Worauf man einen lassen kann, die Telefone glühen schon.
Danish Crown hat sich wieder mal nicht nur maskentechnisch sondern auch beim Auszahlungspreis an den C.T. Konzern gehängt.
Ich persönlich glaube der Schritt wurde nur von Rheda unternommen weil man Angst vor einem weiteren Preisanstieg hatte.
Könnte mir aber gut vorstellen, dass man mit der schwachsinnigen Aktion heute den Stolz von verschiedenen Leuten auf der grünen Preismelderseite geweckt hat und es jetzt ERST RECHT zu weiteren Preisanstiegen kommen könnte.
Man kann es aber auch anders herum sehen: Gerade ein deutlicher Schritt nach oben kann weiteres Spekulieren verhindern, da man nach einem Anstieg von 6 Cent in einer bevorstehenden (regionalen) Feiertagswoche nicht unbedingt von weiteren Preissteigerungen ausgehen kann. Bei 3 oder 4 Cent könnte das anders aussehen.
Gruss
MissPiggy
Geschrieben von MissPiggy am Fr. 21 Okt 2011 - 16:20
Nach dem deutlichen Anstieg des Erzeugerpreises um 6 c auf 1,59 € haben mehrere namhafte Schlachtkonzerne eigene Hauspreise von nur 1,57 € herausgegeben.
Dadurch erhalten diese deutlich weniger Schweine, weil die Erzeuger häufig auf andere Schlachtstätten ausweichen können.
Aus heutiger Sicht scheint die Erzeugseite keine gravierenden Absatzprobleme zum erhöhten Preis zu bekommen.
Die Ferkelnotierungen ziehen in der laufenden Woche nun erstmals um 1 € im Norden und 2 € im Süden an.
Die Erzeugerseite hat auf Grund des Angebotes keine Probleme mit dem Absatz zu höheren Preisen.
Die rote Seite wird aber schön langsam ein Problem mit der Vermarktung bekommen. Inlandsnachfrage sehr schwach und was ich so höre scheint auch der Absatz nach Asien zu diesen übertriebenen Preisen langsam ins Stocken zu geraten.
Ich wünsch den roten jedenfalls viel Spaß bei ihrem Buhlen nach noch mehr mehr mehr mehr Schweinen, die es nicht gibt und auch nicht geben wird, und dann beginnt das große Jammern wenn dann wieder nichts übrig bleibt in der Geldbörse. Selber Schuld kann ich da nur sagen.
@ Gelber
Was ist ein "übertriebener" Preis.
Wann ist beim Schweinefleisch ein "übertriebener" Preis erreicht?
Ist es schon ein "übertriebener" Preis wenn der Erzeuger +, - Null arbeitet?
Paul; frag nicht sowas.
Frag lieber; warum sich ein "neutraler" so darüber auslassen muss.
Er "verdient" doch immer; ob hoch oder niedrig.
Wenn; dann müssen solche Sprüche von Bagira oder Bronto kommen....
Ich glaube; Kollege gelber hat null Ahnung vom Schwein.
Ansonsten würde er wissen; dass nach weitere Umstellung der Masken und Hauspreise die Landwirte mit den normalen Industrieschweinen immernoch 1,53 Euro bekommen....
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
Geschrieben von Muehlenbach am Di. 25 Okt 2011 - 08:53
wo ist denn der Schweinepreis viel niedriger als hier bei uns?
mit den Exporten müssen wir auf dem sogenannten Weltmarkt mithalten, aber wo ist denn die Konkurrenz, die den Europäern Marktanteile nehmen könnte? Wer kann ähnlich hohe Standards bieten?
Sag mal Gelber, verdienst Du Dein Geld damit, dass Du hier den ganzen Tag gegen grün wetterst?Das einzige was Du versuchst ist schlechte Laune zu verbreiten!
Wenn es Dir hier zu Blöd ist, mache ich dir einen Vorschlag.
KÜNDIGE und all deine Sorgen sind wie weggeblasen.
