Schweine: Gute Chancen auf ein 'unverändert'
Für dir morgige Preisermittlung stehen unterschiedliche Erwartungen im Raum. Fleischhändler verweisen auf die verhaltenen Geschäfte und berichten über nachgebende Preise für einzelne Artikel.
Die Lebendseite führt den stetigen Absatz der Schlachtschweine an und sieht für die kommende Woche ein rückläufiges Angebot.
Aus heutiger Sicht überwiegen die Chancen für eine behauptete Notierung.
In Frankreich stiegen die Schweinepreise erneut leicht an.
(Quelle: VR Agrarberatung)
Sehr geehrter Herr Ebert!
Ist Ihnen eigentlich schon mal aufgefallen, das hier bestimmte Forumsteilnehmer der grünen Seite immer nur dann schreiben, wenn der Preis hoch geht und versuchen mit Pauken und Trompeten den Preisaufschwung nachhaltig nach oben zu beeinflussen, andererseits sich aber in einer Situation wie heute,(mit viel Glück unverändert), kaum oder gar nicht zu Wort melden.
Besonders zu erwähnen wären hier agricullus,Porkypig und picprofi!
mfg
Brontosaurus
Petze
@ Bronto
Ich meld mich dann wenn ichs mal wieder nicht aushalt uns hier versucht wird den anderen was einzubluten was nicht so ist. Bin auf der grünen und der roten Seite tätig und weiss auch einigermaßen Bescheid. Wenn die roten heute ein minus machen, graben sie sich selber ein grab.
Und ich hab Dir ordentliche Fragen gestellt und bis heute keine beantwortet bekommen, und ich weiss auch warum.
Wir wollen nen reellen Preis. Bin die Verarsche langsam leid, darum hab ich mich auch auf die rote Seite mit eingeklinkt und versuche einiges besser zu machen.
Mich regt eins am meisten auf , 1 Schwein zu viel, 10 cent runter,
10 zu wenig centweise rauf. Es gibt noch kein miteinander solange die roten versuchen die Landwirte auszunehmen auf jede erdenkliche Art.
Und Du brontosaurus freust dich über jeden cent den's nach unten geht.
mfg pigprofi
@brontosaurus
Die Marktsituation für heute ist doch klar und deswegen wird hier auch nicht sonderlich heiß diskutiert. Ich habe auch schon fallende Preise prognostiziert.
Ich teile nicht ihre Meinung, dass man mit Beiträgen in diesem Forum eine Preisentwicklung "mit Pauken und Trompeten nachhaltig nach oben beeinflussen" kann. Das wäre vermessen.
Was wollten sie eigentlich mit ihrem obigen Beitrag bezwecken? Wollen sie mich und andere Forumsteilnehmer mundtot machen, ähnlich wie es den EZGs bei ihren Mitgliedern gelungen ist oder den Schlachthöfen bei den EZGs?
Ich kann es ihnen gleich sagen, bei mir zwecklos!
Ein Tip noch an ihre Zunft, nutzt die ruhigen Zeiten noch ein wenig aus denn es wird ganz schwierig für euch. Ihr habt den Wind gesät, bald könnt ihr den Sturm ernten! Die Rohstofflieferanten haben sich gut aufgestellt um ihrer Willkür Einhalt zu bieten.
Ein schönes Wochenende
agriculus
@ Bronto
Die aktuelle Situation habe ich bereits gestern bezüglich berrendorfs Stimmungsmache, der sich ja eine Basis von 1,40€ für heute herbeigesehnt hatte, geschildert. Also besser Augen auf im Schweinekauf! ;-)
Die aktuelle Preisfindung war klar, Anfang der Woche sah es für wenige Stunden vielleicht noch etwas anders aus, aber das Blatt hat sich seit gestern merklich gewendet! Also ist dem nichts weiteres hinzuzufügen.
Auf trockenes Erntewetter und allen ein schönes Wochenende!
