Schweine: Futures freundlich / Ukraine Bestände 8 % über Vorjahr
Ukraine: Schweinebestände wächst gegen Vorjahr um 8 %
schweine.net (26.10.09) - In der Ukraine hat sich der Rückgang der Fleischproduktion zuletzt verlangsamt. Wie aus den jetzt in Kiew veröffentlichten Angaben des Staatskomitees für Statistik hervorgeht, sank das gesamte Aufkommen im Zeitraum Januar bis September 2009 auf fast 1,89 Mio. t Lebendgewicht, das waren 0,4 Prozent weniger als in den gleichen Monaten des vergangenen Jahres.
Allerdings hatte die Fleischproduktion im ersten Quartal noch um 5,7 Prozent und im ersten Halbjahr um 3,3 Prozent niedriger gelegen als in der Vergleichszeit 2008.
Zugleich hat das Staatskomitee eine anhaltende Zunahme der nationalen Schweinebestände verzeichnet, die zum 1. Oktober mit rund 7,46 Millionen Stück um 8,0 Prozent umfangreicher waren als vor Jahresfrist, so Agra-Europe.
(Quelle: http://www.schweine.net/ukraine_wachsende_schweinebestaende.html)
Fundamentale Analyse: Stabilisierung der Preise ungewiss
In der aktuellen Schlachtwoche zeigen sich die Schweinepreise in Europa erneut mit einer uneinheitlichen Tendenz. Während sich die Schlachtschweinepreis in Dänemark auf dem Niveau der Vorwoche stablisieren konnte, gab die Notierung in Deutschland um korrigierte 5 Cent nach.
Die Notierungen in den Niederlanden, Spanien, Belgien, Frankreich, Deutschland und Österreich mussten Preisrückgänge zwischen einem halben Cent in Frankreich und 5 Cent in Deutschland hinnehmen. Dabei waren die deutschen Schlachtunternehmen mit ihren Hauspreisen der vergangenen Woche maßgeblich an dem Preisverfall beteiligt.
In den Niederlanden wird der niedrigere Schweinepreis mit dem schwierigen Absatz von Fleisch an die Verarbietungsindustrie begründet, weil die Verbraucher nicht mehr so viel Schweinefleisch kaufen würden.
Tendenz: Nach den erneuten Preisrückgängen in vielen Ländern Europas hoffe die europäischen Schweinehalter auf ein baldiges Ende des Preisverfalls. Ob sich der Preis in der laufenden Woche stabilisieren kann, hängt von der Entwicklung des Angebotes an schlachtreifen Schweinen ab.
(Quelle: ISN, Damme, auszugsweise)
Technische Analyse: Schweine und Ferkel Futures freundlicher
Die Stabilisierung der Terminkurse hielt heute an. Es wurden 5 Schweine Futures März mit einem Anstieg um 1 Cent auf 1,30 Euro gehandelt. November Schweine wurden aufgrund höherer Kauflimits um 1 Cent auf 1,30 Euro höher taxiert. Der M 12 Index für Schweine stieg um 0,47 Cent auf 1,3294 Euro.
Am Ferkel Terminmarkt wurden die Monate Januar und Februar um 1,50 auf 40,50 Euro bzw. 1 auf 42 Euro höher umgesetzt bei allerdings nur je einem Kontrakt. Der M 12 Index für Ferkel wurde um 80 Cent auf 40,78 Euro höher berechnet.
M 12 Index für Ferkel: Die günstigen Kaufgelegenheiten scheinen seltener zu werden
Aussichten für Freitag: Unverändert 1,30 Euro
Während am Terminmarkt für Schweine und Ferkel die Kurse bereits steigen, leidet der Kassamarkt noch unter einem ruhigen Mengenabsatz. Eine Änderung des V-Preises vom kommenden Freitag erscheint heute unwahrscheinlich.