Ach Gelber, dieser Beitrag ist sicher genau Dein Neveau uns sollte so nicht sein aber Du verstehst es wohl sonst nicht.
Mühlenbach hat vollkommen Recht,der Preisanstieg von 6 Cent ist nach meinen Erfahrungen, zumindest bei der Westfleisch schon zu 100% durch den Maskenball eingepreisst. Die Genossen sch....en ihren Lieferanten immer wieder vorbildlich vor den Koffer.
Also das Desaster setzt sich fort,aber vielleicht sind wir Ostern noch da,damit sie weiterhin den Rohstoff geschenkt bekommen.
Mfg Schweinehund
Geschrieben von Schweinehund am Di. 25 Okt 2011 - 12:53
aus Rheda Deutschland hört man, das Montag und gestern ca. 15.000 Schweine von sonst täglich 20.000 in der Schlachtung gewesen sein sollen.
Der Ton des Einkaufs ist seit gestern auch wieder freundlicher, man kann sagen "Schmusekurs".
Stand heute Freitag "unverändert"
Gruß
-Topschwein-
Geschrieben von Topschwein am Mi. 26 Okt 2011 - 09:22
Wie sieht es denn mit den AutoFom Werten in Rheda aus seit Montag?
Ich habe gehört, dass es eine Katastrophe wäre und die Schweine deutlich schlechter raus kommen, bis - 0,04 IXP/kg.
Wenn dem so ist, dann muß etwas passieren? Wer hat eigene Erfahrungen?
Gut, dass viele auf Grund der Hauspreise den Schlachthof meiden!
Geschrieben von PIG Master am Mi. 26 Okt 2011 - 09:33
Es heißt, das nach ersten Auswertungen der Kammer NRW die durchschnittliche Indexpunktzahl bei Tönnies von 0,986 auf 0,979 gesunken ist, bei Westfleisch ging es von 0,988 auf 0,978 Indexpunkte nach unten.Das entspricht bei einem durchschnittlichen Schlachtgewicht von 95 kg und einem Erlösniveau von 1,50 €/kg SG einer Minderung des Verkaufserlöses um etwa 1,40 €/Schwein bei der Westfleisch und cirka 1,00 €/Schwein bei Tönnies, so Top Agrar auf Grundlage der Kammerauswertung.
Diese Durchschnittswerte müssen sicher noch durch eine größere Datenmenge bestätigt werden, die Richtung scheint aber klar zu sein.
Gruss
MissPiggy
Geschrieben von MissPiggy am Mi. 26 Okt 2011 - 09:50
Habe am 04.10.2011 Schweine geliefert und am
20.10.2011 zum gleichen Schlachthof Schweine geliefert .
Ich habe festgestellt das die am 20.10.2011 deutlich schlechter
in den Indexpunkten ( - 0,025 )abgeschnitten haben als die am
04.10.2011 und insgesamt schlechter als ich sonst hatte .
Ich finde es gelinde gesagt eine riesen Sauerei was mit uns Bauern
hier gemacht wird . Die Maske so lange zu verändern bis es den
Schlachthöfen passt . Da soll man noch glauben das alles mit rechten
Dingen zugeht ?? Mittlerweile bin ich der Meinung man sollte die Schweine
nur noch lebend vermarkten und dann einen Schnittpreis bekommt als diese
Verarsche !!!!!!!!!
Hatte bisher den glauben das es gerecht zugeht aber das war einmal .
Gruß Otto
Geschrieben von Ottonrw am Mi. 26 Okt 2011 - 10:00
das kann ich in etwa bestätigen. Im Schnitt kommen bei der Tönnies/Danish Crown Maske 0,75 Pkte/Schwein weniger heraus. Je nach Gewicht zwischen 0,7 und 0,9 Punkte /Schwein.
Tja, ich wiederhole mich zwar, muß es aber trotzdem los werden! Nehmt die Vermarktung endlich selbst in die Hand! Jagt die Händler vom Hof und sprecht selbst mit den Schlachthöfen! Dann könnt ihr bestimmen wo die Reise hingeht und wer was bekommt!