MfG
Nur zur Info: Teilstücke mit definierten Qualitäten sind für den gesamten August heute deutlich günstiger abgeschlossen worden. Wir reden nicht über 5 ct. / kg. Entweder haben die Roten eine unendliche Spanne oder es deutet sich eine selbst mir unheimliche Marktkorrektur an. MfG Berrendorf05
Man muss berrendorf05 in einem Punkt recht geben: Die Fleischgeschäfte waren diese Woche wirklich schlecht und für die nächste Woche musste meist zu nachgebenden Preisen verkauft werden. Die Spannen der Schlachtbetriebe und Zerleger haben sich verschlechtert und mögen im Moment nicht stimmen. Für die Sommermonate ist das aber nichts ungewöhnliches, man verdient in anderen Zeiten des Jahres. Und über Margen im Exportgeschäft gibt es Null Informationen. Die Erzeuger haben bisher aber nichts verdient und Verluste gemacht. Teilweise deutlich mehr als die jetzt kolpotierten 6-8 Cent. Von den Ferkelerzeugern gar nicht zu reden, denen es noch schlechter geht. Hier und da spielt diese Problematik bei den Schlachtbetrieben in den Überlegungen schon eine Rolle, denn die Rohstoffverfügbarkeit will eigentlich keiner auf´s Spiel setzen. Außerdem spielt bei der Preissetzung der (großen) Roten natürlich auch eine Rolle, welcher Schlachthof finanzielle Durststrecken länger durchhalten kann. Vielleicht kann man ja den einen oder anderen Konkurrenten an die Wand drücken?
@ berrendorf
Ernstgeinte Frage: Welchen Anteil haben denn Monatskontrakte? Es gibt den sicherlich nicht unwichtigen Spotmarkt von Tag zu Tag oder Woche zu Woche, es gibt den Exportmarkt mit längerfristigen Kontrakten genauso wie die Vereinbarungen mit dem LEH und den Wurstfabriken, die doch aber auch etwas länger als einen Monat gehen. Welche Rolle spielen Monatskontrakte?
Gruß
MissPiggy
Auch in Holland sind die Fleischgeschäfte alle zusammen 3 cent niedriger. Vleuten (Börse) war lebend -1 ct und geschlachtet -2 cent.
Angebot ist genug für die Nachfrage und auch die deutschen Schlachthöfe nehmen nicht mehr als unsere Schweine.
Belgien war 3 ct niedriger und auch Spanien war minus 1,5 ct.
Also, richtig positiv ist die Schweinemarkt nicht mehr.
Henry
@ Brontosaurus [#2]
Ich lese alles hier im Forum, mindestens einmal täglich und sehr gründlich.
Bei den Personen und Firmen, die hier im Forum schreiben, wird von manchen der Markt beschrieben, wie er ist, zum Beispiel von MissPiggy, aber auch von anderen, die ich jetzt nicht alle erwähnen möchte.
Andere versuchen immer wieder Stimmung zu machen (z.B. 'wenn der Preis am Freitag nicht mindestens 7 Cent steigt, bleiben alle Schweine im Stall'), um die Preise massiv zu erhöhen oder zu drücken. Mal mit Begründungen, mal ohne.
Diese Stimmungsmache ist ausdrücklich erlaubt, aber relativ nutzlos. Eine professionelle Preisfindungs Kommission wird sich nicht durch die Stimmung hier im Forum dazu bringen lassen, andere Preise festzulegen, auch wenn das Geschrei vorher oder hinterher noch so gross ist.
Ich sehe keinen Grund in irgendeiner Weise einzugreifen, solange die Beiträge noch einigermassen höflich bleiben. Wobei gilt; wer austeilt, muss auch einstecken können.
Hallo Miss Piggy,
für mich selbst bedeuten Tages- / Wochen- / 14 tägige Preise einen enormen Pflege- und Personalaufwand. Im Frischfleisch strebe ich daher massivst Monatspreise an. Es funktionioniert jedoch nur, wenn für Landwirte, Schlacht- und Zerlegeunternehmen sowie dem Handel eine win / win- Situation machbar wird! Diese Quadratur des Kreises wird aber leider noch oft zerschossen: ich hab zu viel, ich hab zu wenig und kannst du mir noch 450 Schweine abnehmen und schlachten...Resumee´: hoffnentlich schnell klarere Strukturen im ( europäischem ) Markt! Insgesamt glaube ich, dass nur wenige die angeregte Diskussion verstehen. MfG Berrendorf05
@ berrendorf05 [#11]
Eine "win/win- Situation ? Klasse Berendorf, wir sind sofort dabei!
Dazu müssten aber Bedingungen erfüllt werden, die ich mir kaum auf der roten Seite vorstellen kann.
1.Fairness - damit für so ein gemeinsames Gewinnbringendes Vorgehen überhaupt ein Vertrauen untereinander entsteht.
