversicherungen für den Export; die Regenwolken ziehen langsam ab....

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

pigtrader
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

den Schlachtschweinepreis für einen längeren Zeitraum festzuschreiben halte ich für absoluten Schwachsinn. Wenn der Preis zu hoch ist muß er jetzt runter und nicht erst in 4 Wochen, was er dann eh macht. Das gleiche gilt für steigende Preise. Ansonsten fühlt sich eh immer eine Seite betrogen. Der Preis sollte eigentlich viel häufiger neu notiert werden, damit das Schieben, Vorziehen und Abbestellen ein Ende hat. Das beruhigt den Markt viel mehr.

pigtrader

ina
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Muehlenbach [#9]

Find ich Gut. Du bist einer der wenigen die erkannt haben, wie wahnsinnig lustig die Marktlage ist. Du musst hier deine Berufskollegen noch davon überzeugen, die haben das noch nicht alle verstanden. Die sind mir alle noch viel zu Ernst.

Ich muss aber zugeben, ich habe es nicht gelesen. Als ich letztes mal da rein geschaut habe, stand da das der Ölpreis in 2008 auf 200 Dollar geht, der Dow auf 15 000 Punkte und der Dax auf 9000 Punkte. Danach hatte ich noch keine Zeit mehr, da rein zu schauen.

Ausserdem finde ich deine Treats hier sehr unterhaltsam und stimmungsaufhellend, aber viel mehr kann ich persönlich nicht wirklich damit anfangen.

Aber nichts für Ungut. Du bist schon ein Klasse-Typ

Gruss

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