Aktuell erreiche ich zwar die gewohnt guten, weil z.T. per Waage aussortiert, Indexpunkte per kg- aber leider ist die Ausschlachtung etwas schlechter wie gewohnt.
Wie sieht es bei den Ausschlachtungen bei meinen Kollegen aus?
Mit der Genossenschaftsidee ist das so eine Sache.
Die Idee ist gut (gewesen). Genossenschaften sollen Selbsthilfeeinrichtungen, z.B. zum Bezug von Betriebsmitteln oder zum Absatz von erzeugten Produkten sein. Das Genossenschaftsprinzip funktioniert meiner Meinung nach aber nur im überschaubaren Kreis, z.B. auf Dorf- oder Gemeindeebene, im Prinzip dort, wo sich die Mitglieder noch persönlich kennen. Da sich heute so keine genügend großen Handelspartner schaffen lassen, sind auch dei Genossenschaften stets größer geworden. Das ist der Lauf der Zeit, ohne dies zu beklagen.
Heutige Genossenschaften sind in der Regel große Firmen mit Hunderten oder Tausenden von Mitgliedern, wie z.B. die Westfleisch. Versammlungen sind hier oft schon Vertreterversammlungen, d.h. "handverlesene" Mitglieder werden als Vertreter "gewählt" und wählen und entlasten ihrerseits in der Vertreterversammlung Vorstand und Aufsichtrat. Das ganze hat mit dem ursprünglichen Genossenschaftsgedanken nicht mehr viel zu tun. Die Mitbestimmungsrechte eines Mitglieds der Genossenschaft sind vielleicht am ehesten vergleichbar mit einem Kleinaktionär bei einer AG, wobei es bei der Genossenschaft nur "Kleinaktionäre" gibt. Ein gestandener Vorstand oder Aufsichtsratsvorsitzender wird sich da nicht so leicht aus dem Sattel heben lassen. Heutige Genossenschaften agieren daher genau wie Kapitalgesellschaften und sollten auch als solche betrachtet und behandelt werden.
@Futtermeister
Mit anderen Worten: Ein paar Handverlesene haben mit dem achso beliebten Satz "Den großen gehört die Zukunft" die Macht an sich gerissen und machen das für sich schon passend. Da kann ich nur sagen die Geister die ich rief...
Aber was soll man sich darüber aufregen, weiß ja eigentlich jeder wie der Hase so läuft! Von daher darf sich eigentlich weder von den Bauern jetzt, noch irgendeiner vom LEH in naher Zukunft darüber beschweren wenn er gesagt bekommt was es für die Schweine gibt bzw. was das Fleisch kostet!!!
Haben die Schlachthöfe soviel Zeit um mit jedem LW zu verhandeln?
Der Sinn der Vermarktung über EG s oder Händler ist doch nach meinen bescheidenen Wissensstand ,die Schweine zu bündeln und an den jeweiligen SH die gewünschte Menge und Quallitäten zu liefen!
Wir vermarkten und liefern zwar alles selbst ( ca. 3500 Schweine) aber bei der nächsten Erweiterung bin ich auf starke Partner angewiesen.
MfG
Saubauer
Geschrieben von Saubauer am Do. 27 Okt 2011 - 08:58
@ Schweineturbo [#1]
Kann mir nicht vorstellen das es in Rheda einen Hauspreis gibt !
Eine neue Maske ab Montag - das ist richtig ! Oder hast du es etwas "anders" schreiben wollen?
M f G
@ Topschwein [#2]
Nein, Schweineturbo hat sich nicht verschrieben!
Neuer Preis und neue Maske!
MfG
Speedy
@ Speedy [#3]
na der traut sich aber was! Da gibt es nur eins; kein Schwein nach Rheda und fertig !
M f G
@ Topschwein [#4]
Worauf man einen lassen kann, die Telefone glühen schon.
Danish Crown hat sich wieder mal nicht nur maskentechnisch sondern auch beim Auszahlungspreis an den C.T. Konzern gehängt.
