Richard Ebert
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Schweine: Hoffnung auf Monatsbeginn und schönes Wetter

Hoffnung auf den Monatsbeginn und schönes Wetter

Zu Wochenbeginn zeigt sich der Schlachtschweinemarkt gut ausgeglichen. Obwohl einige Schlachtbetriebe beabsichtigen aufgrund der schwachen Fleischgeschäfte weniger zu schlachten, bereitet der Lebendabsatz den Vermarktern keinerlei Probleme.

Neue Impulse könnte dem Fleischverkauf der nahende Monatsbeginn und die guten Wetterprognosen bringen.

Wie schon in den vergangenen Wochen stabilisiert der freundliche Schlachtschweinemarkt den Ferkelmarkt. Das Ferkelangebot nimmt saisonbedingt zu.

Nachdem die vorderen Laufzeiten für Schweine am vergangenen Freitag bei lebhaftem Handel deutliche Kursrückgänge hinnehmen mußten, stabilisierten sich die Kurse im heutigen Tagesverlauf.

(Quelle: VR Agrarberatung)

Terminmarkt: Kassamonat Juli gibt um 1,4 Cent nach

Am Terminmarkt der RMX Hannover - in drei Wochen wird an der Eurex Frankfurt gehandelt - kam es zu 13 gehandelten Schweinekontakten. Der Kontraktbestand stieg um 8 auf 515.

Die Kurse schwankten zwischen einem Rückgang von 1,4 Cent auf 1,541 für den Juli und einem Anstieg um 2 Cent auf 1,47 Euro für den Oktober Termin.

Der M 12 Index auf Schweine zog um 0,29 Cent an und erreichte nach einem Tagestief von 1,4958 Euro zum Börsenschluss exakt die Marke von 1,50 Euro.

Ferkel: Umsatzlos, unveränderte Kurse taxiert, Kontraktbestand unverändert 158, Index unverändert 48,39 Euro.

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Ausblick: Juli und August morgen fester

Zu Beginn des morgigen Handels könnten Juli- und August Schweine um 1 Cent steigen, Oktober Schweine dürften eher um 1 Cent nachgeben.

Juli Schweine werden aktuell mit 1,54 Euro um 4 Cent unterhalb des aktuellen V-Preises gehandelt. Dies kann zweierlei bedeuten:

- Entweder der V-Preis bleibt auf diesem Niveau oder steigt sogar noch. Dies würde einen sicheren Gewinn von 400 Euro für jeden gekauften Terminkontrakt bedeuten.

- Oder der Terminmarkt hat recht. Dann wird der V-Preis bis Mitte Juli um 4 Cent fallen.

Natürlich gibt es weitere Alternativen, zum Beispiel dass Juli Schweine am Terminmarkt um 2 Cent steigen, während gleichzeitig der V-Preis um 2 Cent fällt.

Schlachtbetriebe könnten sich am Terminmarkt günstig mit Juli Schweinen gegen steigende Preise absichern. Wenn sie es nicht tun, rechnen sie auch nicht mit steigenden Preisen oder haben den Vorteil der Absicherung noch nicht voll erkannt.

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Geschrieben von Richard Ebert am
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