Schweine: Höheres Angebot stoppt den Preisanstieg
Der heutige Schlachtschweinepreis blieb bei unverändert 1,41 Euro in einer Spanne des Preismeldungen von 1,41 bis 1,43 Euro.
Die noch bis zur Wochenmittel vorherrschende freundliche Stimmung ließ sich für die Erzeuger nicht in steigende Preise umsetzen. Nachdem bereits am Mittwoch der erste Schlachtbetrieb im Falle steigender Preise eigene Maßnahmen ankündigte, sahen sich auch andere Schlachtbetriebe gezwungen diesen Weg einzuschlagen.
Durch das zuletzt gestiegene Lebendangebot und das noch immer vorhandene Inlandsgeschäft sind die Stückzahlen in vielen Gebieten bedarfsdeckend.
Die gleich bleibende Notierung und das daraus resultierende größere Angebot sowie das nahende Monatsende lassen auch für die kommende Woche unveränderte Preise erwarten.
Am Ferkelmarkt sind in der nächsten Woche erneut Aufschläge wahrscheinlich.
(Quelle: VR Agrarberatung)
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An der RMX kam es heute bei mittleren Umsätzen zu Preisveränderungen zwischen minus 1 und plus 1,3 Cent. März Schweine gaben wie bereits am Vortag um 2,5 Cent nach und damit in den beiden letzten Tagen von 1,49 auf 1,44 Euro.
In marktnahen Kreisen wird die Gefahr gesehen, dass ein Preisanstieg stockende Exporte mit sich bringen könnte. Die Meinung für die kommende Woche ist geteilt, manche Marktteilnehmer rechnen mit einem weiteren Preisanstieg, andere sehen bereits das Ende der Aufwärtsbewegung gekommen.
Die Grafik zeigt den aktuellen V-Preis im Vergleich zum März Kontrakt für RMX Schweine.
Wer zwischen den Zeilen lesen kann, der weis auch warum die vorherigen Notierungen so angestiegen sind.
Das hatte mit Markt oder Angebot nicht viel zu tun. Das war ein "Anreiz" zur Investition in die Zukunft der Roten Seite; deren Wirkung bei den Landwirten genau die gewünschte Richtung einschlägt.
Erkennen kann man das an den stark gestiegenen Ferkelpreisen; die Nachfrage kann z.Zt. nicht befriedigt werden.
Wie heist es doch: Gier frisst Hirn. Oder Opium für Volk (respektive Bauern) nennt man das auch.
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
In Dänemark haben fünf grosse Schweinemäster ihre Verträge mit Danish-Crown gekündigt; da die Preise der vergangenen fünf Jahre unterdurchschnittlich waren.
Diese Mäster wollen nun ihre Schweine anderweitig auf dem Europäischen Markt veräußern (also in Deutschland).
Als Konsequenz kündigt Danish-Crown die Schliessung von Schlachtbetrieben an.
Fazit: Der Schweinemäster ist immer der dumme; entweder wird er ausgenommen wie eine Weihnachtsgans; oder er steht als Buh-Mann wegen Arbeitsplatzabbau im Rampenlicht.
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
Hunde die bellen beissen nicht. Ich glaube nicht dass Danish Crown Schlachtbetriebe schliessen wird. Keine Ware keine Verdienst.
ps: Ist ja wie im Kindergarten.. wenn du mir was wegnimmst, nehme ich Dir auch was weg.. super Krisenmanagemet...?!
JBH