Ich persönlich glaube der Schritt wurde nur von Rheda unternommen weil man Angst vor einem weiteren Preisanstieg hatte.
Könnte mir aber gut vorstellen, dass man mit der schwachsinnigen Aktion heute den Stolz von verschiedenen Leuten auf der grünen Preismelderseite geweckt hat und es jetzt ERST RECHT zu weiteren Preisanstiegen kommen könnte.
MfG
Speedy
@ Speedy [#5]
Man kann es aber auch anders herum sehen: Gerade ein deutlicher Schritt nach oben kann weiteres Spekulieren verhindern, da man nach einem Anstieg von 6 Cent in einer bevorstehenden (regionalen) Feiertagswoche nicht unbedingt von weiteren Preissteigerungen ausgehen kann. Bei 3 oder 4 Cent könnte das anders aussehen.
Gruss
MissPiggy
Zahlen außer Vion und Tönnis noch andere Schlachthöfe Hauspreise?
Traut Ihr Euch nicht zu antworten?
@ pino [#8]
ich weiß nur noch Danish Crown.
Gruß
Schweine: Hauspreise
Nach dem deutlichen Anstieg des Erzeugerpreises um 6 c auf 1,59 € haben mehrere namhafte Schlachtkonzerne eigene Hauspreise von nur 1,57 € herausgegeben.
Dadurch erhalten diese deutlich weniger Schweine, weil die Erzeuger häufig auf andere Schlachtstätten ausweichen können.
Aus heutiger Sicht scheint die Erzeugseite keine gravierenden Absatzprobleme zum erhöhten Preis zu bekommen.
Die Ferkelnotierungen ziehen in der laufenden Woche nun erstmals um 1 € im Norden und 2 € im Süden an.
Die Erzeugerseite hat auf Grund des Angebotes keine Probleme mit dem Absatz zu höheren Preisen.
Die rote Seite wird aber schön langsam ein Problem mit der Vermarktung bekommen. Inlandsnachfrage sehr schwach und was ich so höre scheint auch der Absatz nach Asien zu diesen übertriebenen Preisen langsam ins Stocken zu geraten.
Ich wünsch den roten jedenfalls viel Spaß bei ihrem Buhlen nach noch mehr mehr mehr mehr Schweinen, die es nicht gibt und auch nicht geben wird, und dann beginnt das große Jammern wenn dann wieder nichts übrig bleibt in der Geldbörse. Selber Schuld kann ich da nur sagen.
@ Gelber
Was ist ein "übertriebener" Preis.
Wann ist beim Schweinefleisch ein "übertriebener" Preis erreicht?
Ist es schon ein "übertriebener" Preis wenn der Erzeuger +, - Null arbeitet?
Gruß Paul
Für den "Abfall" den die kaufen. Alles was normal Geld bringen sollte ist zu billig. Ist das normal wenn Knochen fast soviel kosten wie Fleisch?
Paul; frag nicht sowas.
Frag lieber; warum sich ein "neutraler" so darüber auslassen muss.
Er "verdient" doch immer; ob hoch oder niedrig.
Wenn; dann müssen solche Sprüche von Bagira oder Bronto kommen....
Ich glaube; Kollege gelber hat null Ahnung vom Schwein.
Ansonsten würde er wissen; dass nach weitere Umstellung der Masken und Hauspreise die Landwirte mit den normalen Industrieschweinen immernoch 1,53 Euro bekommen....
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
@ Gelber [#11]
wo ist denn der Schweinepreis viel niedriger als hier bei uns?
mit den Exporten müssen wir auf dem sogenannten Weltmarkt mithalten, aber wo ist denn die Konkurrenz, die den Europäern Marktanteile nehmen könnte? Wer kann ähnlich hohe Standards bieten?
@ muehlenbach
Jawoll, ich habe null Ahnung.
Armes Deutschland.
Sorry mir ist das zu blöd hier
Hallo Gelber,
immer schön langsam mit der Wortwahl!
Gruß Bauer
@ Gelber [#16]
Sag mal Gelber, verdienst Du Dein Geld damit, dass Du hier den ganzen Tag gegen grün wetterst?Das einzige was Du versuchst ist schlechte Laune zu verbreiten!
