Richard Ebert
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Schweine: Fleischbranche setzt auf Export / Marktstimmung eingetrübt

Schweine: Fleischbranche setzt weiter auf Export

Topagrar.com (12.01.10) - Mit weiter steigenden Schlachtzahlen rechnen die Fleischvermarkter in diesem Jahr. Wichtiges Absatzventil bleibt der Export, doch der Wettbewerb auf den Auslandsmärkten wird härter. Das berichtet die Lebensmittel Zeitung.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.topagrar.com/?option=com_content&task=blogcategory&id=25&Itemid=520)

Bild entfernt.Kassamarkt: Leicht eingetrübte Stimmung

Am Schlachtschweinemarkt hat sich die Stimmung in den vergangenen Stunden leicht eingetrübt. Insbesondere die Fleischhändler berichten von Spannenverlusten und verstärkten Reklamationen. Die Vermarktung verläuft meist vollständig und ohne größere Probleme.

Die Schlachtzahlen waren in der vergangenen Woche mit 734.000 Stück fast genauso hoch wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Schwer einzuschätzen ist in diesem Jahr jedoch der witterungsbedingte Einfluss auf die Vermarktung.

(Quelle: VR Agrarberatung)

Bild entfernt.Terminmarkt: Nahe Monate rückläufig

Die eingetrübte Stimmung am Kassamarkt hat sich auch am Terminmarkt bemerkbar gemacht (siehe Grafik M 12 Index). Die gehandelten 5 Schweine Futures Januar bis April wurden zum Börsenschluss 0,5 bis 1 Cent niedriger notiert.

Der M 12 Index für Schweine gab um 0,28 Cent auf 1,3828 Euro nach.

Ferkel wurden umsatzlos auf Vortagskurs taxiert, die Monate Januar und März jeweils um 50 Cent niedriger notiert. Index minus 8 Cent auf 43,99 Euro.

Aussichten für Freitag: Unverändert 1,30 Euro

Wenn man auf den Terminmarkt sieht, wackelt der V-Preis seit heute wieder. Am Terminmarkt werden Januar Schweine zum Börsenschluss mit 1,29 Euro angeboten.

Schlimmer noch: Februar Schweine wurden heute zunächst noch mit 1,31 Euro gehandelt, um 16 Uhr jedoch war die Notiz auf 1,27 Euro Geld zu 1,30 Euro Brief gefallen. Das bedeutet, dass der V-Preis, der bereits sechs Wochen bei unverändert 1,30 Euro veröffentlicht wird, noch weitere sechs Woche ohne Preisänderung zu erwarten ist.

Am morgigen Mittwoche könne der Preis der Internet Schweinebörse bei 1,33 Euro auf dem Niveau der letzten Wochen veröffentlicht werden.

Bild entfernt.

Geschrieben von Richard Ebert am
MissPiggy
Mitglied seit
12 Jahre 1 Monat

@ Richard Ebert [#1]

"Schlimmer noch: Februar Schweine wurden heute zunächst noch mit 1,31 Euro gehandelt, um 16 Uhr jedoch war die Notiz auf 1,27 Euro Geld zu 1,30 Euro Brief gefallen. Das bedeutet, dass der V-Preis, der bereits sechs Wochen bei unverändert 1,30 Euro veröffentlicht wird, noch weitere sechs Woche ohne Preisänderung zu erwarten ist."

Nun ja, dass kann so kommen, doch halte ich diese Schlussfolgerung für ein wenig überintepretiert. Ich könnte wetten, dass die Herren Giesen, Tönnies und Tillmann von dieser Entwicklung keinen Schimmer haben und sich danach auch nicht der Preis bildet. Entscheidend wird sein, ob der Export in den nächsten Wochen in die Pötte kommt oder nicht. Ewig einfrieren kann man die Ware nicht und der inländische Konsum kann die derzeitige Produktion nicht alleine schultern.

Grüsse
MissPiggy

Muehlenbach
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Das ist richtig; Miss Piggy.
Die Herren kommen vor Lachen doch nicht zum schlafen.
Europaweit haben wir in den letzten drei Jahren grade mal 4 % mehr Schweine; in Deutschland wurden in diesem Zeitraum mal ebend so 29% mehr Schweine geschlachtet.
Heisst was sonst aus DK; NL oder E exportiert werden musste; muss nun von Deutschland aus exportiert werden.
Dann kommen noch die Importeure von Lebendvieh oder Verarbeitungsware; und schon haben einige Leute sehr viel Geld verdient und nebeibei Mitbewerber aus anderen Mitgliedsstaaten die Schranken gewiesen.
Dieser Laden aus NL macht es doch vor: Dort wird der Preis gesenkt; und dann die Schweine nach Deutschland in ebend deren Tochterbetriebe gefahren...
Den Rest kann man sich selber denken.
Die Exportmärkte muss man nicht neu suchen; die gab es vor Jahren schon und auch heute noch; mehr denn je sogar; wenn man sich die Tierzahlen der EU von vor zehn Jahren ansieht; als Polen noch zweitgrösster Schweineproduzent war.
Die einzigen; die sich wirklich um Exportmärkte gekümmert haben in letzter Zeit sind die Viehhandelsunternehmen; sprich den Lebendviehtransport; weil das Risiko für ebend diese um Welten höher ist als für einen der grossen drei; wenn die mal tausend Tonnen für Lau da lassen.

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

wollewatz
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Marktstimmung wieder aufgehellt!

Die Notiz auf Februar Schweine ist von 1,27 auf 1,305 Euro Geld gestiegen! Das sind 2,75% an einem Tag :)

Muehlenbach
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Siehe:http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/preiskampf-der-discounter-kostet-sechs-milliarden-euro-419101/

Von den 6 Mrd. hat die Landwirtschaft min 5 Mrd. bezahlt.

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

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