Richard Ebert
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Schweine: Kommt der Preiseinbruch schon diese Woche ?

Niederländer exportieren mehr Ferkel - Die deutschen Mäster haben im laufenden Jahr erneut mehr Ferkel aus den Niederlanden eingestallt

Topagrar.com (23.08.10) - Im 1. Halbjahr 2010 haben die Niederländer nach vorläufigen Berechnungen 3,17 Mio. Ferkel ausgeführt.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.topagrar.com/?option=com_content&task=view&id=20222&Itemid=520)

Bild entfernt.Kassamarkt: Zeitnahe Vermarktung von Schweinen nicht immer möglich

Das Angebot schlachtreifer Schweine vergrößert sich auch in dieser Woche. Die Schlachtbetriebe sind ausreichend mit Rohstoff versorgt und nicht immer ist eine zeitnahe Vermarktung möglich. Der Fleischabsatz kann mit der derzeitigen Angebotsentwicklung nur schwer Schritt halten.

Ferkel: Angebotsdruck nimmt zu

Am Ferkelmarkt nimmt der Angebotsdruck weiter zu. Eine zeitnahe Vermarktung der angebotenen Stückzahlen wird zunehmend schwieriger. Ein erneuter Preisabschlag von etwa einem Euro ist in dieser Woche zu erwarten.

(Quelle: VR Agarberatung)

Bild entfernt.Der Ferkelpreis in Niedersachsen liegt in dieser Woche rund 17 % unter dem des Vorjahres. Ferkel sind nur zu fallenden Preisen zu vermarkten.

Terminmarkt: Kein Marktbericht

Aus den am Freitag genannten Gründen gibt es heute keinen Marktbericht zum Terminmarkt. Die heutige Kursbildung ist wieder nachvollziehbar, nicht jedoch die Kursänderungen gegenüber Freitag.

Wir der V-Preis am Freitag einbrechen ?

Die Meldungen sind leicht unterschiedlich gefärbt, doch in der Tendenz weitgehend klar: Das Angebot an Schweinen wird täglich größer, Grillartikel immer weniger gefragt, die Produktion für den Winter noch nicht angelaufen. Alles in allem sind Schweine wie Ferkel kurzfristig nicht immer absetzbar.

Die Schlachtbranche fordert für Freitag teilweise Abschläge von 5 Cent und noch darüber hinaus (Westfleisch). Ob der Preisrückgang bereits in dieser Woche kommt oder erst im September, hängt weitgehend von der Vermarktung der Schweine ab. Ist diese nicht gleichmässig und wird eher 'geschoben', kommt der starke Preisrückgang später, wenn sich noch mehr Schweinebestände aufgebaut haben. Gibt es hingegen eine Art Verkaufspanik, um noch die alten in dieser Woche gültigen Preise zu erhalten und nicht 5 Cent Preisrückgang zu riskieren, kann dieser Rückgang durch den Angebotsdruck bereits am Freitag dieser Woche greifen.

Nach Angaben von Marktkreisen hat der erste Schlachtbetrieb (D&S) bereits seine Preis auf V-Preis minus 1 Cent herab gesetzt.

Bild entfernt.Für Oktober Schweine werden am Terminmarkt nur noch 1,28 Euro geboten - nach saisonalem Verlauf der letzten 10 Jahre sollten es 1,38 Euro sein.

Geschrieben von Richard Ebert am
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