Schweine: Im Strudel des europäischen Preisrückgangs
Gute Aussichten für dänische Schweinehalter
Topagrar.com (12.10.09) - Der Dachverband "Danish Agriculture and Food Council" (DAFC) macht den dänischen Schweineproduzenten mit Blick auf das nächste Jahr Mut. Denn sowohl bei den Preisen als auch bei den Erträgen zeichne sich nach den jüngsten Prognosen eine Stabilisierung ab. Bereits das vierte Quartal dürfte vielen Schweineerzeugern den Wechsel von roten zu schwarzen Zahlen bringen, prognostizierte Finn Udesen vom DAFC.
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Kassamarkt: Im Strudel des Preisrückgangs
Der europäische Markt für Schlachtschweine steckt in der aktuellen Woche weiterhin im Strudel des Preisrückgangs. Die Schlachtbetriebe haben in den letzten Tagen nochmals erheblichen Druck auf die Erzeugerpreise ausgeübt.
In fast allen EU-Ländern mussten die Preise in einer Spanne von 3 bis 5 Cent nach unten korrigiert werden. Den größten Preisrückgang mußte saisonbedingt Spanien mit 5 Cent hinnehmen.
Für die kommende Woche wird derzeit keine durchgreifende Entlastung des europäischen Schlachtschweine Marktes erwartet. Angesichts guter täglicher Zunahmen bei der Schweinemast wird für die kommenden Tage mit einem weiterhin umfangreichen Angebot gerechnet.
(Quelle: ISW, Damme, auszugsweise)
Terminmarkt: Kein Handel
Zum zweiten mal in diesem Monat gab es am Terminmarkt für Schweine und Ferkel keine Handel. Bei den Schweine Futures wurden die Monate Oktober und Dezember jeweils um 1 Cent nach oben getaxt. Index plus 0,17 Cent auf 1,3217 Euro.
Am Ferkelmarkt wurden aufgrund höherer Gebote die Monate Oktober, November und März um 50 bis 60 Cent höher taxiert. Index plus 14 Cent auf 39,93 Euro.
Ferkel: Umfangreiches Angebot drückt die Preise
An den Ferkel Kassamärkten wird auch in dieser Woche mit einem Rückgang von durchschnittlich 1 bis 2 Euro gerechnet. Das Angebot bleibt umfangreich und der rückläufige Schweinepreises übt weiteren Druck auf die Preise aus.
Aussichten für Freitag: Minus 1 Cent auf 1,34 Euro.
Das Preistief am Kassamarkt für Schweine vom letzten Winter wurde bereits erreicht, dennoch nimmt der Druck auf die Schweinepreis aufgrund der steigenden Angebots weiter zu. Auch der Exportmarkt bereitet Sorgen, nachdem Meldungen von Rückläufigen Exportmengen zu hören waren. Es sieht nach einem leichten Rückgang aus.
Seit heute ist der November der Kassakontrakt für Schweine !