Wenn es Dir hier zu Blöd ist, mache ich dir einen Vorschlag.
KÜNDIGE und all deine Sorgen sind wie weggeblasen.
Ach Gelber, dieser Beitrag ist sicher genau Dein Neveau uns sollte so nicht sein aber Du verstehst es wohl sonst nicht.
Mühlenbach hat vollkommen Recht,der Preisanstieg von 6 Cent ist nach meinen Erfahrungen, zumindest bei der Westfleisch schon zu 100% durch den Maskenball eingepreisst. Die Genossen sch....en ihren Lieferanten immer wieder vorbildlich vor den Koffer.
Also das Desaster setzt sich fort,aber vielleicht sind wir Ostern noch da,damit sie weiterhin den Rohstoff geschenkt bekommen.
Mfg Schweinehund
aus Rheda Deutschland hört man, das Montag und gestern ca. 15.000 Schweine von sonst täglich 20.000 in der Schlachtung gewesen sein sollen.
Der Ton des Einkaufs ist seit gestern auch wieder freundlicher, man kann sagen "Schmusekurs".
Stand heute Freitag "unverändert"
Gruß
-Topschwein-
Wie sieht es denn mit den AutoFom Werten in Rheda aus seit Montag?
Ich habe gehört, dass es eine Katastrophe wäre und die Schweine deutlich schlechter raus kommen, bis - 0,04 IXP/kg.
Wenn dem so ist, dann muß etwas passieren? Wer hat eigene Erfahrungen?
Gut, dass viele auf Grund der Hauspreise den Schlachthof meiden!
@ PIG Master [#21]
Top Agrar hat dazu eine Meldung im Onlinebereich.
Es heißt, das nach ersten Auswertungen der Kammer NRW die durchschnittliche Indexpunktzahl bei Tönnies von 0,986 auf 0,979 gesunken ist, bei Westfleisch ging es von 0,988 auf 0,978 Indexpunkte nach unten.Das entspricht bei einem durchschnittlichen Schlachtgewicht von 95 kg und einem Erlösniveau von 1,50 €/kg SG einer Minderung des Verkaufserlöses um etwa 1,40 €/Schwein bei der Westfleisch und cirka 1,00 €/Schwein bei Tönnies, so Top Agrar auf Grundlage der Kammerauswertung.
Diese Durchschnittswerte müssen sicher noch durch eine größere Datenmenge bestätigt werden, die Richtung scheint aber klar zu sein.
Gruss
MissPiggy
Hallo !
Habe am 04.10.2011 Schweine geliefert und am
20.10.2011 zum gleichen Schlachthof Schweine geliefert .
Ich habe festgestellt das die am 20.10.2011 deutlich schlechter
in den Indexpunkten ( - 0,025 )abgeschnitten haben als die am
04.10.2011 und insgesamt schlechter als ich sonst hatte .
Ich finde es gelinde gesagt eine riesen Sauerei was mit uns Bauern
hier gemacht wird . Die Maske so lange zu verändern bis es den
Schlachthöfen passt . Da soll man noch glauben das alles mit rechten
Dingen zugeht ?? Mittlerweile bin ich der Meinung man sollte die Schweine
nur noch lebend vermarkten und dann einen Schnittpreis bekommt als diese
Verarsche !!!!!!!!!
Hatte bisher den glauben das es gerecht zugeht aber das war einmal .
Gruß Otto
@ MissPiggy [#22]
das kann ich in etwa bestätigen. Im Schnitt kommen bei der Tönnies/Danish Crown Maske 0,75 Pkte/Schwein weniger heraus. Je nach Gewicht zwischen 0,7 und 0,9 Punkte /Schwein.
Nachtrag:
Diese Werte beruhen natürlich auf Berechnungen verschiedener Partien mit den unterschielichen Masken, und nicht auf Gefühl!