2. Offenheit mit Zahlen aus dem Geschäftsbereich um das Vertrauen zu stärken. Die Zahlen der Mäster sind überall bekannt, die Zahlen der Schlacht- und Zerlegebetriebe kennt man nur aus Jahresberichten, nicht aber aus aktuellem Geschäftsbetrieb.
3. Großer Sachverstand über die Geschäfte beider Seiten (Da haben Rot und Grün noch erhebliche Probleme).
Ein Verhandlungs-Ergebnis, bei dem sich beide Seiten im Vorteil fühlen,das wäre ein ganz neues Marktgefühl.
Eine "Vorteilspartnerschaft" zwischen Landwirten und Schlachtbetrieben ; Berendorf mach Vorschläge wie so etwas nach Deinen Erkenntnissen aussehen könnte!
Gruß Paul
Gar kein Problem; Paul.
Komm nach Süd-Oldenburg und sieh dir an wie es in der Geflügelwirtschaft funktioniert. Diese haben (abgesehen von Marktschwächen im Verkauf; welcher sich dann natürlich auch auf den Landwirt auswirkt wie vor vier Jahren die "Hähnchenkriese") schon von Anfang an verstanden sich die Rohstoffe zu sichern. Sei es durch direkte Anbindungen ( sog. Mästerkreise ) oder durch grosse Erzeugergemeinschaften; in denen die Landwirte aber nicht gegeneinander; sondern miteinander arbeiten auch wenn es mal "verlockendere" Angebote gibt.
Voraussetzung bei diesen Geschichten ist aber leider eine bestimmte Tierzahlgrösse; denn es sollte so sein dass 2-3 Lieferbetriebe den Schlacht- und Zerlegebetrieb am Tag beliefern; denn nur so ist die gewisse Rückverfolgbarkeit gegeben.
Des weiteren hat die Geflügelwirtschaft den Vorteil, dass der grossteil zerlegt wird und als Convinince-Artikel auf dem Markt kommt; deshalb wird bei der Einstallung schon der Aufstalltermin festgelegt; um die Schlachtung zu planen. Dann entscheidet sich allerdings anhand der in dieser Zeit erreichten Biologischen Leistungen wer Geld verdient und wer es nicht so schafft.
Smithfield als Beispiel macht es ähnlich; nur sind (waren ?) die Abnehmer hier noch in der guten Situation immer fast mehr als reichlich Rohware zur Verfügung zu haben.
Und so enstand zumeist ein Win-Must-Situation; d.h. irgendwann bekommen wir deine Schweine; ob du willst oder nicht. Je später; umso mehr bleibt für uns daran hängen (Übergewichtsabzüge).
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
@ berrendorf05 [#11]
Ich warte auf Vorschläge für eine funktionierende win/win Situation ! Oder hat sich Eure Position geändert ?
Gruß Paul
Die win win situation stellt sich in der nächsten woche wieder für die schlachtereien ein. Jetzt geht es nur noch um die Grösse der Spanne. Aber eines will ich den lenkern der vion noch mit auf dem weg geben: zu dieser Jahreszeit wird Frechheit bestraft.
MFG
agriculus
agricullus!
Und ich hab schon gedacht Dir wäre was zugestoßen. Aber wenn Du keine Ahnung hast, dann las Deine saublöden Kommentare einfach weg!
Deine von Dir beschriebene Erlössituation der roten Seite ist an den Haaren herbeigezogen und trifft bei weitem nicht zu. Im Moment werden beim Schlachten und Zerlegen ca. 10€ im warsten Sinne des Wortes "zerlegt"! Glaub mir das man sich das nicht lange tatenlos ansieht!
ZMP morgen -5 bis -8 Cent runter!
Gruß Brontosaurus
@brontosaurus
aber die Mäster die können sich die sauerei über ein halbes jahr lang anschauen. Glauben Sie mir, wenn ihr Arbeitgeber einen Hauspreis von 1,42 bekannt gibt, haben viele ihrer Kollegen nächste Woche frei und sie den Stress des Jahres Schweine zu bekommen. Gott sei Dank wissen sie nicht wieviel Ahnung ich habe und ob ich morgen um 14 Uhr 200 oder 2000 Schweine abbestelle. Aber eines weiß ich gewiss, der Lebendmarkt berechtigt derartige Forderungen in keinster Weise, weil keiner der top 4 Schlachthöfe annähernd genug Schweine hat. Wenn das wetter in der nächsten woche tatsächlich gut wird werden die Schweine auch nicht zu schwer und man kann sie in 2 Wochen sicherlich über 1,50 verkaufen.
ich weiß wovon ich schreibe, wissen Sie es auch oder geben sie hier nur Mutmaßungen ab?
