Richard Ebert
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Schweine: Export lässt 3 Cent Preisanstieg erwarten

Dänische Schweinefleischexporte stark zurückgegangen

Agrarheute.com / isn, Damme (08.07.09) - Die dänischen Schweinefleischexporte geraten dieses Jahr ins Stocken, berichtet der Verband der Fleischwirtschaft. Im ersten Quartal sanken die Ausfuhren von frischem und gefrorenem Schweinefleisch im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent.

Die Importnachfrage in Russland nahm auf Grund der wirtschaftlichen Krise stark ab (-54 Prozent). Starke Konkurrenz durch frisches Fleisch aus den USA und hohe Lagerbestände an gefrorenem Schweinefleisch auf dem japanischen Markt haben die Exporte Dänemarks nach Japan im ersten Quartal 2009 weiter zurückgedrängt.

Auf dem für dänische Lieferanten wichtigen Absatzmarkt in Italien erfuhren die dänischen Exporte starke Konkurrenz aus Spanien und den Niederlanden. Die Lieferungen nach Italien gingen um ein Drittel zurück. Auch der schwache Wechselkurs des britischen Pfundes beeinträchtigte die Einfuhren des Vereinigten Königreiches aus Dänemark.

Preise in Polen auf hohem Niveau

Leichte Steigerungen wurden lediglich bei den Lieferungen nach Deutschland bzw. Polen verzeichnet. Trotz der seit dem letzten Herbst eingetretenen Abwertung des polnischen Zloty gegenüber dem Euro um 30 Prozent bleiben die Schweinepreise in Polen weiterhin auf hohem Niveau. Im Zuge des Rückgangs der eigenen Schweinefleischerzeugung importiert Polen zunehmend Schweinefleisch aus zahlreichen Lieferländern.

Dänische Bacon-Ausfuhr stabil

Die Ausfuhren Dänemarks von Bacon blieben mit rund 27.000 Tonnen im ersten Quartal 2009 gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres relativ stabil. Die Exporte von verarbeitetem Schweinefleisch insgesamt gingen allerdings um 14.000 Tonnen zurück. Der größte Rückgang wurde bei den Lieferungen in das Vereinigte Königreich verzeichnet. Der Rückgang der dänischen Schweinefleischexporte ist zum Teil auch auf den Rückgang der heimischen Schweinefleischerzeugung zurückzuführen.

Nach Angaben von Eurostat wurden mit 421.000 Tonnen rund zwölf Prozent weniger Schweinefleisch als im ersten Quartal des Vorjahres produziert. Auf der anderen Seite wurden mehr als 1,6 Millionen Schweine im ersten Quartal 2009 exportiert, was einer Steigerungen gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres um nahezu ein Viertel entspricht. Über eine Million Absetzferkel gingen nach Deutschland.

(Quelle: http://agrarheute.com/schwein/schwein/schweinefleischexporte_stark_zur%FCckgegangen_.html?redid=306071)

Kassamarkt: Fleischverkauf bleibt schwierig

Die Lebendvermarktung erhält in diesen Tagen zusätzlich Impulse und gestaltet sich zunehmend freundlicher.

Dieses trifft auf den Fleischverkauf bisher nicht zu. Noch immer berichten Fleischhändler von schwierigen Geschäften, wobei insbesondere der Schinken zu den Problemartikeln zählt.

Aus heutiger Sicht deutet sich für die morgige Notierung ein Preisanstieg an, da derzeit das begrenzte Angebot Preis bestimmend ist.

(Quelle: VR Agrarberatung)

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Terminmarkt: Tageshoch konnte nicht gehalten werden

Der Handel am Fleisch Terminmarkt wurde im Tagesverlauf bis etwa 14 Uhr zunehmend freundlicher, gab jedoch bei der Feststellung der Schlusspreise wieder leicht nach. Bei einem Umsatz von 27 Kontrakten zogen Schweine August und September um 1 Cent an. Juli Schweine schlossen plus 2,4 Cent auf 1,55 Euro und damit um 3 Cent über dem aktuellen V-Preis. Kontraktbestand minus 4 auf 503.

Der M 12 Index für Schweine stieg zunächst um 0,40 Cent auf 1,4937 Euro um dann bei 1,4919 Euro zu schliessen.

Ferkel: Umsatz 2, Kontraktbestand plus 2 auf 123, gehandelt wurden März Ferkel 2 Euro höher bei 50 Euro, die restlichen Monate wurden weitgehend unverändert taxiert. Index plus 23 Cent auf 46,65 Euro.

Schweineschlachtungen Deutschland, Niederlande und Dänemark: Fast kein Anstieg mehr

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Aussichten: 3 Cent Preisanstieg ?

Der Schweine Markt wird wieder mehr vom gut laufenden Export nach Osteuropa bestimmt, so dass die Stückzahlen, trotz weniger gut laufenden Fleischgeschäften besonders im Norden als nicht immer ausreichend beschrieben werden.

Es sieht aktuell nach einem Anstieg von etwa 3 Cent auf 1,55 Euro aus.

August Schweine, die ab 20. Juli an der Eurex in Frankfurt gehandelt werden, schlossen heute mit 1,575 um 2 bis 3 Cent über dem von mir für morgen erwarteten V-Preis.

Geschrieben von Richard Ebert am
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