Schweine: Fleisch im Juli 2009 um 8 % billiger als 2008
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2009 um 7,8% niedriger als im Juli 2008. Das ist der stärkste bislang gemessene Preisrückgang im Vorjahresvergleich seit Beginn der Erzeugerpreisstatistik im Jahr 1949. Damit lagen die Erzeugerpreise im Juli 2009 wieder etwa auf dem Niveau vom Mai 2007. Im Juni und Mai 2009 hatte die Jahresänderungsrate - 4,6% beziehungsweise - 3,6% betragen. Gegenüber Juni 2009 sank der Erzeugerpreisindex um 1,5%.
Grund für die hohe negative Jahresteuerungsrate ist die Preisentwicklung bei Energie.
Die Preise für Verbrauchsgüter sanken gegenüber Juli 2008 um durchschnittlich 2,0%. Nahrungsmittel waren insgesamt um 4,8% günstiger als im Vorjahr, gegenüber Juni 2009 verbilligten sie sich um 0,2%.
Starke Preisrückgänge waren im Vorjahresvergleich für Milch und Milcherzeugnisse insgesamt zu verzeichnen (- 15,0%). Dabei e waren flüssige Milch und flüssiger Rahm um 23,4% billiger, Käse und Quark um 13,2%. Während die Preise für Milch und Rahm gegenüber Juni 2009 weiter zurückgingen (- 1,2%), stiegen die Preise für Käse und Quark jedoch um 0,4%. Fleisch (ohne Geflügel) war um 8,0% billiger als im Juli 2008 (+ 0,7% gegenüber Juni 2009).
Getreidemehl war um 30,3% billiger als im Juli 2008, Futtermittel für Nutztiere um 19,6%.
(Quelle:http://www.schweine.net/erzeugerpreise_juli_2009__78_gegenueber_juli_2008.html)
Ergänzung:
Das Schlachtschwein wurde im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat 20 cent/kg oder knapp 12 % preiswerter eingekauft.
Jetzt fehlen nur noch die Verkaufspreise der Schlachter und Zerleger, um ein komplettes Bild zu bekommen. Und natürlich der Hinweis, dass die Preise im Sommer 2008 ungewöhnlich hoch waren.
Gruss
MissPiggy