MfG
agriculus
@ Brontosaurus
Nach Ihrem letzten indiskutablen Auftritt hätte man hoffen können, daß die darauf folgende Reaktion der Forumsteilnehmer eine Lektion für Sie gewesen wäre. Die Hoffnung hat offensichtlich getrogen.
Es entsteht hier der Eindruck, daß das Forum von Ihnen genutzt wird, um berufliche Frustrationen abzureagieren. Nicht ein einziger Beitrag eines anderen Forumsmitglieds rechtfertigt diese permanenten verbalen Entgleisungen.
Wenn Ihre Arbeit derart belastend ist, daß Sie sie nervlich derart belastet, ist Ihnen zu raten, sich eine weniger anstrengende zu suchen.
Auch wenn die Nerven etwas angespannt sind, die Protagonisten sollten sich mal etwas am Riemen reißen und mäßigen!
Brontosaurus hat vielleicht gar nicht so unrecht, die Spannensituation ist aufgrund weiter fallender Fleischpreise noch schlimmer geworden, 10 Euro stellen aber wohl die obere Grenze dar! Und man sollte auch mal überlegen, wieviel Euro die Mäster in den ersten Monaten des Jahres verloren haben, 10 Euro waren es im Schnitt wohl mindestens.
Das Problem ist alt: Der Lebendmarkt ist 0 bis + 2 Cent, der Fleischmarkt (inkl. der letzten drei Wochen) zwischen - 5 und -10 Cent. Mal sehn was passiert.
Gruß MissPiggy
" keiner der top 4 Schlachthöfe annähernd genug Schweine hat " ist das hier ein Witzeforum. Die Einkaufsabteilungen wissen nicht mehr, welche Schweine sie zuerst und zuletzt schieben sollen. Verkauf wie tot.
Teilstückkontrakte September - 0,10 €. October -0,20 €.
@ Ina und Brontosaurus
Wir brauchen uns hier langsam nicht mehr zu kabbeln , gebt uns 1,40 € wie ihr meint damit Ihr überlebt und wir werden einfach weitersehen. Wir liefern die letzten Schweine für das Geld aus den Ställen und verkaufen den Weizen eben für momentan 20,5 €, legen das Geld von den abgelieferten Schweinen aufs Konto für 5 %, machen den Stall sauber und schliessen Ihn mal ein halbes Jahr zu, da hab ich kein Problem mit und ich glaub viele andere auch langsam nicht mehr.
Dann holt euch für billig Geld die Schweine aus DK, die können bestimmt die Schweine für 1,25 mästen.
Habs langsam echt satt die Einkäufer und Verkäufer von Vion und Rheda zu hören.
Macht doch einfach mal ne Woche Betriebsferien wenn ihr nix verdient, Ihr braucht aus Nächstenliebe kein Schwein schlachten.
Und Bronto Du hast nicht eine der Fragen bis heute beantwortet ?
mfg
@ ina [#20]
Ist schon seltsam,immer Donnerstags machen Ina,Bronto und Co. hier ihre Leidensstimmung breit.
Es geht auch anders und ehrlicher:
Ein Einkäufer eines T0P.4 Schlachthofes sagte mir gestern Abend:
"Der Verkauf steht durch Sonderkonditionen unserer beiden größten Konkurenzunternehmen stark unter Druck. Es ist möglich ,daß sie jetzt versuchen, daß an den LEH großzügig verschenkte Geld sich bei den Bauern wieder zu holen.
Wir selbst hatten bis vor wenigen Stunden Sorge, daß wir Schweine schieben müssen. Momentan hat sich der Stau aufgelöst."
Ich frag mich immer wieder, wer bei den Preisverhandlungen mit dem LEH eigentlich der Konkurrent von Vion und Tönnies ist?
Gruß Paul
Ein tolles Schreiben kam heute (wiedermal; mittlerweile wöchentlich)ins Haus;
in dem steht:
"aufgrund der aussergewöhlichen Situation bezüglich der Ernte und Rohstoffmärkte sind wir gezwungen; die Preise für Mischfutter ab dem 1.8 kurzfristig anzuheben.
Uns stehen zur Zeit Getreide lediglich in geringen Mengen und zu Höchstpreisen zur Verfügung...."
Im Klartext: Futter rauf; Schweine runter.
