Schweine: Export läuft besser / Ferkel über 2 % höher gehandelt
Zukunftsfähige Schweineproduktion in Süddeutschland: Wo liegen die Potentiale im europäischen Vergleich?
Von Dr. Wilhelm Pflanz und Hansjörg Schrade, LSZ Boxberg
(18.01.10) - Die letzten Jahre waren für die deutschen und europäischen Schweinehalter von einer wirtschaftlich schwierigen Lage im Umfeld von volatilen Märkten für Agrarprodukte geprägt. Insgesamt führte ein enormer Wettbewerbsdruck zu umfangreichen Bestandsreduzierungen in Verbindung mit einem in Deutschland und vor Allem in Baden-Württemberg so noch nie dagewesenen Strukturwandel. Die Jahre 2007 und 2008 haben bei allen Ferkelerzeugern in Europa spuren hinterlassen.
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Kassamarkt: Exportgeschäft nach Russland gewinnt an Fahrt
Zu Wochenbeginn kann sich der Schlachtschweine Markt weiter behaupten. Das leicht gestiegene Lebendangebot ist nicht drückend und fließt zeitnah ab. Im inländischen Fleischverkauf mussten bei Kotelett, Lachs und Filet nochmals leichte Abschläge hingenommen werden.
Das Exportgeschäft nach Russland gewinnt dagegen wieder etwas an Fahrt.
Aus heutiger Sicht dürfte sich die Seitwärtsbewegung auch in dieser Woche fortsetzen.
Am Ferkelmarkt trifft ein rückläufiges Angebot auf ein großes Kaufinteresse der Mäster. Die Preisaufschläge dürften erneut etwa einen Euro betragen.
Terminmarkt: Ferkel bis zu 2 % höher gehandelt
An der Frankfurter Eurex wurden heute 5 Kontrakte Februar zu unverändert 1,315 Euro und 3 Kontrakte März mit einem Aufschlag von 0,5 Cent bei 1,36 Euro gehandelt.
Wegen tieferer Verkaufangebote wurden Juni- und Juli Schweine um 0,5 bzw. 1 Cent niedriger getaxt. Der M 12 Index für Schweine gab aus diesem Grund um 0,07 Cent auf 1,3878 Euro nach. Umsatz 8.
Ferkel waren nicht nur am Kassamarkt, sondern auch im Terminhandel gesucht. So zog der Terminmonat Februar um 1 Euro oder gut 2 % auf 46 Euro an, der März und April wurden 50 Cent höher gehandelt. Umsatz 7, Index plus 19 Cent auf 44,23 Euro.
Aussichten für Freitag: Unverändert 1,30 Euro
Erfreulich ist das wieder besser laufende Exportgeschäft nach Osteuropa, doch dürfte dies noch nicht für einen Preisanstieg ausreichen.