Richard Ebert
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Schweine: Gute Exportnachfrage / Sept. Schweine steigen um 4,5 Cent

NRW: Sauenplaner-Seminare auf Haus Düsse - Das ZEL auf Haus Düsse stellt 3 verschiedene Sauenplaner vor

Topagrar.com (05.02.10) - Das Zentrum für Elektronik in der Landwirtschaft (ZEL) auf Haus Düsse in NRW plant im Februar 2010 drei Seminare, in denen Sauenplaner von drei verschiedenen Herstellern vorgestellt werden: „Sauenplaner Supersau“ von Agrocom, „DB-Sauenplaner“ und „Stallbuch Sau“ von Landdata Eurosoft.

Der Einsatz von Sauenplanern ist in der heutigen Ferkelerzeugung unerlässlich, um Arbeitsabläufe übersichtlich zu dokumentieren und zu überwachen. Per Sauenplaner kann können Sie die Produktionsdaten Ihres Bestandes und einzelner Sauen aufrufen, eine lückenlose Dokumentation des Sauenbestandes nachweisen und die Optimierung der Produktionsabläufe überwachen.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.topagrar.com/?option=com_content&task=blogcategory&id=25&Itemid=520)

Bild entfernt. Europa: EU-Schweinemarkt weist steigende Notierungen auf

Agrarheute.com/aiz/isn, Berlin/Wien (08.02.10) - Der EU-Schlachtschweinemarkt ist in der aktuellen Woche von steigenden Preisen geprägt. Rückläufige EU-Angebot an schlachtreifen Schweinen und die reibungslose Vermarktung sorgen laut ISN für freundliche Aussichten.

Entgegen den Erwartungen verschiedener Marktbeteiligter blieb die Preisschwäche in Europa im Jänner aus, und in den meisten Ländern werden zum Monatsende beziehungsweise in der ersten Februarwoche sogar steigende Notierungen gemeldet. Nur in Frankreich und Schweden blieben sie auf unverändertem Niveau stehen und die Preise in Großbritannien gaben sogar nach. Dies geht aus dem jüngsten Marktbericht der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) hervor.

Die Preisanstiege in Spanien, den Niederlanden, in Dänemark, Belgien, Österreich und Deutschland werden auf das anhaltende Winterwetter und die gute Nachfrage nach Schweinefleisch zurückgeführt. Der geringere Anstieg der Erlöse in Spanien mit Plus zwei Cent wird mit der schlechteren Preisspanne zwischen Schlachthof und Lebensmitteleinzelhandel begründet. Das insgesamt leicht rückläufige EU-Angebot an schlachtreifen Schweinen und die reibungslose Vermarktung sorgen laut ISN für freundliche Aussichten am Schlachtschweinemarkt. Daher wird für die laufende Woche mit mindestens stabilen Preisen gerechnet.

Österreich: Schweineangebot liegt nur bei 85 Prozent

In Österreich beeinflusst offensichtlich "Väterchen Frost " das Schweineangebot stärker, als es vielen Schlachtbetrieben lieb ist. Was in den vorigen Wochen tendenziell spürbar wurde, wuchs sich zuletzt zu einem unübersehbaren Minus aus. Das aktuelle Angebot liegt laut Erhebungen der Schweinebörse zurzeit nur bei ca. 85 Prozent. Neben dem temperaturbedingt schlechteren Wachstum der Mastschweine wird dabei auch das spekulative Abgabeverhalten der Mäster eine Rolle spielen. Auf der Absatzseite stimulieren anhaltende Schleuderaktionen im Handel den Abfluss der Ware, sodass schlachtreife Tiere sehr gesucht sind.

Deutliches Plus von fünf Cent pro Kilogramm

Vor diesem Hintergrund konnte hierzulande der Preis um fünf Cent erhöht werden. Der Notierungspreis der Schweinebörse liegt somit diese Woche bei 1,27 Euro (Berechnungsbasis 1,17 Euro je Kilogramm). "Die Seitwärts- beziehungsweise Abwärtsphase der Jahrespreiskurve, welche für den Zeitraum August bis Jänner charakteristisch ist, scheint mit dieser Woche ein Ende gefunden zu haben. Im kommenden Halbjahr wird die wünschenswertere Mischung aus seitwärts und aufwärts dominieren. Dies sollte auch die Marschrichtung bis zumindest Mitte Februar sein ", kommentiert Johann Schlederer von der Schweinebörse die Marktaussichten.

(Quelle: http://www.agrarheute.com/schwein/schwein/eu-schweinemarkt_weist_steigende_notierungen_auf_.html?redid=327067)

Kassamarkt: Gute Exportgeschäfte

Nach dem erneuten Preisanstieg vom Freitag zogen nun auch die Notierungen in den Niederlanden, Belgien, Österreich und Spanien nach. Das begrenzte Lebendangebot und die gestiegenen Drittlandsexporte aufgrund des schwachen Euros beflügeln die Märkte.

Nach dem zweiwöchigen Preisanstieg könnte die bevorstehende Karnevalszeit zu einer gewissen Beruhigung beitragen.

(Quelle: VR Agrarberatung)

Bild entfernt.Ferkel: Große Nachfrage der Mäster

Die Ferkel Nachfrage der Mäster ist bei einem nicht zu umfangreichen Angebot unverändert groß. Die Preissteigerungen der letzten Wochen werden sich nach Erwartungen der Marktteilnehmer auch in dieser Woche mit einem Preisanstieg von 1 bis 2 Euro fortsetzen.

Bild entfernt.Terminmarkt: September Schweine steigen um 4,5 Cent

Am Schweine Terminmarkt in Frankfurt wurden heute bei ruhigem Geschäft nur 5 Schweine Futures gehandelt. Das Kaufinteresse konzentrierte sich auf die Sommermonate. August Schweine schlossen 1,9 Cent fester bei 1,52 Euro, September Schweine wurden nach einen Schlusskurs von 1,455 Euro am Freitag zunächst mit 1,48 und später sogar 4,5 Cent fester mit 1,50 Euro gehandelt (siehe Grafik).

Der M 12 Index für Schweine schloss mit einem Anstieg von 0,92 Cent auf 1,4298 Euro.

Ferkel blieben ungehandelt, lediglich die Februar Schweine wurden 50 Cent höher mit 49.50 Euro und die der März Lieferung 1,50 Euro höher mit 51,50 Euro getaxt. Index plus 17 Cent auf 45 Euro.

Bild entfernt.Der M 12 Schweine Index, ein in die Zukunft gerichteter Stimmungsindikator, erreichte heute den höchsten Stand seit fast 6 Monaten.

Aussichten für Freitag: Unverändert 1,38 Euro

Die Stimmung der Mäster ist nach den zweimaligen Preiserhöhungen gut und die Forderungen nach weiteren Preiserhöhungen sind noch immer zu hören. Die Schlachtindustrie klagt weiter über nicht vollständig umzusetzende Spannen und nimmt alle angebotenen Schweine ohne Verzögerungen auf.

Andererseits warnt der Terminmarkt: Februar Schweine, die sich auf die Lieferung in der kommenden Woche beziehen, gaben heute um 0,6 Cent auf 1,372 Euro nach und damit fast 1 Cent unter dem letzten V-Preis gehandelt.

Ein unveränderter Preis erscheint heute am wahrscheinlichsten

Geschrieben von Richard Ebert am
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