Und liebe Mästerkollegen; dasselbe was der Landwirt nun macht; macht die Fleischbranche auch; nur dass sich das ganze beides um "Scheinmärkte" handelt.
DAS einzige was hilft; ist 85 kg Schlachtgewicht maximal.
Dieses deshalb; weil die andere Methode den Sauenhalter auf seinen Ferkeln sitzen lassen heisst; was auch viele Kollegen machen; aber auch nicht kollegial ist.
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
Wir brauchen uns überhaupt nicht zu kabbeln. Nur solche " Marktbeurteilungen " die aber auch sowas von Quatsch sind, die sollte man einfach nicht schreiben.
In den Einkaufsabteilungen spielen sich Dramen ab, die kaum zu glauben sind. Da werden Überlieferungen nicht mehr abgeladen, die werden ganze Züge Schweine wieder weggeschickt , die nicht gemeldet sind.
Und mit deinen Dänenschweinen, diesen alten Hut, den las doch einfach mal weg. Das kennen wir doch mittlerweile, oder ? Und sonst fahre doch einmal in Flensburg über die Grenze, dann wirst Du sehen, das da gar keine Grenze mehr ist. Glaubs mir, wirklich. Und ob die Schweine mit + 7 Grad im hängen, oder mit+ 37 Grad im liegen nach Deutschland fahren, das spielt für Deinen Schweinepreis leider überhaupt keine Rolle. Die kommen sowieso . Und wenn Dänischcrown mir mal eben einen dicken Schulterkontrakt vor der Nase verkauft, dann muss ich es eben akzeptieren. Ob mir das gefällt oder nicht, wir haben EU.
Zu deinem anderen Problem lieber Pigprofi, da musst Du uns mal sagen, wie wir das lösen sollen ? Wenn wir das lösen könnten, dann würden wir es sofort tun.
Du musst für Deinen Betrieb die richtigen Entscheidungen treffen, und wir für unseren. Und wenn irgendwann die Schweine, als" vom Aussterben bedrohte Tierart" in Europa aufgenommen wird, auch dann kann ich es leider nicht ändern. Dann sind wir vielleicht alle gemeinsam arbeitslos, und müssen zum Sozialamt. Aber auch da braucht sich keiner etwas vorwerfen, wir konnten diese Probleme gemeinsam nicht lösen. Aber doch nicht immer den Bock zu Gärtner nachen !
OK ?
In diesem Sinne
Gruss an alle "Schuldzuweiser "
Lieber Paul,
was dir diese Leute da erzählt haben, das hätte ich genauso erzählt. Das was Du hören (sollst ) möchtes. Dieser Einkäufer versteht sein Geschäft.
Alle Achtung.
@ ina
Ich mein nicht das die DK Schweine nicht am Markt auftauchen, können Sie ja auch ruhig. Nur wenn Ihr immer sagt die könnt Ihr noch billiger bekommmen als die hiesigen dann fragen wir uns wie die für das Geld mästen können.
Schlechtere Ausschlachtung, mehr Transportkosten,Einkauf ja angeblich immer unter ZMP, noch höhere Futtermittel und Gülleentsorgungskosten.
Wie sollen die denn bitte existieren ? Was machen wir falsch ? Wo würden unsere Schlachthöfe stehen wenn Sie nicht die Arbeiter zu Dumpinglöhnen hätten ? Wie kann denn Dänischcrown noch billiger anbieten mit den teuren Arbeitern ? Oder sind die Verkäufer vielleicht besser ?
Kann es sein das der Wasserkopf an Deutschen Schlachthöfen Grösser ist ?
Bin kein Schuldzuweiser, sehen nur jeden Tag zugut was da abgeht.
nix für ungut aber das Vertrauen schwindet zusehens zur roten Seite
Lieber Pigprofi,
diese Fragen die Du hier alle stellst, die kann ich nicht beantworten, es steht mir auch gar nicht zu die zu beantworten. Ob der Däne für diese Preise mästen kann ,das weis ich doch nicht. Das ist auch nicht meine Aufgabe das zu klären. Die sind auch nicht immer billiger. Mal sind sie billiger, mal teuer. Wie wir sie brauchen oder auch nicht. Das sind reine Kalkulationen, fertig. Sie haben weniger Preisschwankungen im Verkauf das ist Fakt.
