Schweine: Keine Fusion Westfleisch mit Danish Crown
Danish Crown: Keine Fusion mit Westfleisch
Lebensmittelpraix.de (27.03.11) - Auch Deutschlands drittgrößter Fleischverarbeiter Westfleisch wies die Gerüchte zurück. Generell, so Mikkelsen, sei aber zutreffend, dass das Unternehmen seine Präsenz in Deutschland als dem wichtigsten Absatzmarkt verstärken wolle.
Danish Crown gehört nach eigenen Angaben zu den drei größten Fleischexporteuren der Welt und beschäftigt 23.500 Mitarbeiter. Die Genossenschaft mit 11.000 Landwirten als Eignern will sich zu einer Aktiengesellschaft umbilden. Als Hintergrund gelten nicht zuletzt Expansionspläne in Deutschland angesichts der wesentlich niedrigeren Produktionskosten.
Danish Crown betreibt bisher eigene deutsche Schlachtereien in Oldenburg, Boizenburg und Husum.Der dänische Schlachtereikonzern Danish Crown weist Gerüchte über ein bevorstehendes Zusammengehen mit dem deutschen Fleischvermarkter Westfleisch zurück. Der Aufsichtsratsvorsitzende von Danish Crown, Niels Mikkelsen, sagte der Nachrichtenagentur dpa: „Wir haben keine derartigen Pläne.“
(Quelle: http://www.lebensmittelpraxis.de/industrie/575-keine-fusion-mit-westfleisch.html )
Wie "alt" ist der Artikel denn?
Was ist denn mit deren grösstem Standort; Essen?
Man kann ja auch leicht den Überblick verlieren.
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach
@ Muehlenbach [#2]
Der Beitrag erschien am 27.03.11. In der vergangenen Woche gab es ja hier im Forum verschiedene Spekulationen über die geplante Fusion, die mir einen Beitrag dazu wert waren.
Es gab aber auch schon in vergangenen Jahren entsprechende Gerüchte und Dementis, zum Beispiel im September 2010:
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Fusionsgerücht: Danish Crown mit Westfleisch
bdn.dk / jp-dk-dm, Kopenhagen (10.09.10) - Der dänische Schlachterei-Gigant Danish Crown wird an der Gerüchtenbörse als Fusionspartner der deutschen Firma Westfleisch gehandelt, deren Umsatz bei 14 Milliarden Kronen liegt. Danish Crown verzeichnet selbst einen jährlichen Umsatz von 45 Milliarden Kronen. Seit 123 Jahren besteht Danish Crown als Genossenschaft, doch der Vorstand möchte nun an die Börse gehen, um so auch international stärker aufgestellt zu sein.
Die Aktien sollen danach in einer Tochtergesellschaft platziert werden, deren Besitzer dann zunächst die dänischen Landwirte sein sollen. Gerade die schwierige wirtschaftliche Lage vieler Bauern zwingt Danish Crown zu diesen Plänen, da die Schweinebauern gegenwärtig eine Expansion des Unternehmens nicht mehr finanzieren können.
Henrik Mortensen, Vorsitzender der dänischen Schweineproduzenten, forderte Danish Crown dazu auf, die Mitglieder rechtzeitig und ausführlich über die kommenden Pläne und über deren Konsequenzen zu informieren. "Das ist entscheidend, denn als Landwirte haben wir zurzeit kein überschüssiges Kapital. Die Banken leihen uns ja kein Geld. Deshalb klingt diese neue Konstruktion durchaus vernünftig, um durch auswärtiges Kapital neues Wachstum zu finanzieren", sagte er.
Professor Flemming Just, der als Spezialist in Fragen der dänischen Genossenschafts-bewegung gilt, stützt diesen Gedanken, da die Bauern finanziell so unter Druck stehen, dass sie die weitere Entwicklung des Unternehmens nicht mehr ökonomisch unterstützen können. "Danish Crown als A/S hätte dann bessere Möglichkeiten für eine Allianz zum Beispiel mit deutschen Schlachtereien."
Die Entscheidung über einen Aktiengang soll die Vertretertagung von Danish Crown noch vor Ende des Jahres treffen.
(Quelle: http://www.bdn.dk/SEEEMS/951.asp?artid=25399)
Das sollte ja auch keine Anspielung auf das Thema an sich sein; sondern nur auf die Aufzählung von DC.
Die haben; wenn es ein "jüngerer" Artikel ist doch glatt ihre grösste Produktionsstätte in Deutschland "vergessen".
In dem Sinne
MFG
Mühlenbach