Schweine: Hauspreisfirmen haben schlechte Karten
Es ist wie in jedem Sommer, plötzlich werden die Schweine knapp und fast keiner hat damit gerechnet. Im Gegenteil, vor 3 Wochen sorgten unsere Marktführer der Schlachtbranche mit Hauspreisen und Importschweinen noch für eine depressive Stimmung unter den Mästern.
Heute stellen gerade diese Preismacher bestürzt fest, daß Ihre Schlachtbänder mangels Rohware täglich weniger laufen. Vor allem fehlen den beiden Großen die Stückzahlen. Wenn sie ihren Bedarf decken wollen müssen sie jetzt in die andere Richtung die Vorreiter sein.
Wie wär es, wenn Tönnies für Freitag einen Hauspreis von 1,50 bekannt geben würde. Vion wäre sicherlich einverstanden.
Gruß Paul
Na Paul, ich denke der Preis wird Freitag von ganz allein auf die 1,50 € gehen. Tönnies sollte lieber auch mal mehr bezahlen - bezahlen müssen! Er geht auch seinen eigenen Weg wenn es mal zu viele Schweine gibt! Aber alles rächt sich mal.
Die Schweine werden knapp bleiben und sollte das Wetter so werden wie voraus gehsacht wird, dann ist erstmal die längst fällige Ernte dran und Schweine verladen - geht auch danach die Woche!
M F G
Topschwein
...vieleicht sollten wir die Hauspreismelder in der knappen Situation einfach boykotieren... oder sie zahlen auch mal mehr als Notierung.
JBH
Für mich bleibt es selbstverständlich, dass die beiden Hauspreismelder kategorisch von einer Lieferung ausgeschlossen bleiben!
Jetzt sollten die Handelpartner bevorzugt werden, die auch in schwierigen Zeiten einen besseren Preis zahlen.
Wenn Tönnies und Vion wegen schlechter Auslastung der Bänder jammern, wäre das doch Musik in den Ohren der Mäster!