Schweine: Guter Fleischabsatz sorgt für stabiles Preisniveau
USA: Smithfield verzeichnet Umsatzrückgang
Schweine.net / Welt.de (11.12.09) - Der amerikanische Fleischproduzent Smithfield legte am Donnerstag die Geschäftszahlen für das zweite Quartal vor, berichtet welt.de
Der Konzern verzeichnete demnach im Berichtszeitraum einen Umsatzrückgang auf 2,69 Mrd. Dollar, nach 3,15 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum. Beim Nettoergebnis wurde ein Verlust von 26,4 Mio. Dollar bzw. 17 Cents je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 1,7 Mio. Dollar bzw. 1 Cent je Aktie im Vorjahreszeitraum.
Um Einmaleffekte bereinigt hatte Smithfield im Berichtszeitraum einen Verlust von 26 Cents je Aktie verbucht. Man habe insbesondere unter gesunkenen Absatzpreisen für Schweinefleisch zu leiden gehabt erklärte der Konzern. Zuvor hatten Analysten einen Verlust von 39 Cents je Aktie sowie einen Umsatz von 2,71 Mrd. Dollar erwartet.
Für das laufende Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem Gewinn von 4 Cents je Aktie sowie einem Umsatz von 3,20 Mrd. Dollar, so welt.de
(Quelle: http://www.schweine.net/smithfield_verzeichnet_umsatzrueckgang.html)
Kassamarkt: Guter Fleischabsatz
Erwartungsgemäß blieb der Auszahlungspreis für Schlachtschweine unverändert. Alle Preismeldungen lauteten 1,30 Euro. Der verbesserte mengenmäßige Fleischabsatz sorgt für einen stetigen Abfluß der zur Verfügung stehenden Schlachtschweine.
Im Fleischverkauf stehen Schinken, Kotelett und verstärkt die Edelteile im Vordergrund.
Das Lebendangebot hat zuletzt zugenommen, da die Vermarkter im Hinblick auf die bevorstehenden Feiertage die Mengen vorgezogen haben. Diese bestätigen auch die rückläufigen Schlachtgewichte.
Der Schlachtsauenpreis wurde heute mit einem Rückgang von 3 Cent auf 92 Cent gemeldet in einer Spanne von 90 bis 100 Cent.
Terminmarkt: Leichtes Kaufinteresse
Auch am letzten Börsentag der Woche ging es am Terminmarkt in Frankfurt eher ruhig zu. Während des Tages kamen immer wieder kleine Kaufaufträge in den Markt, die möglicherweise auf den Hinweis hier im Forum zurück zu führend sind, sich gegen Preisanstiege am Schweine- und Ferkelmarkt abzusichern (siehe Grafik oben).
Gehandelt wurden zwei Kontrakte Januar Schweine zu 1,212 Euro, aufgrund der Nachfrage vor Börsenschluss zog der Kurs dann auf 1,22 Euro an. Zwei Kontrakte April Schweine wurden 0,7 Cent über Vortag bei 1,31 Euro umgesetzt.
Der M 12 Index für Schweine schloss mit einem Anstieg von 0,17 Cent bei 1,3421 Euro.
Ferkel: Kleine Kursgewinne
Dezember, Februar und März Ferkel schlossen mit einem Anstieg zwischen 50 Cent und 1 Euro. Gehandelt wurden 5 Kontrakte März Ferkel mit einem Anstieg von 50 Cent auf 45 Euro.
Auch hier könnten die Käufe im Zusammenhang stehen mit der Empfehlung über eine Absicherung gegen steigende Ferkelpreise des kommenden Jahres nachzudenken.
In der kommenden Woche werden am Ferkel Kassamarkt zumindest unveränderte Preise erwartet.
Aussichten für kommende Woche: Unverändert 1,30 Euro
Aufgrund der sehr guten Nachfrage vor Weihnachten bleibt der Kassamarkt weiter stabil, so dass auch am kommenden Freitag ein unveränderter V-Preis zu erwarten ist. Dafür sprechen auch die niedrigeren Schlachtgewichte und die Nachfrage nach Dezember Schweinen bei 1,295 Euro.