Tja, ich wiederhole mich zwar, muß es aber trotzdem los werden! Nehmt die Vermarktung endlich selbst in die Hand! Jagt die Händler vom Hof und sprecht selbst mit den Schlachthöfen! Dann könnt ihr bestimmen wo die Reise hingeht und wer was bekommt!
@ Schweinehund [#19]
Die Genossen sch....en ihren Lieferanten immer wieder vorbildlich vor den Koffer.
Soweit mir bekannt ist, sind die Lieferanten der Westfleisch gleichzeitig deren Genossen, die auch die Führungsspitze der Westfleisch bestimmen.
Anders gesagt, die Mäster = Lieferanten haben sich zur Genossenschaft Westfleisch zusammengeschlossen um gemeinsam Vorteile am Markt zu erlangen.
Wenn das nicht stimmt, möge man mich bitte korrigieren und den Sachverhalt korrekt darstellen.
Schöne Grüsse, Richard Ebert
Aktuell erreiche ich zwar die gewohnt guten, weil z.T. per Waage aussortiert, Indexpunkte per kg- aber leider ist die Ausschlachtung etwas schlechter wie gewohnt.
Wie sieht es bei den Ausschlachtungen bei meinen Kollegen aus?
@ Herr Ebert
Mit der Genossenschaftsidee ist das so eine Sache.
Die Idee ist gut (gewesen). Genossenschaften sollen Selbsthilfeeinrichtungen, z.B. zum Bezug von Betriebsmitteln oder zum Absatz von erzeugten Produkten sein. Das Genossenschaftsprinzip funktioniert meiner Meinung nach aber nur im überschaubaren Kreis, z.B. auf Dorf- oder Gemeindeebene, im Prinzip dort, wo sich die Mitglieder noch persönlich kennen. Da sich heute so keine genügend großen Handelspartner schaffen lassen, sind auch dei Genossenschaften stets größer geworden. Das ist der Lauf der Zeit, ohne dies zu beklagen.
Heutige Genossenschaften sind in der Regel große Firmen mit Hunderten oder Tausenden von Mitgliedern, wie z.B. die Westfleisch. Versammlungen sind hier oft schon Vertreterversammlungen, d.h. "handverlesene" Mitglieder werden als Vertreter "gewählt" und wählen und entlasten ihrerseits in der Vertreterversammlung Vorstand und Aufsichtrat. Das ganze hat mit dem ursprünglichen Genossenschaftsgedanken nicht mehr viel zu tun. Die Mitbestimmungsrechte eines Mitglieds der Genossenschaft sind vielleicht am ehesten vergleichbar mit einem Kleinaktionär bei einer AG, wobei es bei der Genossenschaft nur "Kleinaktionäre" gibt. Ein gestandener Vorstand oder Aufsichtsratsvorsitzender wird sich da nicht so leicht aus dem Sattel heben lassen. Heutige Genossenschaften agieren daher genau wie Kapitalgesellschaften und sollten auch als solche betrachtet und behandelt werden.
@Futtermeister
Mit anderen Worten: Ein paar Handverlesene haben mit dem achso beliebten Satz "Den großen gehört die Zukunft" die Macht an sich gerissen und machen das für sich schon passend. Da kann ich nur sagen die Geister die ich rief...
Aber was soll man sich darüber aufregen, weiß ja eigentlich jeder wie der Hase so läuft! Von daher darf sich eigentlich weder von den Bauern jetzt, noch irgendeiner vom LEH in naher Zukunft darüber beschweren wenn er gesagt bekommt was es für die Schweine gibt bzw. was das Fleisch kostet!!!
@ Bagira [#26]
Haben die Schlachthöfe soviel Zeit um mit jedem LW zu verhandeln?
Der Sinn der Vermarktung über EG s oder Händler ist doch nach meinen bescheidenen Wissensstand ,die Schweine zu bündeln und an den jeweiligen SH die gewünschte Menge und Quallitäten zu liefen!
Wir vermarkten und liefern zwar alles selbst ( ca. 3500 Schweine) aber bei der nächsten Erweiterung bin ich auf starke Partner angewiesen.
MfG
Saubauer