Schweine: Hilfe für französische Schweinemäster ?
Französische Schweineproduzenten fordern staatliche Hilfen
Topagrar.com (13.10.09) - Mit Blick auf die seit mehr als zwei Jahren andauernden Markteinbußen haben die Schweinemäster in der französischen Region Bretagne staatliche Hilfen verlangt. Der regionale Bauernverband (FRSEA) forderte eine vergleichbare Unterstützung wie für andere Produktionszweige. Die bretonischen Schweinehalter, die rund 56 % der gesamten französischen Produktion stellen, benötigten dringend eine Entlastung ihrer Betriebskosten.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.topagrar.com/?option=com_content&task=view&id=14097&Itemid=520)
Kassamarkt: Schlachtzahlen im Nordwestraum steigen an
Mit 725.000 Schweinen erreichten die Wochenschlachtungen im Nordwestraum den zweithöchsten Wert des Jahres. Eine größere Schlachtmenge wurde in diesem Jahr nur in der zweiten Woche im Januar erreicht. Insbesondere in Niedersachen lagen die Schlachtungen etwa 10 % über der Vorwoche.
Trotz des hohen Aufkommens an Schlachtschweinen werden diese meist vollständig aufgenommen. Das Fleischgeschäft gestaltet sich weiterhin schwierig.
(Quelle: VR Agrarberatung)
Terminmarkt: Gegen Vortag nichts geändert
Abgesehen von drei Schweine Futures Dezember und Januar, gab es am Fleischterminmarkt der Eurex keine Umsätze. Alle Schlusskurse und die M 12 Indices für Schweine und Ferkel notierten unverändert.
Aussichten für Freitag: Minus 1 Cent auf 1,34 Euro
Wesentliche neue Nachrichten wurden nicht bekannt.
Morgen wird der Preis der Internet Schweinebörse Nordwest notiert. Die 1,38 Euro vom Mittwoch der vergangenen Woche dürften sich in dieser Woche kaum ändern.
@ Richard Ebert [#1]
Den Abbau innergemeischaftlicher Wettbewerbsverzerrungen sollten wir dt. Bauern unterstützen, dann würden sich z.B. die Dieselkosten der Franzosen schnell um über ein drittel erhöhen. Die Kollegen fahren nämlich zum Heizöltarif.
Sind die Preise 1 zu 1 vergleichbar mit unserem Vereinigungspreis?
Momentan sitzen doch in Europa alle Schweinehalter in der Tinte.
Für die Franzosen müssten wir eigentlich keine Sorge haben. Wenns denen an den Kragen geht gehen Sie auf Autobahnen und zünden LKW´s an. Dann ist die Pariser Regierung noch immer eingeknickt.
Soll nicht heißen, daß ich das gut finde.
Mfg
BB