Schweine: Große Exporte nach Osteuropa sorgen für Preissprung
Uneinheitliche Preise in Europa
Der Schlachtschweine Markt in Europa präsentiert sich in dieser Woche uneinheitlich. In Deutschland und Belgien können sich die Erzeuger über steigende Preise freuen. In Dänemark blieben die Auszahlungspreise unverändert und in Frankreich und Spanien gaben die Preise nach.
Hierzulande bleibt das unterdurchschnittlich vorhandene Lebendangebot von der Schlachthöfen gesucht. Außerdem werden große Stückzahlen für den Export nach Osteuropa und Russland benötigt.
Im Fleischverkauf konnte der heutige Anstieg nicht vollständig umgesetzt werden, so dass sich die Spanne leicht verschlechterte.
Aufgrund der gestiegenen Schlachtschweine Preise dürfte sich der Ferkelmarkt in der kommenden Woche behaupten.
(Quelle: VR Agrarberatung)
Am Terminmarkt in Hannover schwankten die Schweinekurse zwischen plus 1,4 und minus 0,3 Cent. Umsatz 18, Kontraktbestand 556.
Mai Schweine wurden heute letztmalig bei 1,425 Euro gehandelt. Ab kommendem Montag können Mai 2010 Schweine gehandelt werden.
Der M 12 Index zog zunächst auf 1,5073 an, schloss dann jedoch nur um 0,03 Cent höher bei 1,5048 Euro.
Ferkel wurden nicht gehandelt, Index minus 2 Cent auf 49,83 Euro.
Schlachtsauen unverändert 1,11 Euro, Spanne 1,11 bis 1,16 Euro.
6 Cent höher in den nächsten vier Wochen ?
Für die kommende Woche wird von einem unterdurchschnittlichen Angebot, einer regen Nachfrage und einem mindestens stabilen Preisniveau ausgegangen.
Der Terminmarkt 'prognostiziert' in den nächsten 4 Wochen einen Anstieg um 6 Cent auf 1,53 Euro voraus.