Richard Ebert
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Schweine: Hoffen auf Wetter und heimkehrende Urlauber

Weltweiter Anstieg der Schweinefleisch-Produktion

Topagrar.com (10.07.09) - Die weltweite Schweinefleisch-Produktion soll laut Prognosen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 % (106,1 Mio. t) ansteigen.

Vor allem in China, weltgrößter Schweinefleisch-Erzeuger, soll die Produktion aufgrund staatlicher Förderprogramme und sinkender Futtermittelpreise wieder ansteigen.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.topagrar.com/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=25&Itemid=520)

Kassamarkt: Hoffen auf gutes Wetter und heimkehrende Urlauber

Der europäische Schlachtschweinemarkt präsentiert sich in der aktuellen Schlachtwoche uneinheitlich. Nachdem deutsche Erzeuger in der vergangenen Woche aufgrund des knappen Angebots an schlachtreifen Schweinen auf steigende Preise gehofft haben, mussten sie sich letztendlich mit einer unveränderten Notierung zufrieden geben.

Angesichts schlechter Marke bei den Fleischverkäufen und lautstarker Klagen der Schlachtunternehmen ließ sich keine Verbesserung durchsetzen. Diesem Beispiel folgten die Notierungen in den Niederlanden, Belgien und Österreich.

Tendenz: Aufgrund der weiter knappen Stückzahlen an lebenden Schweinen ist von mindestens stabilen Preisen auszugehen. Wenn die angekündigte Wetterbesserung tatsächlich eintritt könnte das Fleischgeschäft den nötigen Impuls erhalten und den Preis anziehen lassen. Darüber hinaus kehren bereits erste Urlauber zurück und kurbeln den inländischen Fleischkonsum an.

(Quelle in Auszügen: ISW, Damme)

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Am fünftletzten Tag vor der Aufnahme des Schweine Terminhandels an der Eurex in Frankfurt war der Fleisch Terminmarkt in Hannover fast umsatzlos. Während Kartoffeln mit einem Umsatz von 396 Kontraken und einem Kursrückgang von fast 10 % erneut sehr lebhaft gehandelt wurden, kam es bei Schweinen nur zu vier gehandelten August Kontrakten, die 0,9 Cent schwächer bei 1,566 Euro schlossen. Kontraktbestand unverändert 506.

M 12 Index für Schweine minus 0,24 Cent auf 1,4911 Euro.

Ferkel wurden umsatzlos auf unveränderter Basis, die Monate Dezember und März um je 50 Cent tiefer taxiert.

Index minus 8 Cent auf 46,52 Euro.

Aussicht: Nichts neues im Westen

Die Argumente eines guten Exports und eines schwachen Inlandsgeschäfts haben sich auch in dieser Woche nicht geändert. Der August Kontrakt (siehe Grafik oben), der seit heute der führende Terminkontrakt ist, hat derzeit einen Aufschlag von 4 bis 4 Cent auf den aktuellen V-Preis. Dies zeigt die Tendenz der Preise in den nächsten 4 bis 5 Wochen an.

Ausnahmsweise heute mal zum Abschluss eine Grafik für Kartoffel Futures an der RMX, die heute bei den Tagesumsätzen den höchsten Wert dieses Jahres erreichten:

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Geschrieben von Richard Ebert am
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