Was machen wir falsch ? Ihr macht nichts falsch. Nur ihr schreibt hier, nach dem Motto, die Schlachter brauchen nur mit dem Finger zu schnippen, und dann gehen die Preise hoch, dem ist aber nicht so. Die grossen Fleischverkäufer, wie auch die LEH-Einkäufer sind einem unvorstellbaren Konkurrenzdruck ausgeliefert. Lese dir mal die Bild-Zeitung vom Dienstag durch. Hamsterkäufe bei Butter,Milch, Käse usw.
Vielleicht hast Du dann mal besser die Welt vor Augen in der wir leben. So ist der Verbraucher ! Nur der letzte Cent zählt. Billig, Billig, Billig. Die sind alle bekloppt.
Die Misere in der Schweinehaltung durch die hohen Futterkosten, wird sich meiner Meinung nach, erst mit deutlicher Verzögerung, bei den Schweinepreisen durchsetzen. Wie es zur Zeit aussieht, werden mind. noch 3 Monate genügend Schweine am Markt sein. Nur wie gesagt, wir könnens doch leider nicht ändern.
Wasserkopf, Dumpinglöhne?. Keine Ahnung, sind rein Hypotetische Fragen.
Nur eins sage ich Dir noch, zu den Spannen der roten Seite: NFZ, Moksel, Südfleisch,Artland,etc. = alle Pleite. Die konnten nur übernommen werden, weil ein Niederl. Konzern bereit war, erst mal viel Geld ( was nicht beim Schlachten verdient wurde )in diese Unternehmen zu pumpen, was keine Bank gemacht hätte. Der Konzentrationsprozess geht weiter, weil entsprechend kein Geld verdient wird.
Nix für ungut, auf guten Umgang miteinander.
Gruss an alle
Zitat von Paul: "Ein Einkäufer eines T0P.4 Schlachthofes sagte mir gestern Abend:
"Der Verkauf steht durch Sonderkonditionen unserer beiden größten Konkurenzunternehmen stark unter Druck. Es ist möglich ,daß sie jetzt versuchen, daß an den LEH großzügig verschenkte Geld sich bei den Bauern wieder zu holen.
Wir selbst hatten bis vor wenigen Stunden Sorge, daß wir Schweine schieben müssen. Momentan hat sich der Stau aufgelöst."
Ich frag mich immer wieder, wer bei den Preisverhandlungen mit dem LEH eigentlich der Konkurrent von Vion und Tönnies ist?"
Hallo Paul
Wie naiv muss man eigentlich sein, damit man solche Äußerungen in ein öffentliches Forum schreibt? Auf die Idee, dass deine Vertragspartner dich ganz gezielt zur Stimmungsmache gegen ihre Konkurenz benutzen, bist du wohl noch nicht gekommen. Deine Verbundenheit zur Westfleisch in allen Ehren, so wie du die einen aber als "Gute" und die anderen als "Schlechte" darstellst, dienen deine Beiträge nur zur Polarisierung und Hetze gegen die Konkurenz der Westfleisch.
Es muss einen unveränderten preis geben,denn die vion hat Abbestellungen im großen Stil erfahren und Schweine schieben braucht bislang noch niemand. Wenn hier behauptet wird, Schweine würden geschoben, dann bitte den Schlachthof angeben, damit die vion die Schweine übernehmen kann. Die suchen sicherlich gleich wieder schweine.
MfG
agriculus
@ ina
Wenn die Rote Seite tatsächlich nach Deiner Meinung genauso viel verdient bzw. genauso hohe Verluste im Verkauf hat wie die Grüne Seite und sich der LEH das größte Stück vom Kuchen holt, warum wird dann nicht strenger mit dem LEH verhandelt, Grüne und Rote Seite zusammen stellen doch sicher eine Macht da gegen den LEH!?
Diese sind dann gezwungen entweder was vom Kuchen abzugeben oder die Kosten an den Verbraucher weiterzureichen. Oder holen sich die Discounter das Fleisch dann über Umwege aus dem Ausland? Ist diese große Problematik nicht irgendie lösbar, um nicht immer nur die Kosten auf das schwächste Glied abzuwälzen?
Nirgendwo ist Fleisch in Europa so billig wie in Deutschland. Ich glaube nicht, wenn die Preise für Fleisch in den Supermärkten ansteigen, dass der Fleischkonsum dann völlig zusammenbricht! Ohne Fleisch wird doch heute keiner mehr richtig satt, Kohlenhydrate sind kein wirklicher Fleischersatz!
MfG
@caesar
Dann frage ich mich, wieso er auch jetzt noch Schweine für morgen und für den Wochenanfang kauft?!?
mfg
schweinedealer