Richard Ebert
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Schweine: Leicht steigende Schlachtzahlen / M 12 Index auf Jahrestief

EU erwartet Annäherung der Schweinepreise in den USA und Europa

schweine.net (11.08.09) - Die Notierungen für Schlachtschweine in der EU und den USA dürften sich nach einer Prognose der EU-Kommission bis zum Jahresende allmählich aufeinander zubewegen. Es wird erwartet, dass sich die Schlachtschweinepreise in den USA vom aktuell niedrigen Niveau erholen und gegen Jahresende eine Marke von umgerechnet 1,20 €/kg erreichen. Eine wichtige Rolle bei der Preisentwicklung in Europa und den USA spielt der Export. Bei den EU-Schweinefleischausfuhren haben sich in diesem Jahr erhebliche Verschiebungen vollzogen.

Insgesamt fielen die EU-Ausfuh­ren an Schweinefleisch von Januar bis Mai 2009 im Vergleich zur entsprechenden Vorjahres­periode um gut 10 % auf 934.000 t. Die EU-Schweinefleischlieferungen nach Russland sanken um 18 % auf 265.440 t. Andererseits verdoppelten sich die Lieferungen in die Ukraine, und zwar auf immerhin fast 70.000 t. Zugewinne konnten auch beim Handel mit Kroatien mit +14 % verzeich­net werden. Insgesamt rückläufig waren die Lieferungen auf die wichtigsten Absatzmärkte in Asien. Andererseits stiegen die Ausfuhren nach China um 4 % auf mehr als 65.000 t. Die ohnehin kaum bedeutenden Schweinefleischimporte der Europäischen Union gingen weiter zurück.

(Quelle: http://www.schweine.net/eu_erwartet_annaeherung_der_schweinepreise_in_1.html)

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Kassamarkt: Leicht steigende Schlachtzahlen im Nordwestraum

Im Nordwestraum wurden in der vergangenen Woche 648.000 Schweine geschlachtet, 3.000 mehr als in der vergangenen Woche und 9.000 über der Vergleichswoche des Vorjahres.

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Terminmarkt: M 12 Index mit neuem Jahrestief

Am Terminmarkt der Frankfurter Eurex wurden 12 Kontrakte Schweine der Termine August, Oktober, November und Dezember gehandelt. Die Kurse gaben dabei um 0,9 bis 1,5 Cent nach.

Der M 12 Index für Schweine, welcher den für die kommenden 12 Monate erwarteten V-Preis anzeigt, gab um weitere 0,72 Cent auf 1,4338 Euro und damit auf ein neues Jahrestief nach.

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Ferkel Futures wurden heute ungehandelt auf Vortagsbasis taxiert. Index 46,31 Euro.

Aussichten: Preisanstieg weniger wahrscheinlich

Trotz des Endes der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen ist keinesfalls von einem sicheren Preisanstieg auszugehen, auch wenn ganz Mutige einen Anstieg von 6 Cent oder mehr als gerechtfertigt ansehen. Ob der Stoppelmarkt in Vechta helfen wird, die Preise anzuheben, ist genauso fraglich. Prognose: Plus 1 Cent auf 1,57 Euro.

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Dezember Schweine: In einem Jahr von 1,80 auf 1,40 Euro

Geschrieben von Richard Ebert am
Richard Ebert
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Dieses Thema ist ein schönes Beispiel für die Wirkung von Überschriften.

Im Zusammenhang mit Schweinen steht dort 'Jahrestief'. Nach 22 Stunden nur 112 mal gelesen.

Stünde dort 'Jahreshoch', wäre das Thema 200 bis 250 mal angeklickt worden.

Ansonsten: Heute ein weiteres Jahrestief, die Grafiken oben wurden aktualisiert.

Muehlenbach
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Ich weiss auch nicht; was unsere Abnehmer so haben.

Dieses Jahr haben wir bislang eine Preisspanne von 20ct gehabt; mit nur ganz wenigen Wochen einer Bewegung. Wir kommen einem "Mehrmonatspreis" doch schon erschreckend näher.

Mal eine ganz Ernste Frage:

Brauchen wir dann noch sowas wie eine Preisfindungskommission; oder die Warenterminbörsen?

Ich glaube; auch in Frankfurt wird sich das ganze keine zwei Jahre halten.

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

Richard Ebert
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@ Muehlenbach [#3]

Brauchen wir dann noch sowas wie eine Preisfindungskommission; oder die Warenterminbörsen?

Nein, brauchen wir natürlich nicht. Generationen kamen ohne diese aus.

Und jetzt meine ernst gemeinte Frage an Sie:

Brauchen die Schweinemäster noch sowas wie Bauernverband, Erzeugergemeinschaften, landwirtschaftliche Presse, Internat, Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehnachrichten und Informationen jedweder Art ?

Wozu das, wenn wir Mehrmonatspreise haben ?

Lukas
Mitglied seit
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@ Muehlenbach [#3]

Was ist denn los mit dir? Nach einem turbolenten Jahr kommt immer ein sehr ruhiges Jahr. Ist doch etwas ganz normales. Und deshalb alles infrage stellen. Kapier ich nicht.

Die Preisfindungskommission brauchen wir und die Warenterminbörse auch.

Und was wollen wir denn? Die letzten Jahre sind die Schweinepreise im Durchschnitt pro Jahr um 3 Cent pro kg angestiegen. Das ist doch in Ordnung. Zumindest hat es die richtige Richtung. Schöner wären natürlich 5 Cent pro kg.

Der Mehrmonatspreis ist Momentan nur eine subjektive Empfindung die ich nicht überbwerten würde.

Den Mehrmonatspreis brauche ich nicht, dafür habe ich die Warenterminbörse. Daher sind mir persönlich sehr hohe Preisschwankungen natürlich lieber. Damit mache ich mir meinen eigenen Jahrespreis lieber selbst als das der Schlachthof mich an die Hand nimmt und sagt was ich zu tun habe. Das haben wir doch an Dänemark gesehen wo das hingeht.

Gruß
Lukas

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